Mit Alice Cooper entstand 1966 eine Band unter der Regie des Mannes, der im bürgerlichen Leben als Vincent Damon Furnier heisst. Anfänglich spielte diese erfolglos für das Frank Zappa Label. Die ersten Alben ("Pretties For You", "Easy Action") reissen keinen vom Hocker.

Das ändert sich schlagartig 1971 mit der Single "I'm Eighteen" und dem Album "Love It To Death". Eine weitere Attraktion ist die ausgefallene Bühnenshow mit Pythonschlangen und Guillotine. Die Band gilt, bitteschön, ab sofort als jugendgefährdend. Bessere Promotion kann sich kein Musiker wünschen. Das Album "Killer" (Hit: "Under My Wheels") und sein Nachfolger "School's Out" sind das folgerichtige Resultat. Der Durchbruch, vor allem in England, ist geschafft. Doch bald darauf lässt die Popularität nach, Ende der 70er steht Alice Cooper vor dem Aus. Seinem Alkoholproblem folgt ein Entzug (1978), das Album dazu "From The Inside".

Aber Alice Cooper ist nicht totzukriegen. Kein Geringerer als Desmond Child zaubert mit ihm 1989 das Album "Trash". Darauf zu finden der Comeback Hit "Poison". In jüngster Zeit erscheinen immer mal wieder Cooper Alben: "The Eyes Of Alice Cooper" (2003), und "Dirty Diamonds" (2005). Der gute Vincent Furnier zelebriert immer noch seinen guten alten Rock'n'Roll aus den 70ern, eine Welttournee versteht sich von selbst.