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Bekannter Sound, starke Songs – „Pictures“, die dritte CD von Katie Melua, überzeugt. Wie bei ihren anderen beiden CD hat sie mit ihrem Entdecker Mike Batt zusammengearbeitet.

Die märchenhafte Karriere von Katie Melua geht in die nächste Runde. Nachdem die zweite CD „Piece By Piece“ den Erfolg des Debütalbums „Call Of The Search“ sogar noch toppen konnte (4,5 Millionen weltweit verkaufter CDs gegenüber 4 Millionen), bestand für die zierliche und attraktive Sängerin kein Grund, große Korrekturen am bisherigen Konzept vorzunehmen: „Pictures ist der dritte Teil der Trilogie, in der Mike Batt und ich als kreatives Team zusammengearbeitet habe. Wir haben uns immer auf Texte, Melodien und emotionale Songs konzentriert.“

Perfekte Talentförderung durch Mike Batt

Katies Entdecker und Produzent Mike Batt, der anfangs noch bei den Live-Auftritten am Piano saß, zog sich in den letzten Monaten aus der Öffentlichkeit zurück, behielt aber bei „Pictures“ die Fäden in der Hand. Batt fördert weiter Katies Talent für romantische Folk-Songs wie „If You Were A Sailboat“ oder „It’s All In My Head“ und erweitert ganz vorsichtig das Stilspektrum. Im eingängigen Sixties-Pop „If The Lights Go Out“ bedient er sich bei Byrds Harmonien und das bluesig-rockige „Scary Films” lebt vom Kontrast von Katies sanfter Stimme und dem erdigen Arrangement. Sehr sinnlich geriet das mit Mariachi-Trompeten in Tarantino-Manier angelegte „Dirty Dice“. Stärkster Song auf der CD ist „Ghost Town“ mit seinem lässigen Reggae-Rhythmus – ein sicherer Hit für den nächsten Frühsommer. Wie auf den vorangegangenen CDs präsentiert Katie Melua wieder eine Cover-Version: beim düsteren „In My Secret Life“, im Original von Leonard Cohen, zeigt sie sich eher von der schwermütigen Seite. Im Vergleich mit den anderen CDs ist diese Produktion die ausgereifteste.

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