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Wegen der hohen Infektionszahlen gibt es in Deutschland zurzeit strengere Regeln und Beschränkungen im öffentlichen Leben. Alle aktuellen Entwicklungen gibt es hier im Corona-Ticker.

7.3.2021, 8:04 Uhr – Dehoga: Milliardenverlust durch Corona im BW-Gastgewerbe

Die coronabedingten Schließungen haben das baden-württembergische Gastgewerbe laut Branchenverband Dehoga bisher sieben Milliarden Euro gekostet. Auch eine gute Sommersaison samt starkem Inlandstourismus könne die Verluste nicht kompensieren, sagte ein Sprecher. Der Jahresumsatz der Branche liege normalerweise bei rund 12,5 Milliarden Euro. Sollten Hotels, Gaststätten und Bars im Sommer wieder öffnen dürfen, sei mit einer guten Nachfrage zu rechnen, sagte der Sprecher – „sowohl in der Gastronomie als auch in der Urlaubshotellerie“.

7.3.2021, 5:40 Uhr – RKI meldet mehr als 8.000 Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntagmorgen 8.103 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 66,1 (Vortag: 65,4). Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 96 Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 71.900 Insgesamt wurden bislang mehr als 2,5 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

7.3.2021, 4:58 Uhr – Auch Dreyer kritisiert Spahn wegen Schnelltests

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) steht wegen der Corona-Schnelltests weiter in der Kritik. Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wirft ihm Versäumnisse vor. Sie sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, Spahn habe Mitte Februar kostenlose Schnelltests für alle versprochen und behauptet, er habe für Deutschland 500 Millionen Exemplare vertraglich gesichert. Diese hohen Erwartungen habe er nicht erfüllen können. Rheinland-Pfalz habe nicht auf den Bund gewartet, sondern sofort begonnen, Tests zu beschaffen, so Dreyer. Spahn hatte die Teststrategie verteidigt: Es sei nie vereinbart worden, dass der Bund diese Tests beschaffe, sondern die Kosten für einen wöchentlichen Test pro Bürger trägt, so Spahn.

Rheinland-Pfalz

Corona-Politik Dreyer attackiert Spahns Teststrategie - Baldauf kritisiert Maskendeals

Die Corona-Politik im Bund schlägt Wellen in Rheinland-Pfalz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer wirft der Bundesregierung schwere Versäumnisse bei der Corona-Teststrategie vor. Ihr CDU-Herausforderer bei der Landtagswahl, Christian Baldauf, kritisierte zwei Unions-Abgeordnete wegen derer Maskengeschäfte.  mehr...

Sonntagmorgen SWR1

7.3.2021, 4:28 Uhr – Restaurants in Israel dürfen ab Sonntag wieder öffnen

Die israelische Regierung hat weitere Corona-Lockerungen beschlossen. So könnten ab heute Restaurants und Cafés unter Auflagen wieder öffnen, hieß es. Im Innenbereich dürfen demnach nur Gäste mit einem sogenannten grünem Impfpass bedient werden dürfen. Für nicht-Geimpfte sei nur der Außenbereich zugänglich, heißt es. Studierende, die schon geimpft wurden, dürfen zurück an ihre Hochschulen. Abstands- und Hygieneregeln gelten aber weiterhin für alle Menschen im Land. Die Impfkampagne in Israel zählt zu den schnellsten weltweit.

7.3.2021, 2:02 Uhr – Demos gegen Corona-Maßnahmen in Schweden, Schweiz und Österreich

In der schwedischen Hauptstadt Stockholm sind am Rande einer Demo gegen Corona-Beschränkungen sechs Polizisten verletzt worden. Zwei Menschen seien festgenommen worden, teilt die Polizei mit. Es hat demnach Ausschreitungen gegeben, als die Polizei die nicht genehmigte Versammlung auflösen wollte. Hunderte Menschen hatten sich an den Protesten beteiligt. Auch in der Schweiz und in Österreichs Hauptstadt Wien sind am Samstag Tausende Menschen gegen Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. In Wien waren laut eines Berichts des Senders ORF auch Rechtsextreme und Gruppen aus Deutschland unter den Demonstranten.

6.3.2021, 21:38 Uhr – Schwesig greift Bund wegen fehlender Selbsttests an

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat den Bund für fehlende Corona-Selbsttests verantwortlich gemacht und scharf kritisiert. Sie sei sehr verärgert darüber, „dass der Bund es zulässt, dass zunächst Aldi und Co. Selbsttests verramschen können und wir die Selbsttests erst Mitte März geliefert bekommen“, sagte sie. Mecklenburg-Vorpommern habe bereits vor der Ministerpräsidentenkonferenz zwei Millionen dieser Selbsttests geordert, „weil wir geahnt haben, dass wir uns nicht auf den Bund verlassen können“.

6.3.2021, 21:04 Uhr – WHO sieht steigende Infektionszahlen in Europa

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind in Europa in der vergangenen Woche eine Million neue Corona-Fälle verzeichnet worden – neun Prozent mehr als in der Vorwoche. Damit endete eine sechswöchige Phase mit rückläufigen Infektionszahlen. Der Anstieg werde durch die Ausbreitung neuerer Varianten des Virus angetrieben sowie von der Öffnung der Gesellschaft, wenn sie nicht auf eine sichere und kontrollierte Weise durchgeführt werde, sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge.

6.3.2021, 19:02 Uhr – US-Senat stimmt Bidens billionenschwerem Konjunkturpaket zu

Nach dem US-Repräsentantenhaus hat nun auch der US-Senat dem von Präsident Joe Biden vorgeschlagenen neuen Konjunkturpaket zur Bewältigung der Corona-Krise zugestimmt. Das Maßnahmenbündel im Umfang von rund 1,9 Billionen US-Dollar (rund 1,6 Billionen Euro) muss nun nochmals im Repräsentantenhaus verhandelt werden. In der Parlamentskammer stellen Demokraten die Mehrheit, eine Zustimmung gilt daher als recht sicher.

Der Umfang des Maßnahmenbündels entspricht fast zehn Prozent der US-Wirtschaftsleistung. Die Republikaner lehnen ein so umfangreiches Paket ab. Biden will mit dem Paket die Wirtschaft ankurbeln und Millionen neuer Jobs schaffen. Es sieht unter anderem Direktzahlungen für die meisten Steuerzahler in Höhe von 1.400 US-Dollar vor. Zudem soll es Finanzierungshilfen für Coronavirus-Tests, die Impfkampagne, Schulöffnungen sowie zusätzliche Unterstützung für Arbeitslose geben.

Zustimmung im Senat US-Corona-Hilfen nehmen weitere Hürde

Der US-Senat hat mit hauchdünner Mehrheit für das billionenschwere Corona-Hilfspaket von Präsident Biden gestimmt. Zuvor gab es eine Reihe von Änderungen, die das Repräsentantenha…  mehr...

6.3.2021, 18:00 Uhr – Leipzig: Weniger Teilnehmer bei Querdenker-Demo als angemeldet

Gegner der Corona-Maßnahmen haben für ihren Protest in Leipzig offenbar weniger Menschen mobilisieren können als angekündigt. Die Polizei sprach von etwa 350 Fahrzeugen bei verschiedenen Autokorsos, die sich auch aus anderen Städten auf den Weg gemacht hatten. Angemeldet waren etwa 1.000 Fahrzeuge. An ihren Autoscheiben hatte sie Plakate geheftet, auf denen sie ihren Unmut etwa gegen die Impfungen äußerten - oder die Sorge, die Demokratie könne durch die Maßnahmen zum Schutz vor Corona Schaden nehmen.

Zum Teil wurden auch Fahrzeuge von Gegendemonstranten aufgehalten. Ein Bündnis aus Vereinen, Initiativen, Parteien und Gewerkschaften hatte dazu aufgerufen, sich den Gegnern der Corona-Maßnahmen entgegenzustellen.

6.3.2021, 16:02 Uhr – Eisenmann fordert Konsequenzen nach Masken-Deal

Baden-Württembergs CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann hat im Korruptionsskandal um den Mannheimer CDU-Abgeordneten Nikolas Löbel Konsequenzen gefordert. In einem Interview mit dem Spiegel forderte Eisenmann Löbel auf, seine Kandidatur für den nächsten Bundestag so schnell wie möglich zurückzuziehen. Es sei „inakzeptabel, wenn sich Parlamentarier in dieser schweren Krise mit der Maskenbeschaffung bereichern“, so Eisenmann.

Laut Spiegel soll Löbel für die Vermittlung von Schutzmasken Provision verlangt und erhalten haben. Es geht unter anderem um einen Auftrag über 100.000 Masken, bei dem Löbel 25 Prozent Provision in Höhe von 15.000 Euro erhalten haben soll. Gestern gab Löbel bekannt, dass er sich aus dem Auswärtigen Ausschuss zurückziehen werde.

Mannheim

Unions-Affäre um Geldzahlungen Mannheimer Abgeordneter zieht Konsequenz aus Maskendeal - Eisenmann reicht das nicht

Nikolas Löbel verlässt wegen des Korruptionsverdachts gegen ihn den Auswärtigen Ausschuss des Bundestags. Der Mannheimer CDU-Abgeordnete soll durch Corona viel Geld verdient haben.  mehr...

6.3.2021, 14:48 Uhr – Spahn verteidigt Teststrategie gegen Kritik

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Teststrategie der Regierung gegen Kritik verteidigt. „Es war nie vereinbart, dass der Bund diese Tests beschafft“, sagte er einer digitalen Gesprächsrunde mit dem rheinland-pfälzischen CDU-Spitzenkandidaten Christian Baldauf. Er helfe aber bei deren Verfügbarkeit und übernehme die Kosten für den sogenannten Bürgertest, auf den alle Menschen einmal die Woche Anspruch haben, sagte Spahn weiter. Die Strukturen dafür würden entstehen. CSU und Grüne hatten die Teststrategie der Bundesregierung kritisiert. Es sei zu spät, zu langsam und zu wenig bestellt worden. „Wir verlieren da leider wieder wertvolle Zeit“, sagte beispielsweise Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).

