Die Bangles waren bei ihrer Gründung 1981 in L.A. eine reine Mädchenband und waren in dem von Männern beherrschten Rockbusiness allein schon deshalb etwas besonders. Schlugen sie sich anfangs mit Coverversionen von 60's Gruppen wie "Love" und "Big Star" durch, wagten sie sich 1982 mit ihrem Debüt "Bangles" erstmals an Eigenkompositionen. Dieser erste Longplayer konnte allerdings den Bekanntheitsgrad der Band nicht steigern. Dies gelang erst 1986 mit dem dritten Album "Different light", welches perfekt produzierten Hochglanzpop mit Ohrwurmsongs verband. Zwei internationale Hits warf diese LP ab - das von Prince geschriebene "Manic Monday" und "Walk Like An Egyptian". Nun waren die Bangles in aller Munde. Einmal wieder gelang ihnen ein Chartbreaker - mit "Eternal flame" vom 88er Album "Everything". Doch es knirschte bereits im Band- gefüge. Grund: Das musikalische Rückgrat der Band, die Schwestern Debbi und Vicki Peterson, fühlten sich von der omnipräsenten Frontfrau Susanna Hoffs zu sehr ins Abseits gedrängt. Ab 1990 gingen die Bandmitglieder, inklusive Bassistin Michael Steele, ihre eigenen Wege (Soloplatten, Film, etc.). 2000 kam es dann aber zu einer überraschenden Reunion mit ersten Livekonzerten in den USA. Im März 2003 erschien das neueste Album "Doll Revolution".