Radiohead – das sind fünf Schulfreunde aus Oxford. Thom Yorke (*1968; voc, guitar, piano), Ed O'Brien (* 1968; voc, guitar), Phil Selway (*1967; drums) und die Brüder Colin (*1969; bass) und Jonny Greenwood (*1971; guitar, piano, keyb) gründen 1986 ihre erste Band unter dem Namen „On A Friday“. Nach einer mittelschweren Identitätskrise Anfang der Neunziger benennen die fünf Jungs sich um: „Radiohead“ wird geboren. Der neue Name basiert auf einem Song der Gruppe „Talking Heads“, die auch heute noch eines der großen Vorbilder der Band sind. Ihren ersten Erfolg verbuchen die Briten Ende 1992: Ihre Single „Creed“ steigt auf Platz 34 in die UK Charts ein. Das entsprechende Album „Pablo Honey“ bekommt in den USA Gold, und ein Jahr nach der Veröffentlichung ist „Creed“ in Großbritannien auf Platz 7 der Top Ten. An diesen kommerziellen Erfolg können Radiohead erst im Jahr 2000 wieder anknüpfen, als ihre sehr elektronische Platte „Kid A“ von Null auf Platz Eins in die US-Album-Charts einsteigt. Trotz gewohnter Qualität kann der bislang letzte Radiohead-Longplayer „Hail To The Thief“ aus dem Jahr 2003 den Chart-Erfolg von „Kid A“ nicht übertreffen. Der Sound von Radiohead ist eine Mischung aus elektronischen Synthesizerklängen und harten Gitarrenriffs. Während des Britpop-Hype Mitte der Neunziger distanzieren sich „Radiohead“ deutlich von den Pop-Bands wie „Oasis“ oder „Blur. Einen wichtigen Einfluss auf die Kompositionen und den musikalischen Anspruch hat die enge Freundschaft zwischen „Radiohead“-Frontmann Thom Yorke und dem R.E.M.-Sänger Michael Stipe.

Titel Jahr Typ
Hail To The Thief Album
Amnesiac Album
I Might Be Wrong (Live) Album
Kid A Album
OK Computer Album
The Bends Album
Pablo Honey Album