Die Langsamkeit der Schnelltests Nicht warten, bis Spahn "aus den Puschen kommt"

Schnelltests gibt es seit Monaten, doch erst jetzt entwickelt die Bundesregierung ein Konzept dafür. Und auch das kommt nicht gut weg. Viele Firmen nehmen die Sache lieber selbst …  mehr...

6.3.2021, 14:13 Uhr – Umfrage: Mindestens 29.000 Heimbewohner gestorben

In deutschen Alten- und Pflegeheimen sind mindestens 29.000 Bewohner an oder mit Covid-19 gestorben. Das meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die eine Umfrage unter den Gesundheits- und Sozialministerien der Bundesländer gemacht hat. Insgesamt liegt die Zahl der Toten in Zusammenhang mit dem Coronavirus laut dem Robert-Koch-Institut bis heute bei mehr als 70.000. Die FAZ gibt für einige Bundesländer auch den prozentualen Anteil von Heimbewohnern zur übrigen Bevölkerung an. Die Zahlen reichen demnach von 25 Prozent in Sachsen über 39 Prozent in Baden-Württemberg bis hin zu 47 Prozent im Saarland und 60 Prozent in Hamburg.

6.3.2021, 12:37 Uhr – Konzert mit Tausenden ohne Sicherheitsabstand in Barcelona geplant

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie soll es in Barcelona wieder ein Konzert mit Tausenden Besuchern geben. Die Tickets für den Auftritt einer spanischen Indie-Pop-Band seien innerhalb von Stunden ausverkauft gewesen, schrieben die Veranstalter auf Twitter. Das Konzert soll Ende März mit 5.000 Zuschauern stattfinden. Sie müssen keinen Sicherheitsabstand einhalten. Allerdings gelten andere Schutzmaßnahmen. Zum Beispiel müssen die Zuschauer einen negativen Corona-Test vorweisen und FFP2-Masken tragen. Die Konzerthalle ist zudem in verschiedene Zonen eingeteilt. Die Menschen dürfen nur in ihrer eigenen bleiben.

Konzert während Corona-Pandemie Unter diesen Bedingungen soll ein Großkonzert in Barcelona stattfinden

In Barcelona soll es das erste Mal seit der Corona-Pandemie wieder ein Konzert mit 5.000 Zuschauern geben. Bei dem Konzert müssen die Fans erstmals keinen Sicherheitsabstand mehr halten.  mehr...

6.3.2021, 10:36 Uhr – Dalai Lama ruft zum Impfen auf

Der Dalai Lama hat nach seiner ersten Corona-Impfung auch andere Menschen aufgefordert, sich impfen zu lassen. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter ist 85 Jahre alt. Geimpft wurde mit dem Impfstoff vom britisch-schwedischen Hersteller Astrazeneca.

His Holiness the Dalai Lama receiving the first dose of COVID-19 vaccine at Zonal Hospital, Dharamsala, HP, India on March 6, 2021. https://t.co/CR2Pem2osO

6.3.2021, 10:17 Uhr – Stiko geht von baldigem höherem Impf-Tempo aus

Die Ständige Impfkommission (Stiko) rechnet nach April mit einem deutlich höheren Tempo beim Impfen in Deutschland. Stiko-Chef Thomas Mertens sagte der Augsburger Allgemeinen, Kern des Problems sei, dass es bisher nicht genügend Impfstoff gebe. Mertens geht davon aus, dass ab dem zweiten Quartal so viel Impfstoff zur Verfügung stehen werde, dass ihn die Zentren nicht mehr verimpfen könnten. Lockerungen für Geimpfte sind seiner Meinung nach nur schwer zu verhindern.

6.3.2021, 8:38 Uhr – Ab heute im Discounter: Corona-Selbsttests für Laien

Von heute an werden die ersten Corona-Schnelltests für Laien im Handel verkauft. Mehrere Supermärkte, Drogerien und Apotheken wollen die Tests nach und nach in ihr Sortiment aufnehmen. Unabhängig davon soll sich ab Montag jeder Bürger von Fachpersonal mindestens einmal pro Woche kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen können.

Deutschland

FAQ zum Corona-Schnelltest Corona-Selbsttests für Laien im Discounter schon ausverkauft

Seit Samstag gibt es in den ersten Geschäften Corona-Selbsttests zu kaufen. Damit können Laien bei sich selbst einen Nasenabstrich machen und sich so auf Covid-19 testen. In unserem FAQ beantworten wir die häufigsten Fragen.  mehr...

6.3.2021, 8:38 Uhr – Immer mehr Menschen kaufen sich Gitarren

Die Corona-Pandemie bringt die Menschen in Deutschland offenbar zurück zur hausgemachten Musik. Zwischen Januar und November vergangenen Jahres sei die Nachfrage nach elektrischen Gitarren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent gestiegen - bei akustischen Gitarren um 20 Prozent, berichtet der Branchenverband Somm. Händler berichten, dass sich gleichzeitig Lieferungen der Hersteller immer wieder verzögerten, weil die Produktion corona-bedingt langsamer laufe als üblich.

6.3.2021, 8:09 Uhr – Weil schließt Lockdown zu Ostern nicht aus

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) schließt einen erneuten Lockdown zu Ostern nicht aus. "Wenn jetzt alle die neuen Möglichkeiten exzessiv ausreizen, werden die Infektionszahlen steigen und Einschränkungen notwendig sein", sagte Weil der Rheinischen Post. Es gebe einfach noch keine klare Zusage, ob Reisen zu Ostern möglich werde. „Es ist vorgesehen, dass wir bei der nächsten Bund-Länder-Runde am 22. März dazu Entscheidungen treffen“, sagte Weil, dieser Termin sei jedoch zu spät für die Menschen, die Pläne für einen Osterurlaub machen wollten. Weil meint auch, neue Testkonzepte könnten zusätzliche Öffnungsmöglichkeiten schaffen.

6.3.2021, 7:53 Uhr – Merck macht Fortschritte bei Entwicklung von Corona-Medikament

Der US-Pharmakonzern Merck & Co berichtet von positiven Studienergebnissen bei seinem Covid-19-Medikament Molnupiravir. Es sei eine schnellerer Virus-Rückgang bei Patienten in einem frühen Krankheitsverlauf festgestellt worden, teilt das Unternehmen mit. Die Ergebnisse der mittleren Studienphase seien vielversprechend, hieß es in der Mitteilung. Das Mittel, das Merck gemeinsam mit dem US-Unternehmen Ridgeback Bio entwickelt, wird derzeit in einer Phase-2/3-Studie getestet, die im Mai abgeschlossen werden soll. Der Konzern will sich bei Covid-19 nur noch auf Medikamente zur Behandlung der Krankheit konzentrieren, nachdem bei der Entwicklung eines Impfstoffes nicht die erhoffte Immunreaktion erreicht und das Programm im Januar eingestellt wurde.

Kampf gegen das Coronavirus Impfwunder USA?

Wie schnell wird in den USA geimpft? So schnell, dass im Zoo von San Diego sogar schon vier Orang-Utans zwei Dosen bekommen haben. Aber wie schafft es Amerika, so viel schneller u…  mehr...

6.3.2021, 7:26 Uhr – Virologe: Teilimmunität könnte Mutationen fördern

Der Chefvirologe am Heidelberger Universitätsklinikum, Hans-Georg Kräusslich, hat Sorge, dass sich in der Phase zwischen Erst- und Zweitimpfung weitere Corona-Varianten bilden könnten. Mit Blick auf die von Bund und Ländern geplanten Lockerungen sagte er der Rhein-Neckar-Zeitung: „Besorgniserregend wäre insbesondere, wenn wir in den nächsten Wochen in eine Situation kämen, dass zahlreiche Menschen nach der Erstimpfung einen inkompletten Schutz haben und gleichzeitig sehr viele Infektionen stattfinden. Das wäre eine Brutstätte für die Selektion von Varianten, die möglicherweise dem Impfstoff entkommen könnten.“ Wenn sich viele Menschen infizieren würden, die teilimmun, aber noch nicht richtig immun sind, dann sei die Warscheinlichkeit, dass sich das Virus dort festsetzen kann und resistente Varianten auftreten, höher, sagte der Virologe.

6.3.2021, 5:20 Uhr – Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt weiter

In Deutschland ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag leicht auf 65,6 – am Donnerstag lag sie noch bei 65,4, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) mit. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche rechnerisch neu positiv getestet werden. Bund und Länder streben zunächst eine Inzidenz von 50 an. Öffnungen etwa des Einzelhandels werden aber erst in Aussicht gestellt, wenn der Wert 35 erreicht wird. Laut RKI wurden in 9.557 neuen Fällen Menschen positiv auf Corona getestet. Außerdem wurden 300 weitere Fälle gemeldet, in denen Menschen starben, die positiv getestet wurden. Insgesamt gibt es 2.492.079 Infizierte und 71.804 die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind.

6.3.2021, 4:11 Uhr – Weil schließt Lockdown zu Ostern nicht aus

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) schließt einen erneuten Lockdown zu Ostern nicht aus. „Wenn jetzt alle die neuen Möglichkeiten exzessiv ausreizen, werden die Infektionszahlen steigen und Einschränkungen notwendig sein“, sagte Weil der Rheinischen Post. Es gebe einfach noch keine klare Zusage, ob Reisen zu Ostern möglich werde. „Es ist vorgesehen, dass wir bei der nächsten Bund-Länder-Runde am 22. März dazu Entscheidungen treffen", sagte Weil, dieser Termin sei jedoch zu spät für die Menschen, die Pläne für einen Osterurlaub machen wollten. Weil meint auch, neue Testkonzepte könnten zusätzliche Öffnungsmöglichkeiten schaffen.

