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Chris Isaak, am 26.06.1956 im kalifornischen Stockton geboren, beginnt seine musikalische Karriere Ende der 70er Jahre. Nach Abschluss seines Kunst- und Anglistikstudiums zieht er 1980 ins nahe San Francisco, um sein Glück zu versuchen. Dort hält er sich mit Auftritten in Kneipen über Wasser und gründet seine Begleitband Silvertones - nach dem Namen seiner ersten E-Gitarre. Mit dem ehemaligen Produzenten der Hippieband Lovin' Spoonful bringt er 1985 sein erstes Album heraus. "Silvertone" erscheint zwar bei einem Major, verkauft sich mit zunächst 12.000 Exemplaren aber recht dürftig. Besser geht es dem Nachfolger "Chris Isaak" (1987), der ihm nationale Fernsehauftritte, lokale Musikpreise und einen Liveauftritt mit Roy Orbison beschert.

Der große Erfolg kommt schließlich mit der Ballade "Wicked Game" auf seinem dritten Album. Zunächst nicht als Single erhältlich, verwendet David Lynch es in einer Schlüsselszene seines Films "Wild At Heart". Zwei Jahre nach Veröffentlichung schießt das Lied in die US-Top Ten und macht aus dem Schönling weltweit ein Star. Das Video, in dem er mit Helena Christensen herumbalzt, trägt seinen Beitrag zum Ruhm bei und bringt ihm drei MTV-Awards ein. Es ist der Höhepunkt seiner Karriere. Seine Aktivitäten als Schauspieler führen zu Auftritten in "Das Schweigen der Lämmer" und der Kinoversion von "Twin Peaks". Zwar bringt er anschließend regelmäßig neue Alben heraus, spielt immer wieder eine Rolle in Fernseh- und Kinofilmen, aber es gelingt ihm nicht mehr, einen großen Hit zu landen.