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Der stadtbekannte Szenegastronom ist tot. Im Verdacht: Die Mafia. Im ersten Tatort nach der Sommerpause fängt das Frauenteam Gorniak und Winkler aus Dresden an, in einem kaltblütigen Mord zu ermitteln, der sich zu einem richtig guten Krimi entwickelt.

War es ein Mafiamord?

Der Szene-Koch sitzt erschossen an seinem Schreibtisch, in seinem Kopf ein großes Loch. Irgendjemand muss ihn schrecklich gehasst haben, dabei war er sehr beliebt in der Stadt. Und extrem erfolgreich, seine Läden liefen super. Vielleicht, so die erste Theorie der Polizei, handelt es sich um einen Mafiamord. Der Gastronom könnte ja um Schutzgeld erpresst worden sein, sich aber geweigert haben zu zahlen. Wobei ein mysteriöser V-Mann den beiden Kommissarinnen das später ausredet. Die Mafia arbeite längst anders, und versuche Geld über Restaurants eher zu waschen als zu erpressen. Da müssen also schnell neue Verdächtige her.

Alle benehmen sich merkwürdig

Sollen sich Gorniak und Winkler also doch auf die Familie konzentrieren? Was ist mit der Ehefrau des Kochs, die sich als immer seltsamer herausstellt? Immerhin hat sie vor Kurzem randaliert, als die Polizei vor ihrem Haus auftauchte. Oder gar auf ihre zwei kleinen Söhne? Die verhalten sich auch irgendwie seltsam. Doch der Vorgesetzte der Kommissarinnen blockiert die Ermittlungen. Angeblich aus Pietät und Feingefühl, was aber auch wieder merkwürdig ist.

Ein guter Fernsehabend 

Und tatsächlich: es steckt eine Menge Gefühl in diesem Tatort. Die Kommissarinnen sind einfühlsam, ihr Chef gibt sich zumindest so. Irgendwie schwingt überall Mitgefühl und Achtsamkeit mit. Aber gerade das macht es den Kommissarinnen so schwer, ohne falsche Rücksichtnahme zu ermitteln. Später gelingt es ihnen aber dann doch und zwar ganz exzellent. Sogar die Verfolgungsjagd mit Autos – das ist ja eher eine Kreisliga-Idee – erzeugt noch genug Spannung für einen guten Fernsehabend.

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