6.3.2021, 4:01 Uhr – Abgeordnete fordern gleiche Rechte für Geimpfte wie für negativ Getestete

Bundestagsabgeordnete von CDU, Grünen und FDP unterstützen Lockerungen für geimpfte Personen ähnlich wie für Menschen mit tagesaktuellen Schnelltests. Laut der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (NBR), sollten auch geimpfte Personen Kinos, Theater oder Restaurants im Außenbereich besuchen dürfen.

Diese Schritte sollten umgehend erfolgen, falls sich erste Studien aus Israel bestätigen sollten, wonach Geimpfte niemanden ansteckten, heißt es in der NBR.

6.3.2021, 2:24 Uhr – Braun macht Hoffnung auf Sommer ohne Corona-Beschränkungen

Kanzleramtsminister Helge Braun stellt eine vollständige Rücknahme der Corona-Beschränkungen für den Sommer in Aussicht. „Wenn wir jedem in Deutschland ein Impfangebot gemacht haben, dann können wir zur Normalität in allen Bereichen zurückkehren“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Und alle Einschränkungen fallen.

Dazu werde es im Sommer kommen - allerdings unter zwei Bedingungen: „Die Impfstoffhersteller halten ihre Lieferversprechen ein. Und es taucht keine Mutante auf, die den ganzen Impferfolg infrage stellt“, führte Braun aus.

Er ergänzte: „Diejenigen, die ihr Impfangebot nicht wahrnehmen, treffen ihre individuelle Entscheidung, dass sie das Erkrankungsrisiko akzeptieren. Danach können wir aber keine Grundrechtseinschränkung eines anderen mehr rechtfertigen.

6.3.2021, 0:15 Uhr – Pfizer-Deutschlandchef wirbt für Konkurrenz-Impfstoff von Astrazeneca

Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland, Peter Albiez, bricht eine Lanze für den von AstraZeneca entwickelten Konkurrenz-Impfstoff. Im Live-Programm von Bild sagte Albiez auf eine entsprechende Frage: „Den würd' ich nehmen, den Impfstoff, ja.“ Man sollte nicht vergessen, dass jeder Impfstoff, der da sei, geprüft sei „von der EMA, also sicher und verträglich“. Grundsätzlich hält Albiez in Deutschland „eine größere Dynamik“ der Impf-Kampagne für nötig. „Da müssen wir in großen Schritten denken, in großen Dimensionen.“ Er forderte, mit Blick auf die kommenden Monate „alles“ zu mobilisieren.

6.3.2021, 0:01 Uhr – Experten erwarten 3.000 Corona-Tote pro Tag in Brasilien

Eine von der Regierung eingesetzte Expertengruppe hält laut Insidern 3.000 Corona-Tote pro Tag in Brasilien für möglich. Sollten keine ernsthaften Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in dem südamerikanischen Land ergriffen werden, sei dieses Szenario möglich, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

In den vergangenen 14 Tagen starben durchschnittlich täglich rund 1.250 Menschen an oder mit dem Virus. Krankenhäuser stehen vor dem Kollaps. Brasilien ist weltweit eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder.

5.3.2021, 23:11 Uhr – Weltweit fast 116 Millionen Infizierte und über 2,7 Millionen Tote

Weltweit haben sich über 115,92 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. An oder mit dem Virus gestorben sind mehr als 2,70 Millionen, wie eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten ergibt. Am stärksten betroffen sind die USA mit über 28,93 Millionen Infektionen und 521.403 Toten.

5.3.2021, 21:07 Uhr – Bundesregierung bietet Tschechien Hilfe an

Die Bundesregierung hat Tschechien angeboten, Corona-Patienten von dort in Deutschland zu behandeln. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sagte, die Gespräche dazu liefen schon. Man sei froh, wenn man die schwierige Situation, die es in der Tschechischen Republik gibt, damit etwas mildern könne. Schon in der ersten Welle der Pandemie hatte Deutschland Corona-Patienten aus Nachbarländern wie Frankreich, den Niederlanden und Italien aufgenommen.

5.3.2021, 20:51 Uhr – Verschärfte Wochenend-Ausgangssperren in Frankreich

Ab Samstag treten in weiteren französischen Corona-Hotspots Ausgangsbeschränkungen in Kraft. Betroffen sind nun auch rund 1,5 Millionen Bürger im nordfranzösischen Département Pas-de-Calais mit der Hafenstadt Calais. Sie dürfen ihre Häuser am Wochenende nur noch aus triftigem Grund verlassen, etwa zum Einkaufen oder Joggen. Auch sehr große Geschäfte müssen schließen. In der Region am Ärmelkanal breitet sich die britische Coronavirus-Variante rapide aus. Im benachbarten Dünkirchen und an Teilen der Côte d'Azur gelten bereits Ausgangssperren an Wochenenden. Zudem gilt landesweit eine nächtliche Sperrstunde ab 18 Uhr.

5.3.2021, 20:03 Uhr – England: Bei Ausreisen ohne triftigen Grund hohe Geldstrafen

Reisende, die England ohne triftigen Grund verlassen wollen, riskieren hohe Geldstrafen. Passagiere müssen ab kommenden Montag in einem Formular den Grund ihrer Ausreise angeben und dieses mit sich führen, wie das britische Verkehrsministerium mitteilte. Die akzeptieren Gründe für Auslandsreisen sind unter den aktuellen Corona-Beschränkungen nur wenige - dazu gehören Arbeit, Bildung oder Beerdigungen.

Die Beschränkungen gelten für Briten und Ausländer, die sich derzeit in England aufhalten. Die Geldstrafen wegen des Bruchs der Lockdown-Regeln reichen von 200 bis zu 6400 Pfund (umgerechnet mehr als 7400 Euro). Bis Ende März gilt in England noch die strikte "Stay at Home"-Regel: Bürger sollen ihr Zuhause nur zum Einkaufen, Sport und aus wenigen anderen Gründen verlassen.

5.3.2021, 19:55 Uhr – Italien: Höchste Totenzahl seit dem Zweiten Weltkrieg

Italien hat im Pandemie-Jahr 2020 nach offiziellen Angaben die höchste Totenzahl seit dem Zweiten Weltkrieg verzeichnet. Insgesamt habe es im Vorjahr 746.146 Sterbefälle gegeben - und damit über 15 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019, teilte das Statistikamt Istat in Rom mit.

Nachdem die erste große Corona-Welle das 60-Millionen-Einwohner-Land Ende Februar 2020 getroffen hatte, ermittelten die Fachleute auch die sogenannte Übersterblichkeit für die Monate März bis Dezember. In dieser Phase starben den Angaben zufolge gut 20 Prozent mehr Menschen als im Schnitt der Jahre 2015 bis 2019. Das waren mehr als 108.000 Tote. Wobei dieser Wert nicht bedeutet, dass dies die Zahl zusätzlicher direkter Covid-19-Opfer war. Experten hatten schon früher darauf hingewiesen, dass es auch vermehrt Tote unter anderem wegen der Überlastung des Krankenhaussystems gegeben haben könnte.

5.3.2021, 17:51 Uhr – Söder im Landtag in der Kritik

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat für die neue Öffnungsstrategie aus dem Corona-Lockdown im Landtag heftige Kritik einstecken müssen – und zwar von verschiedenen Seiten. Die Grünen warfen ihm eine gefährliche „Kehrtwende“, zu umfassende Lockerungen ohne ausreichende Schutzkonzepte und eine Kapitulation vor dem Virus und dem Druck verschiedener Interessen vor. Die FDP kritisierte den „Kurswechsel“ dagegen als zu zaghaft, die SPD nannte das Regelwerk zu kompliziert und forderte Perspektiven auch für die Jugendarbeit. Die AfD verlangte das Ende des Lockdowns.

5.3.2021, 16:39 Uhr – Steinmeier: 70.000 Tote ist eine „verstörende Dimension“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum gemeinsamen Gedenken für die Opfer der Corona-Pandemie aufgerufen. Viele Menschen im Land seien seinem Aufruf gefolgt, als Zeichen der Trauer und Anteilnahme ein Licht ins Fenster zu stellen, sagte Steinmeier bei einem Treffen mit Hinterbliebenen im Schloss Bellevue in Berlin. Dafür sei er sehr dankbar. „Ich glaube aber, dass wir der Verstorbenen auch gemeinsam, als Gemeinschaft gedenken sollten.“ Steinmeier rief dazu für den 18. April auf. An diesem Tag ist eine Gedenkfeier der Staatsspitze mit Hinterbliebenen geplant.

5.3.2021, 15:38 Uhr – Event-Registrierung auch bei Corona-Warn-App geplant

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung soll nach Angaben des Gesundheitsministeriums um eine Event-Registrierung erweitert werden. Ein Ministeriumssprecher sagte in Berlin, ähnlich wie bei der App Luca soll dabei auch ein QR-Code verwendet werden. Bei der Begegnung mit einer positiv getesteten Person würde der Nutzer dann eine Warnmeldung erhalten.

Deutschland

Update mit neuer Funktion Corona-Warn-App zeigt jetzt auch Fallzahlen zum Infektionsgeschehen

Die Corona-Warn-App kann dabei helfen, Infektionsketten zu unterbrechen, indem Kontakpersonen gewarnt werden. Jetzt hat die App auch eine neue Funktion, die das noch einfacher machen soll.  mehr...

5.3.2021, 14:38 Uhr – Betriebsärzte könnten fünf Millionen Menschen impfen

Betriebsärzte könnten innerhalb eines Monats mindestens fünf Millionen Menschen gegen Corona impfen. Das sagt die Vizepräsidentin des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Anette Wahl-Wachendorf, dem MDR. Man sei startbereit, auch wenn der logistische Aufwand höher sei als bei anderen Impfungen, sagt sie mit Blick auf die notwendige Kühlung des Biontech-Impfstoffs.

