Ursprünglich mit 'Human League' aktiv, entschließen sich Martyn Ware und Ian Craig Marsh mit dem neu hinzu gewonnenen Frontmann Glenn Gregory im Jahre 1980 fortan eigene Wege zu gehen. Das Unternehmen aus Sheffield, getauft auf den Namen Heaven 17, setzt bereits 1981 mit dem Debütalbum "Penthouse & Pavement" einen schwergewichtigen Meilenstein in der Synthiepop-Geschichte.

Sie kombinieren ihre Sounds mit Dance-Rhythmen und Funk- Elementen, ein Novum in der Elektro-Szene. Mit Erscheinen des zweiten Longplayers wird das Trio auch der breiteren Masse zugänglich. Heaven 17 lassen sich jedoch nicht auf ihre Chart-Erfolge "Temptation" oder "Come Live With Me" reduzieren. Schnitt.

Nach einer 8-jährigen (!) Schaffenspause melden sich Heaven 17 mit "Bigger Than America" (1996) eindrucksvoll zurück. Für dieses Album verwendet man wieder ausschließlich die guten alten analogen Geräte, und so entsteht ein Album vom Feinsten. Leider geht es etwas unter. Eine progressiv-kreative Kollaboration mit Roni Size, Adrian Sherwood kann man nachvollziehen auf der CD Retox/Detox (1998).

Im Zuge des 80er Revivals sind auch Heaven 17 wieder gefragt, und treten 2001 live gemeinsam mit Kim Wilde, T'Pau und Nick Heyward zur "Here And Now" Tour an.