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Garland Jeffreys ist 1944 in New York geboren worden. Als Sohn einer puertoricanischen Mutter und eines indianischen Vaters war er weder richtig schwarzhäutig noch wirklich weiß. Dies war wohl auch der Grund dafür, dass er in den USA niemals den großen Durchbruch geschafft hat.

Zunächst studierte er Kunst, versuchte sich dann aber ab 1969 mit seiner Band 'Grinder’s Switch' durzuschlagen. Ein Jahr später trennte sich die Band jedoch wieder, und erst 1976 unterschrieb Garland seinen ersten eigenen Plattenvertrag.

Doch es sollte noch vier Jahre dauern, bis Jeffreys mit seinem Song "Matador" die europäischen Charts aufmischte (in Deutschland Platz 2). Danach war lange Zeit nichts mehr von ihm zu hören, und man tat ihn schon als One-Hit-Wonder ab.

Doch 1991 feierte er in Europa seinen zweiten großen Erfolg mit "Hail Hail Rock'n'Roll" (Platz 12). Der variable Gesang und die Verbindung von Rock, Reggae und Soul haben seine Musik attraktiv gemacht.

2003 spielte er noch einmal für den Wim Wenders-Film "The Soul Of A Man", und trat mit Lou Reed und Bruce Springsteen bei diversen Wohltätigkeitskonzerten auf. Ein Best-Of-Album ist in Planung.