5.3.2021, 12:00 Uhr – Bundesrat billigt Corona-Hilfen für Familien und Unternehmen

Familien, Geringverdiener und Unternehmen sollen zusätzliche Hilfen und steuerliche Entlastungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie bekommen. Der Bundesrat billigte zwei Gesetzespakete, die unter anderem einen Zuschuss von 150 Euro für Familien mit Kindern sowie für Bezieher von Grundsicherung vorsehen, um pandemiebedingten Härten abzufedern. Das Dritte Corona-Steuerhilfepaket und das Sozialschutz-Paket-III waren vorher bereits im Bundestag beschlossen worden.

5.3.2021, 11:50 Uhr – Impftreffen der Wirtschaft bei Kanzlerin fällt aus

Regierungssprecher Steffen Seibert hat bestätigt, dass das Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der Wirtschaft zu mehr Corona-Schnelltests in Unternehmen abgesagt wurde. Ein neuer Termin stehe noch nicht fest. „Es gibt noch zu klärende Fragen.“ Eigentlich sollte das Treffen diesen Freitagnachmittag stattfinden.

5.3.2021, 10:47 Uhr – Steinmeier: 70.000 Corona-Tote sind „verstörende Dimension“

Vor einem Treffen mit einigen Angehörigen von Verstorbenen in seinem Amtssitz in Berlin sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Inzwischen deutlich mehr als 70.000 – so viele Menschen in unserem Land sind Corona bereits zum Opfer gefallen. Und viele andere sind in dieser Zeit der Pandemie einen einsamen Tod gestorben.“ Das Staatsoberhaupt fügt hinzu: „Ja, es gibt Hoffnung, dass wir diese Pandemie besiegen werden, dank der Impfstoffe, die zur Verfügung stehen und die mehr und mehr zur Verfügung stehen werden. Aber 70.000, das ist und bleibt eine erschütternde, eine verstörende Dimension. Und noch immer sterben Tag für Tag Hunderte Menschen an den Covid-19-Infektionen.

5.3.2021, 9:56 Uhr – Spahn verspricht: „Schnelltests sind mehr als genug da“

Vor dem Start kostenloser Schnelltests für alle Bürger sieht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) keine Engpässe bei der Verfügbarkeit. „Von diesen Schnelltests sind mehr als genug da“, sagte er. Ab Montag übernimmt der Bund die Kosten für einen Schnelltest pro Woche für jeden Bürger. Das soll Spahn zufolge in lokalen Testzentren erfolgen. Er warb aber um Verständnis dafür, wenn die Tests nicht von Beginn an überall sofort verfügbar sind, weil die Infrastruktur dafür noch aufgebaut werden muss.

5.3.2021, 9:34 Uhr – Chinesischer Impfstoff bei brasilianischer Mutation wirkungslos

Der Impfstoff Coronavac des chinesischen Herstellers Sinovac könnte einer Studie zufolge gegen die neu in Brasilien entdeckte Virusvariante zu schwach sein. Untersuchungen des Blutplasmas von acht mit dem Wirkstoff geimpften Patienten hätten gezeigt, dass der Impfstoff es nicht geschafft habe, die neue Virus-Variante effektiv zu neutralisieren, heißt es in einer vorab veröffentlichten Studie der Universität von Sao Paulo und der Washington University School of Medicine sowie anderer Institutionen. Coronavac wird unter anderem bereits bei Massenimpfungen in China, Brasilien, Indonesien und der Türkei eingesetzt.

5.3.2021, 9:10 Uhr – Wieler: Britische Virusvariante in Deutschland bald vorherschend

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, warnt vor den Folgen einer Ausbreitung der Virus-Mutation B117. Es sei absehbar, dass diese britische Variante des Coronavirus bald die vorherrschende in Deutschland sei, sagt Wieler. „Und dann wird es noch schwieriger, das Virus im Zaum zu halten.“ Die jüngsten Zahlen seien zwar auch positiv: So gehe die Inzidenz in der Altersgruppe über 80 Jahre wegen der Impfungen zurück. Auch die Zahl der Intensivpatienten und der Toten sei rückläufig. Es gebe aber nach wie vor noch zu viel Tote. Und die Inzidenz bei den unter 80-Jährigen steige wieder an, sagt Wieler.

5.3.2021, 9:08 Uhr – So könnten die Corona-Impfungen beim Hausarzt ablaufen

Ende März, spätestens Anfang April können auch Hausärzte ihre Patienten gegen das Coronavirus impfen – das haben Bund und Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch beschlossen. Grundsätzlich seien sie auch bereit, sagte Dr. Robin Maitra aus Hemmingen bei Ludwigsburg SWR3. „Jeden Winter spritzen wir Millionen Grippeimpfungen. Wir sind bereit und könnten loslegen.“

Allerdings stecke hinter den Coronaimpfungen auch ein großer Verwaltungsaufwand. Eine normale Impfung werde nur im Impfpass und beim impfenden Arzt dokumentiert. „Die Corona-Impfungen müssen zentral gemeldet werden“, sagte Ärztin Wencke Wienand aus Karlsruhe. „Ich denke, damit steht und fällt auch die Bereitschaft der Hausärzte zu impfen, je nachdem, welche bürokratischen Hürden da noch dran geknüpft sind.“

Ein Arzt in Zürich impft einen Patienten gegen Corona (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/KEYSTONE | Ennio Leanza)

Nachrichten Hausarzt zu Corona-Impfung: "Wir sind bereit und können loslegen"

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5.3.2021, 7:20 – Dehoga-Chefin hält neue Corona-Beschlüsse für „mangelhaft“

Die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ingrid Hartges, bewertet die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse mit Blick auf ihre Branche als „mangelhaft“. Bei den Mitgliedern ihres Verbandes nähmen die Enttäuschung, die Wut und die Verzweiflung „ohne Ende“ zu, sagte sie im Deutschlandfunk. „Wir haben einfach nicht den Eindruck, dass die Politik alles dafür tut, dass wirklich unsere Branche keinen Tag länger als notwendig geschlossen bleiben muss. Und das, was wir im Moment erleben, ist einfach, ja, desaströs.“ Für Restaurants und Hotels sei noch überhaupt kein Öffnungsszenario da. Es seien keine Kriterien definiert worden, „wann wir unter welchen Voraussetzungen öffnen dürfen“. Lediglich die Außengastronomie dürfe unter Auflagen am 22. März öffnen.

5.3.2021, 5:44 Uhr – RKI: Mehr Neuinfektionen, steigender Inzidenzwert

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut innerhalb eines Tages 10.580 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind rund 600 mehr als vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 65,4 gestiegen. Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sind weiterhin die einzigen Bundesländer, die unter dem Wert von 50 bleiben. Innerhalb eines Tages hat das RKI außerdem 264 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 registriert.

5.3.2021, 4:37 Uhr – „Regionalität wagen“: Eisenmann steht zu Lockerung auf Kreisebene

CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann hat die stärkere Lockerung des Corona-Lockdowns für Stadt- und Landkreise mit niedrigen Infektionszahlen verteidigt. „Den Vorwurf, dass nun ein Flickenteppich entstehe, kann ich nachvollziehen“, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Aber das Land sei nun mal von regionalen Besonderheiten und Erwartungen geprägt und die regionalen Inzidenzen gingen sehr weit auseinander.

Eisenmann und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatten sich am Donnerstagabend nach langen Diskussionen darauf geeinigt, die Inzidenz der Kreise als Maßstab für Öffnungen zu nehmen. Das heißt, in Kreisen, die stabil unter 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegen, kann der Einzelhandel schrittweise öffnen.

5.3.2021, 2:33 Uhr – Warum die WHO Impfpässe ablehnt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) lehnt die von der EU-Kommission geplanten Impfpässe ab. „Wir verstehen, dass Regierungen mit der politischen Realität konfrontiert sind. Trotzdem gibt es ernste Bedenken“, sagt Europas WHO-Regionaldirektor Hans Kluge in einem Vorabbericht der Tageszeitung Die Welt. Laut Kluge sei die für den Sommer angekündigte Einführung vermutlich unvermeidlich, aber keine Empfehlung der WHO. Es sei unsicher, wie lang eine Immunität anhält. Auch könne ein Impfstoff nicht unbedingt die Ansteckung anderer Menschen verhindern, so der WHO-Regionaldirektor.

Seiner Ansicht nach ist die Corona-Pandemie in rund zehn Monaten zu Ende. Das würde nicht bedeuten, dass das Virus dann weg sei, aber es bräuchte wahrscheinlich keine störenden Interventionen mehr, erklärt Kluge dem Blatt.

5.3.2021, 1:46 Uhr – Veranstaltungswirtschaft klagt über mangelnde Perspektive nach Corona-Beschlüssen

Die Konzert- und Veranstaltungswirtschaft beklagt nach den Beschlüssen von Bund und Ländern eine fehlende Perspektive. „Es ist völlig inakzeptabel, dass ein weiteres Mal versäumt wurde, den Veranstaltern eine Perspektive zu geben, unter welchen Bedingungen Veranstaltungen wieder stattfinden dürfen“, sagte Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), den Zeitungen der Funke Mediengruppe in einem Vorabbericht.

5.3.2021, 0:05 Uhr – Weltweit jetzt fast 2,7 Millionen Corona-Tote

Weltweit haben sich über 115,43 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. An oder mit dem Virus gestorben sind mehr als 2,66 Millionen, wie eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten ergibt. Am stärksten betroffen sind die USA mit über 28,86 Millionen Infektionen und 519.519 Toten.

4.3.2021, 23:27 Uhr – Bolsonaro zu Brasilianern: Hört auf zu jammern

Trotz rekordhoher Totenzahlen fordert Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro seine Landsleute auf, das Jammern zu unterlassen. „Wie lange soll das Geheule noch weiter gehen?“, fragt Bolsonaro bei einer Versammlung. Die Bevölkerung könne sich nicht länger verkriechen. Keiner könne das mehr ertragen.

Er bedauere die Todesfälle. Es müsse aber eine Lösung gefunden werden. In Brasilien sterben derzeit so viele Menschen an Covid-19 wie noch nie. Krankenhäuser stehen vor dem Kollaps. Brasilien ist weltweit eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder.

4.3.2021, 19:27 Uhr – Britische Mutation dominiert in Frankreich

In Frankreich dominiert die britische Variante des Corona-Virus. Nach Angaben der Regierung sind 60 Prozent der bestätigten Neuinfektionen inzwischen darauf zurückzuführen. Ministerpräsident Jean Castex sagte, deswegen habe sich die Verbreitung des Virus in den vergangenen zwei Wochen beschleunigt. In Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko solle nun verstärkt geimpft werden.

4.3.2021, 18:32 Uhr – Mehr Hilfen für die Kultur

Die Bundesregierung verdoppelt die Kulturhilfen in der Corona-Pandemie auf zwei Milliarden Euro. Das Programm „Neustart Kultur“ soll vor allem einzelne Künstler unterstützen und bisherige Förderlücken schließen. Mit dem Geld sollen zum Beispiel kleine private Theater, Galerien, Kinos oder Buchhandlungen unterstützt werden. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat die Entscheidung begrüßt. Zusammen mit dem beschlossenen Stufenplan zur Öffnung von Kultureinrichtungen sei das ein wichtiges Hoffnungszeichen für die durch die Pandemie schwer getroffene Branche.

4.3.2021, 18:00 Uhr – ARD-Umfrage: Menschen wünschen sich Lockerungen

Die meisten Menschen wünschen sich Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Das geht aus dem aktuellen Deutschlandtrend von Infratest-Dimap im Auftrag der ARD hervor. 63 Prozent der Befragten sind der Meinung, die Einschränkungen sollten ganz oder teilweise aufgehoben werden. Das gilt vor allem für Geschäfte, Restaurants und Hotels. Mit dem Krisenmanagement von Bund und Ländern ist eine Mehrheit inzwischen unzufrieden. Besonders kritisiert wird die Impfstoffbeschaffung.

4.3.2021, 17:20 Uhr – Erstmals Impfstoff-Export aus der EU gestoppt

In der EU ist erstmals der Export von Corona-Impfstoff in einen Drittstaat blockiert worden. Italien hat die Lieferung von 250.000 Dosen des Herstellers Astrazeneca an Australien gestoppt, teilte die EU mit. Astrazeneca hatte die vertraglich zugesagte Liefermenge an die EU im ersten Quartal drastisch gesenkt und damit für großen Ärger gesorgt. Als Reaktion hat die Kommission die Möglichkeit von Exportbeschränkungen eingeführt. Zuvor waren etliche andere Exportanträge anderer Firmen genehmigt worden, die meisten kamen von Biontech/Pfizer, das von Europa aus viele Länder beliefert.

4.3.2021, 17:05 Uhr – Corona-Ausbruch in Fleischwerk von Edeka Südwest in der Nähe von Karlsruhe

In einem Fleischwerk von Edeka Südwest in Rheinstetten sind Dutzende Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Ein Sprecher des Landratsamts Karlsruhe berichtete von 69 positiv Getesteten und 140 Kontaktpersonen, die in Quarantäne bleiben müssten. In einem Fall sei die zuerst in Großbritannien nachgewiesene mutierte Variante des Virus bestätigt worden.

Weil das Infektionsgeschehen nicht diffus sei und die Kontakte gut nachverfolgt werden könnten, habe der Ausbruch zunächst keine Folgen wie Ausgangsbeschränkungen, sagte der Sprecher. Zuerst hatten die Badischen Neuesten Nachrichten über den Fall berichtet.

4.3.2021, 15:00 Uhr – Bundestag verlängert „epidemische Lage“

Die epidemische Lage in Deutschland gilt länger als geplant. Der Bundestag hat beschlossen, sie über den März hinaus gelten zu lassen. Das gilt als Grundlage unter anderem für die Corona-Beschränkungen und die Impf-Verordnung. Ab jetzt soll aber alle drei Monate neu überprüft werden, ob die epidemische Lage weiter gelten soll. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte, die Pandemie sei noch nicht vorbei. Es spreche aber alles dafür, dass jetzt das letzte Frühjahr in der Pandemie sei.

4.3.2021, 13:00 Uhr – Impfkommission empfiehlt Astrazeneca auch für Menschen ab 65

Die Ständige Impfkommission (Stiko) des Robert-Koch-Instituts empfiehlt den Astrazeneca-Impfstoff jetzt auch für Menschen ab 65 Jahren. „Das ist eine gute Nachricht für alle Älteren, die auf eine Impfung warten. Sie können schneller geimpft werden“, erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Bislang hatte die Stiko wegen mangelnder wissenschaftlicher Daten die Verabreichung des Vakzins nur für Menschen unter 65 empfohlen; entsprechend wurde auch verfahren.

Jetzt doch für Ältere Impfkommission schlägt Kurswechsel bei Astrazeneca ein

Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca soll in Deutschland jetzt auch den über 65-Jährigen verimpft werden. Virologen hatten den Impfstoff schon länger als sehr wirksam eingestuft.  mehr...

4.3.2021, 13:00 Uhr – Corona-Beschlüsse stoßen auf Kritik von unterschiedlichen Seiten

Die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern stoßen auf breite Kritik - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Für Irritationen sorgte auch der komplizierte Stufenplan für angestrebte Öffnungen, von einem „Corona-Irrgarten“ war die Rede.

4.3.2021, 11:15 Uhr – Eine Million Gratis-Schnelltests kosten Staat 21 Millionen Euro

In der aktualisierten Corona-Testverordnung beziffert das Gesundheitsministerium die Kosten für mehr Schnelltests. „Je eine Million Testungen entstehen dem Bund Kosten in Höhe von bis zu 21 Millionen Euro, davon bis zu sechs Millionen Euro für Sachkosten und bis zu 15 Millionen Euro Durchführungskosten“, heißt es in der Verordnung, die Reuters vorliegt. Dort wird ergänzt, dass Bürgerinnen und Bürger künftig wöchentlich Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest haben sollen.

4.3.2021, 8:00 Uhr –CDU-Politiker: Mehrwertsteuer für Impfstoffe und Schnelltests abschaffen

CDU-Finanzpolitiker Fritz Güntzler schlägt die Abschaffung der Mehrwertsteuer für Impfstoffe und Schnelltests vor. Deutschland könne durch einen Null-Mehrwertsteuersatz die Kosten zur Bekämpfung der Pandemie um Hunderte Millionen Euro senken, sagt Güntzler der WirtschaftsWoche. „Wir sollten die Möglichkeit nutzen, dass Brüssel extra die entsprechende EU-Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie im Dezember geändert hat.“ Wie das Magazin weiter berichtet, geht aus einer Kleinen Anfrage der FDP an die Bundesregierung hervor, dass sich die Impfkosten für den Bund auf 8,8 Milliarden Euro belaufen. Davon entfielen gut 1,5 Milliarden Euro auf die Mehrwertsteuer.

4.3.2021, 5:16 Uhr – Fast 12.000 Neuinfektionen in 24 Stunden gemeldet

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 11.912 Neuinfektionen. Das sind 43 Fälle mehr als am Donnerstag vor einer Woche. 359 weitere Menschen starben, die zuvor positiv getestet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 64,7 von 64,0. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,47 Millionen Infektionen in Deutschland bestätigt. 71.240 Personen starben dem RKI zufolge in Verbindung mit dem Virus.

4.3.2021, 5:00 Uhr – Kretschmann: Ferien kürzen um Bildungsdefizite aufzuholen

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bringt kürzere Ferien ins Gespräch, um Bildungsdefizite nach den langen Schulschließungen aufzuholen. „Man könnte an den Ferien ein bisschen was abknapsen, um Unterrichtsstoff nachzuholen“, sagt der Grünen-Regierungschef dem Mannheimer Morgen. Die Lehrer müssen sich nach Kretschmanns Ansicht zunächst einen Überblick über die entstandenen Lücken verschaffen. Notwendig seien dann gezielte Betreuungsangebote und Nachhilfe. Auch Nicht-Lehrkräfte könnten für die Sonderprogramme herangezogen werden.

4.3.2021, 3:32 Uhr – Städte- und Gemeindebund kritisiert Teststrategie als zu unkonkret

Deutsche Städte- und Gemeindebund übt Kritik an der beschlossenen Teststrategie: „Zu unkonkret sind die Beschlüsse zu Teststrategien in Bezug auf Schnell- und Eigentests“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der Rheinischen Post.

Zwar soll es flächendeckend für jeden Schnelltests geben, was richtig und gut ist. Allerdings ist es bedauerlich, dass es offenbar noch einige Wochen dauern wird, bis diese Instrumente flächendeckend in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen werden.“ Die Organisation liege bei den Ländern und Kommunen. „Wie sich die Eigentests in das System einfügen sollen, wie der Nachweis dokumentiert wird, wie lange er gewisse Zugänge ermöglichen soll, wird leider noch nicht beantwortet.

4.3.2021, 2:20 Uhr – Hausärzte-Verbandschef Weigeldt befürchtet "bürokratischen Overkill" bei Ärzten

Nach der Bund-Länder-Vereinbarung zu einer stärkeren Einbeziehung von niedergelassenen Ärzten bei den Corona-Impfungen fordern die Hausärzte bürokratische Entlastungen. Um neben der Versorgung der Patienten auch die Impfungen sowie die zusätzlichen Testungen stemmen zu können, müsse jeglicher vermeidbare Aufwand wegfallen, sagt der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Er warnt, dass die Atteste, die die Hausärzte im Rahmen der Impfpriorisierung für Patienten ausstellen sollen, den Prozess enorm verlangsamten und „schnell zum bürokratischen Overkill“ werden. Stattdessen könnten die Krankenkassen bei der Vorrangprüfung „durch ein flächendeckendes Einladungsverfahren“ unterstützen.

4.3.2021, 1:15 Uhr – Bald impfen auch niedergelassene Ärzte mit

Ab der zweiten Märzwoche soll es Regelungen geben, damit auch einzelne niedergelassene Ärzte Menschen gegen Corona impfen können. Ab Ende März/Anfang April sollen die Haus- und Fachärzte mitimpfen und dabei auch über die Priorisierung vor Ort entscheiden.

4.3.2021, 0:00 Uhr – Bund-Länder-Runde beschließt Stufenplan für Öffnungen

Bund und Länder haben sich auf einen Fünf-Stufen-Plan für die Lockerungen der Corona-Auflagen verständig (hier die Ergebnisse im Einzelnen). Bereits am kommenden Montag soll der Einzelhandel in Regionen mit einem Inzidenzwert von unter 50 wieder öffnen dürfen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend nach neunstündigen Beratungen von Bund und Ländern ankündigte. Sie sprach von harten Verhandlungen:

3.3.2021, 22:15 Uhr – Weißes Haus kritisiert Texas und Mississippi

Das Weiße Haus hat die US-Bundesstaaten Texas und Mississippi kritisiert, nachdem diese sämtliche Corona-Maßnahmen aufgehoben haben. Eine Sprecherin von US-Präsident Joe Biden erklärte, das Land zahle noch immer den Preis für politische Anführer, die Wissenschaftler ignorierten. Biden hoffe, dass die Menschen weiter den Empfehlungen von Gesundheitsexperten folgten. Zuvor hatten Texas und Mississippi die Maskenpflicht abgeschafft und Restaurants gestattet, wieder vollständig zu öffnen.

3.3.2021, 20:33 Uhr – Selbsttests ab Samstag bei Discounter erhältlich

Der Discounter Aldi verkauft ab Samstag deutschlandweit Corona-Schnelltests. Pro Kunde werde die Abgabemenge auf eine Packung begrenzt, damit möglichst viele Kunden zum Zuge kämen, teilten Aldi Nord und Aldi Süd am Mittwoch mit. Eine Packung umfasst demnach fünf Tests für einen Nasenabstrich, der Preis beträgt 24,99 Euro pro Packung. Die Packungen sind direkt an der Kasse erhältlich. Vor Aldi hatten die Drogerieketten dm und Rossmann für die kommende Woche den Verkaufsbeginn für die zum Eigengebrauch gedachten Schnelltests angekündigt.

3.3.2021, 20:22 Uhr – Tschechien und die Slowakei erhalten je 100.000 Not-Impfdosen

Angesichts ungewöhnlich hoher Fallzahlen erhalten Tschechien und die Slowakei je 100.000 zusätzliche Pfizer/BioNTech-Impfdosen von anderen EU-Staaten. Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babis und sein slowakischer Kollege Igor Matovic bedanken sich auf Twitter und Facebook für die Hilfen. In den vergangenen Wochen gehörten beide Staaten zu den weltweit am schwersten betroffenen.

2.2.2021, 19:27 Uhr – Impfstoff von Astrazeneca staut sich in den Bundesländern

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sollen bis Donnerstag fast 3,2 Millionen Dosen an die Länder geliefert sein. Bis einschließlich Dienstag sind nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) jedoch lediglich 574.000 Dosen verimpft worden. Die Bundesländer wollen diesen Stau nun abbauen.

3.3.2021, 18:16 Uhr - Impfungen ab April auch in Hausarzt-Praxen

Bund und Länder haben sich bei ihrem Gipfeltreffen offenbar darauf geeinigt, dass Hausarztpraxen ab Ende März in die Impfstrategie einbezogen werden. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und die Bild-Zeitung. Damit folgen die Ministerpräsidenten dem Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn, der ab kommender Woche eine Pilotphase starten will.

Die rund 60.000 Hausärzte sollen aber erst im April mitimpfen, wenn ausreichend Impfstoff für die Verteilung auch in der Fläche zur Verfügung steht. Das Gesundheitsministerium hatte zuvor betont, dass die Länder selbst über den Einsatz von Hausärzten zum Impfen entscheiden könnten.

3.3.2021, 17:02 Uhr – Brasilianische Virus-Variante in Dänemark nachgewiesen

Nach der britischen und der südafrikanischen ist nun auch die zunächst in Brasilien nachgewiesene Variante des Coronavirus in Dänemark nachgewiesen worden. Dänemarks Technische Universität DTU habe den ersten Fall der Variante P.1 gefunden, teilten Gesundheitsminister Magnus Heunicke und das dänische Gesundheitsinstitut SSI mit.

Die brasilianische Virus-Variante ist auch in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Schweden und einigen weiteren europäischen Ländern bereits nachgewiesen worden. Nach SSI-Angaben geht man davon aus, dass die in der EU zugelassenen Corona-Impfstoffe auch gegen diese Variante wirken. Der DTU zufolge ist P.1 wie einige der anderen Corona-Mutanten möglicherweise ansteckender, zudem können sich womöglich Menschen damit infizieren, die zuvor bereits eine Infektion mit dem herkömmlichen Virus überstanden hatten.

3.3.2021, 17:00 Uhr – EU schickt Österreich 100.000 Extra-Biontech-Impfdosen gegen Corona-Mutante

Im Kampf gegen die ansteckendere Corona-Variante aus Südafrika wird die EU zusätzlich 100.000 Impfdosen von Biontech/Pfizer nach Österreich schicken. Das Vakzin werde im besonders betroffenen Tiroler Bezirk Schwaz eingesetzt, teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz mit. Eine von der EU entsandte Kommission aus internationalen Wissenschaftlern wird demnach die Impfkampagne begleiten, um deren Wirksamkeit zu untersuchen.

3.3.2021, 15:30 Uhr – Bundesregierung: Länder können Hausärzte beim Impfen einsetzen

Das Bundesgesundheitsministerium weist darauf hin, dass die Länder „in eigener Zuständigkeit“ regeln können, ob Hausarztpraxen bei Impfungen einbezogen werden. Allerdings sei fraglich, ob die Impfpriorisierung in der Fläche durchzuhalten sei, sagt ein Ministeriumssprecher. Generell werde Mitte März ein Modellprojekt gestartet, in dem einige Hausärzte einbezogen würden. Ab April, wenn ausreichend Impfstoff vorhanden sei, werde dies dann in der Fläche geschehen.

3.3.2021, 13:40 Uhr – Deutschland verlängert Grenzkontrollen bis 17. März

Die Bundesregierung verlängert die Kontrollen an den Grenzen zu Tschechien und dem österreichischen Bundesland Tirol bis zum 17. März. Die Infektionslage in Tschechien habe sich weiter verschlechtert, und auch in Tirol sei keine Besserung festzustellen, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Mit Österreich sei die Bundesregierung aber „in intensiven Gesprächen“, um eine andere Lösung zu finden.

3.3.2021, 12:15 Uhr – Fast jeder Zweite arbeitete Mitte Februar im Homeoffice

Mitte Februar arbeitete nach einer Umfrage für das Bundesarbeitsministerium fast jeder zweite Beschäftigte zumindest stundenweise im Homeoffice. „Gut jeder dritte abhängig Beschäftigte arbeitete sogar überwiegend oder ausschließlich im Homeoffice“, heißt es in einer noch unveröffentlichten Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) für das Ministerium. 22 Prozent der Beschäftigten hätten im Februar mehr im Homeoffice gearbeitet als noch im Januar. Die Autoren führen dies auch auf die Ende Januar in Kraft getretene Corona-Arbeitsschutzverordnung zurück, die Arbeitgeber verpflichtet, den Beschäftigten nach Möglichkeit mobiles Arbeiten anzubieten. Die bis Mitte März befristete Verordnung soll laut Beschlussvorlage für die Beratungen der Bundesregierung und Länder bis Ende April verlängert werden.

3.3.2021, 11:45 Uhr – Corona-App „Luca“ von Smudo soll Kontaktverfolgung einfacher machen

Viele Menschen wollen wieder ins Restaurant gehen oder eine Veranstaltung besuchen. Fanta4-Sänger Smudo hat die Luca-App mitentwickelt – eine Alternative zur Corona-Warn-App des Bundes. Die Luca-App soll Restaurant-Besucher vor dem Risiko einer Corona-Infektion warnen, falls ein anderer Gast positiv getestet wurde.

Die Betreiberfirma Culture4Live verspricht, eine schnelle und lückenlose Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. Dafür müssen sich Smartphone-Besitzer im App-Store von Apple oder Google die Luca-App herunterladen und dort ihre persönlichen Kontaktdaten eintragen.

Die User können sich zwar zum Beispiel als „Donald Duck“ registrieren – im Unterschied zur Gästeliste aus Papier wird die Mobilfunknummer mit einer SMS gecheckt, so dass die Gesundheitsämter immerhin wüssten, unter welcher Telefonnummer „Donald Duck“ nach einem Risiko-Vorfall erreicht werden kann.

Damit wollen die App-Macher nicht nur Fake-Einträge vermeiden, sondern die sensiblen Gästedaten besser schützen als auf Papierlisten. „Ich habe ein Problem, wenn ich in ein Restaurant gehe und dort für alle sichtbar meine Privatadresse aufschreiben muss“, sagte Smudo.

Smudo von den Fantastischen Vier (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Axel Heimken)

Nachrichten Smudo stellt die Luca-App vor

Dauer

3.3.2021, 10:35 Uhr – Auch Gebäudereiniger leiden unter Umsatzeinbruch

Auch das Gebäudereiniger-Handwerk mit seinen rund 700.000 Beschäftigten bekommt die Corona-Krise hart zu spüren. Der Branchenverband BIV teilte mit, dass zwei Drittel der Unternehmen 2020 weniger Umsatz gemacht hätten. Die Einbußen lagen meist zwischen einem und zehn Prozent. Die Pandemie sorge für Licht und Schatten. „Neben steigender Wertschätzung hat es im Gesundheits- und Pflegebereich, in Schulen und Kitas Extra-Aufträge und erhöhte Intervalle für Reinigung und Desinfektion gegeben“, sagte Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich. „Auf der anderen Seite sind ganze Felder wie Gastgewerbe, Veranstaltungswirtschaft oder Handel weggebrochen und damit Reinigungsaufträge, die nicht kompensiert werden können.“ Für 2021 rechnen nur knapp 40 Prozent der Betriebe mit guten oder sehr guten Geschäften.

3.3.2021, 10:28 Uhr – Sinovac-Impfstoff hat Wirksamkeit von 83,5 Prozent

Der Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac hat einem türkischen Medienbericht zufolge eine Wirksamkeit von 83,5 Prozent. Das gehe aus Zahlen eine finalen Phase-3-Studie hervor, berichtet die Agentur Anadolu unter Berufung auf die Universität Hacettepe. Der Impfstoff verhindere zudem einen Krankenhausaufenthalt in 100 Prozent der Fälle. Mitte Januar hatten Studienergebnisse aus Brasilien Zweifel an dem Sinovac-Vakzin geschürt.

3.3.2021, 9:37 Uhr – Vize-Unions-Fraktions-Chef: Bei Lockerungen nicht zu weit gehen

Der stellvertretende Unions-Fraktionschef Thorsten Frei (CDU) warnt davor, bei Lockerungen zu weit zu gehen. Öffnungen schon bei einem Inzidenzwert von 100 dürfe es nicht geben. „100 ist eindeutig zu viel“, sagte er RTL/ntv. Dann sei eine individuelle Nachverfolgbarkeit nicht mehr möglich. Man müsse aber auch sehen, dass die Menschen „pandemiemüde“ seien. „Wir können die Pandemie nicht allein mit Gesetzen und Verordnungen bekämpfen. Wir brauchen die Solidarität und die Überzeugung der Menschen.“ In dieser Hinsicht sei Deutschland im aktuellen Lockdown nicht so erfolgreich wie beim vorangegangenen im Frühjahr 2020. Es brauche jetzt einen Mittelweg, um die Bürger mitzunehmen.

3.3.2021, 9:27 Uhr – Scholz fordert vorsichtige Lockerungen

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) fordert vorsichtige Lockerungen der Corona-Maßnahmen. „Wir haben mehr Möglichkeiten zu testen. Die Selbsttests kommen jetzt in großem Umfang auf den Markt“, sagte der SPD-Kanzlerkandidat im rbb Inforadio. Auch bei den Impfungen komme man voran. „Das muss beides mit einer konkreten Öffnungsstrategie verknüpft werden, die gleichzeitig so vorsichtig ist, dass wir ein Ausbrechen der Infektionszahlen verhindern können.“ Dafür müsse ermöglicht werden, dass Unternehmen ihre Beschäftigten testen können, Schnelltests in Schulen bereitgestellt werden und alle Bürger die Möglichkeit bekämen, sich testen zu lassen.

3.3.2021, 9:24 Uhr – Einzelhandel fordert Wiedereröffnung der Geschäfte

Der Einzelhandel fordert vor den Corona-Beratungen von Bund und Ländern eine rasche Wiedereröffnung der Geschäfte. „Wir möchten Sie eindringlich auffordern, die Wiedereröffnung des gesamten Einzelhandels auf der Basis der funktionierenden Hygienekonzepte zum 8. März zu ermöglichen“, heißt es in einem Schreiben des Branchenverbands HDE an das Kanzleramt. Die von Bund und Ländern angepeilte Zulassung von Einkaufen mit Terminvereinbarung („Click & Meet“) könne die meisten Händler wirtschaftlich nicht retten. Sie sei auch „kein deutlicher Schritt hin zu der lange überfälligen Öffnungsstrategie für den gesamten Einzelhandel“. Blieben die Geschäfte abseits des Lebensmittelhandels weiter geschlossen, werde dies für die Unternehmen und ihre Beschäftigten „verheerende Folgen“ haben.

3.3.2021, 8:24 Uhr – Müller fordert mehr Tempo bei Tests und Impfungen

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) fordert ein deutlich höheres Tempo bei Tests und Impfungen. Dazu brauche es eine „aggressive“ Strategie, sagt er in der ARD. Dazu zählten „zusätzliche Instrumente“, etwa die niedergelassenen Ärzte, die in Zukunft bei Impfungen unterstützen müssten. „Und ich kann es tatsächlich nicht verstehen, warum es nicht schon die Verständigung mit den niedergelassenen Ärzten gibt.“ Deshalb erwarte er auch, dass es dazu von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) heute beim Bund-Länder-Treffen „harte Aussagen“ gebe, an denen man sich orientieren könne.

3.3.2021, 7:46 Uhr – Spahn will mehr Erstimpfungen erreichen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die empfohlenen Intervalle zwischen erster und zweiter Impfung ausreizen, um mehr Menschen eine Erstimpfung zu ermöglichen. Mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer solle möglichst erst nach sechs Wochen eine Zweitimpfung erfolgen, mit dem von AstraZeneca nach zwölf Wochen, sagt er in der ARD. „Dann können wir mehr Erstimpfungen machen und, das ist das Spannende etwa bei AstraZeneca, die Wirksamkeit ist auch noch höher.“ Zudem lägen inzwischen ermutigende Daten zur Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffs auch für Personen im Alter von über 65 Jahren vor. „Wenn wir die Über-65-Jährigen mit AstraZeneca impfen könnten, würde das richtig Geschwindigkeit bringen.“ Er hoffe hier auf eine Entscheidung der Ständigen Impfkommission binnen Tagen.

Johnson & Johnson hat die Zulassung eines 4. Impfstoffs zum Schutz vor #COVID19 beantragt. Nach der Zulassung könnte der #Impfstoff bald in 🇩🇪 eingesetzt werden. Heute Abend sprach @jensspahn mit dem Unternehmen über den Stand der Zulassung & die Vorbereitung für die Lieferung. https://t.co/4xDI4XlyUB

3.3.2021, 5:12 Uhr – Mehr als 9.000 gemeldete Neuinfektionen in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 9.019 Neuinfektionen. Das sind 1.012 Fälle mehr als am Mittwoch vor einer Woche. 418 weitere Menschen starben, die zuvor positiv getestet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt aber trotzdem von 65,4 auf 64,0. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,46 Millionen Infektionen in Deutschland bestätigt. 70.881 Personen starben dem RKI zufolge in Verbindung mit dem Virus.

3.3.2021, 4:39 Uhr – Intensivmediziner finden geplante Lockdown-Verlängerung gut

Die deutschen Intensivmediziner begrüßen die geplante Verlängerung des Lockdowns als notwendige Entlastung des deutschen Gesundheitssystems. „Es ist wichtig, dass wir noch drei Wochen durchhalten, weil wir durch das Impfen vieler Menschen trotz der Virusmutationen eine dritte Welle deutlich abflachen können“, sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmediziner (DIVI) der Augsburger Allgemeinen. „Wir gewinnen dadurch wertvolle Zeit“, sagte der Aachener Medizinprofessor. „Wer geimpft ist, kommt nicht auf die Intensivstation.

3.3.2021, 2:45 Uhr – Biden will Lehrer*innen schneller impfen lassen

US Präsident Joe Biden will Lehrer*innen schneller impfen. Die US-Bundesstaaten sollen die Impfungen für diese Berufsgruppe priorisieren, um sicherzustellen, dass Kinder schnell und sicher in die Schule zurückkehren können, sagte Biden in einer Fernsehansprache. Alle Pädagog*innen soll bis Ende März mindestens eine Impfung erhalten.

3.3.2021, 2:29 Uhr – Paul-Ehrlich-Institut wirbt für Astrazeneca-Impfstoff

Der zugelassene Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca ist hochwirksam. Er verhindert in der Mehrzahl der Fälle eine Covid-19-Erkrankung oder mildert bei einer Erkrankung die Symptome“, sagt der Chef der Paul-Ehrlich Instituts, Klaus Cichutek, der Rheinischen Post. Er sei besorgt, dass Menschen ihre Impftermine wegen Vorbehalten nicht wahrnehmen. Bislang seien keine auffälligen Nebenwirkungen festzustellen. „Die Fälle von Krankmeldungen durch grippeähnliche Symptome bei Pflege- und Krankenhauspersonal stellen kein Risikosignal dar. Sie entsprechen den Impfreaktionen, was nach den klinischen Prüfungen zu erwarten war.“ In allen berichteten Fällen seien die Symptome nach zwei bis maximal drei Tagen abgeklungen. Die Reaktion zeige, dass das Immunsystem arbeite.

3.3.2021, 1:11 Uhr – Mittelstand bittet Merkel um Ausstieg aus Lockdown

Vor dem Bund-Länder-Treffen heute Nachmittag macht der Mittelstand in einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Fruck auf einen Ausstieg aus dem Lockdown. „Für viele Mittelständler steht nichts weniger als die eigene Existenz auf dem Spiel“, heißt es in dem Schreiben, aus dem die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten.

Zu den Unterzeichnern gehören der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), sowie Inhaber und Vorstandsvorsitzende von 20 großen Mittelstands-Unternehmen. Sie dringen auf einen Maßnahmenkatalog zur Entbürokratisierung der Corona-Hilfsprogramme, einen Ausstiegsplan und eine Post-Corona-Agenda. „Sonst droht uns ein Ausverkauf des deutschen Mittelstandes durch chinesische Direktinvestitionen“, mahnen die Unternehmer.

2.3.2021, 22:52 Uhr – USA: Genug Impfstoff für alle Erwachsenen bis Ende Mai

Die USA werden nach Aussage von Präsident Joe Biden bis Ende Mai genug Impfstoff für jeden Erwachsenen im Land zur Verfügung haben – zwei Monate früher als geplant. Er zeigt sich überzeugt, sein Ziel von 100 Millionen Impfungen innerhalb der ersten 100 Tage seiner Amtszeit zu erreichen. Er kündigte auch an, dass der Pharmahersteller Merck & Co. helfen wird, den neu zugelassenen Impfstoff von Konkurrent Johnson & Johnson herzustellen.

2.3.2021, 22:26 Uhr – Russischer Impfstoff spaltet slowakische Koalition

Der slowakische Regierungschef Igor Matovic hat mit dem Kauf von russischem Corona-Impfstoff eine Regierungskrise ausgelöst. Außenminister Ivan Korcok sagte, er betrachte das Impfmittel Sputnik V als Werkzeug Russlands im hybriden Krieg gegen den Westen. Der Politiker der wirtschaftsfreundlichen Partei Freiheit und Solidarität forderte Beratungen über den Kauf, der Zweifel an der Westorientierung der Slowakei wecke. „Dieses politische Mittel spaltet uns im In- und Ausland“, sagte Korcok.

Vizeregierungschefin Veronika Remisova von der Partei Für die Menschen hat wiederholt erklärt, Sputnik V könne erst nach Zulassung durch die EU-Arzneimittelbehörde EMA eingesetzt werden. Ihre Partei wollte noch heute über weitere Schritte beraten.

2.3.2021, 20:36 Uhr – Italien verlängert Reisesperren im Land bis nach Ostern

In Italien bleibt es bis zum 6. April verboten, die Grenzen zwischen den 20 italienischen Regionen zu überqueren. Ministerpräsident Mario Draghi hat ein entsprechendes Dekret unterschrieben. Ausnahmen gibt es demnach etwa für die Arbeit und in Notfällen. Außerdem müssen alle Schulen in Hochrisiko-Gebieten, sogenannten Roten Zonen, schließen - das betrifft Gebiete, in denen die Sieben-Tages-Inzidenz bei über 250 liegt.

Auch in Italien breitet sich die besonders ansteckende britische Virusvariante stark aus, die Regierung gibt ihren Anteil mit mittlerweile über 50 Prozent der Fälle an. Theater und Kinos sollen in Zonen mit weniger Risiko ab dem 27. März unter bestimmten Auflagen wieder öffnen dürfen.

2.3.2021, 19:26 Uhr – Virologe Drosten: Anteil der Mutanten weiter gewachsen

Der Virologe Christian Drosten schätzt den Anteil der in Großbritannien entdeckten Corona-Variante B.1.1.7 an den Infektionen in Deutschland inzwischen auf ungefähr die Hälfte. Der Anteil dieser ansteckenderen Mutante werde weiter steigen, das sei unausweichlich, sagte der Leiter der Virologie an der Berliner Charité im Podcast Coronavirus-Update bei NDR-Info.In Großbritannien gebe es mittlerweile nur noch Reste anderer Varianten, B.1.1.7 dominiere vollkommen. Die Maßnahmen dort seien strenger, so Drosten. Neue Daten zur Varianten-Ausbreitung werden in dieser Woche vom Robert Koch-Institut (RKI) erwartet. Labore hatten vergangene Woche von einem Anteil von rund 30 Prozent von B.1.1.7 in Stichproben gesprochen.

2.3.2021, 17:21 Uhr – Spahn: Berichte über Skepsis gegenüber Astrazeneca-Impfstoff übertrieben

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bezeichnet Berichte über verbreitete Skepsis gegenüber dem Astrazeneca-Impfstoff als übertrieben. Das Fernbleiben bei Impfterminen mit Astrazeneca sei viel geringer als in einigen Medien behauptet, sagt der CDU-Politiker in der Sitzung der CDU/CSU-Bundestagfraktion nach Teilnehmerangaben. Im Münsterland etwa kämen 95 Prozent der Personen zu den Impfterminen.

Auch einige Gesundheitsministerien der Länder hatten den Berichten widersprochen. Spahn habe in der Fraktion zudem den Impfstoff und dessen Wirksamkeit gelobt, heißt es. Bisher seien insgesamt fast 6,4 Millionen Dosen verimpft worden und mehr als fünf Prozent der Deutschen gegen das Coronavirus geimpft, schrieb Spahn auf Twitter:

Mehr als 5 Prozent der Deutschen sind mindestens einmal geimpft, die Hälfte von ihnen haben nach der zweiten Impfung den vollen Schutz. Fast 6,4 Mio Dosen Impfstoffe sind verimpft, der Zulauf an Impfdosen steigt kontinuierlich. Alle aktuellen Infos: https://t.co/E9r9Ma787R

2.3.2021, 16:19 Uhr – Merkel: Anteil der Mutanten jetzt bei 50 Prozent

Der Anteil der Virus-Varianten bei den Corona-Neuinfektionen liegt nach Angaben von Kanzlerin Angela Merkel mittlerweile bei rund 50 Prozent. Das sagt Merkel nach Informationen von Reuters aus Teilnehmerkreisen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Sie habe sich zudem für „vorsichtige Öffnungsschritte“ ausgesprochen.

Man brauche aber auch eine „Notbremse“, wenn die Infektionszahlen wieder stark ansteigen sollten, so Merkel.

2.3.2021, 15:24 Uhr – Scholz kritisiert in SPD-Fraktion Teststrategie von Spahn

Bundesfinanzminister Olaf Scholz kritisiert in der Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion die Teststrategie von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). „Man kann keine Teststrategie auf Hoffnung aufbauen“, sagt Scholz nach Angaben eines Teilnehmers. „Wir brauchen konkrete Zahlen, die der zuständige Minister liefern muss.

2.3.2021, 14:44 Uhr – Brinkhaus: Lediglich kleine Öffnungsschritte möglich

CDU/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus mahnt die Ministerpräsidenten, nur beschränkte Lockerungen zu beschließen. „Ich erwarte lediglich vorsichtige Schritte“, sagt der CDU-Politiker mit Blick auf die Bund-Länder-Verhandlungen am Mittwoch. Man stehe vor einem „Balanceakt“.

2.3.2021, 13:41 Uhr – Berlin öffnet Schulen weiter

Der Berliner Senat geht mit der Öffnung von Schulen weiter voran. Ab kommendem Dienstag sollen auch die Klassen vier bis sechs wieder in den Präsenzunterricht gehen. Dies werde in halber Klassenstärke im Wechsel umgesetzt, teilt Senatorin Regine Günther nach der Senatssitzung mit. Ab dem 17. März sollen dann auch die Oberstufenklassen zehn bis 13 in den Präsenzunterricht gehen. Die Präsenzpflicht bleibt demnach aber ausgesetzt.

2.3.2021, 12:31 Uhr – Bund und Länder planen offenbar Öffnungsschritte

Bund und Länder wollen den geltenden Lockdown bis 28. März verlängern. Gleichzeitig soll es weitere Lockerungen für den Handel und die privaten Kontakte geben. Das steht nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters in einem Entwurf, auf den sich Bund und Länder für ihr Treffen morgen geeinigt haben.

Privat sollen sich nach dem Entwurf schon ab kommenden Montag wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. In Regionen mit besonders niedriger Inzidenz sollen auch mehr Personen erlaubt sein. Außerdem sollen Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte in allen Bundesländern öffnen dürfen, um einen Flickenteppich zu vermeiden.

Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 soll der Einzelhandel generell wieder öffnen dürfen. Begleitet werden sollen die Öffnungen von einer Ausweitung der Impfkampagne und einer deutlichen Ausweitung der Tests.

Debatte über Lockdown Lockerungen ab Montag in Sicht?

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2.3.2021, 11:59 Uhr – RKI: Inzwischen 5 Prozent mindestens einmal geimpft

Etwas mehr als fünf Prozent der Gesamtbevölkerung haben zumindest eine Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Zweimal geimpft sind rund 2,6 Prozent der Bevölkerung. Das hat das Robert-Koch-Insitut mitgeteilt. Bei den vollständig geimpften Personen liegt Rheinland-Pfalz mit 3,4 Prozent der Bevölkerung weiter auf Platz eins der Bundesländer. Baden-Württemberg rangiert hier auf Rang zehn. An der Geschwindigkeit der Impfkampagne gibt es weiter Kritik. Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister und FDP-Generalsekretär Wissing sagte in der ARD, in Deutschland komme alles zu spät, was den Weg aus dem Lockdown eröffnen könne – zuerst die Impfungen, jetzt die Schnelltests.

2.3.2021, 11:49 Uhr – Kurz plant Impfstoff-Allianz und kritisiert EU-Agentur

Österreich und Dänemark wollen sich im Kampf gegen das Corona-Virus künftig nicht mehr allein auf die EU verlassen. Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz sagte, bei der Erforschung und Produktion neuer Impfstoffe wollten beide Länder mit Israel zusammenarbeiten. Es gehe vor allem darum, sich früh auf weitere, gefährliche Virus-Mutationen vorzubereiten. Kurz kritisierte die Europäische Arzneimittelagentur: Diese sei zu langsam bei den Zulassungen für Impfstoffe.

2.3.2021, 10:31 Uhr – Trump wurde vor Auszug aus Weißem Haus gegen Corona geimpft

Der frühere US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau Melania sollen noch vor ihrem Auszug aus dem Weißen Haus gegen das Coronavirus geimpft worden sein. Das berichteten die New York Times und der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Trump-Berater.

Um Vertrauen in die Sicherheit der Impfstoffe zu stiften, hatten sich unter anderen der neue US-Präsident Joe Biden, Vizepräsidentin Kamala Harris und zuvor auch Ex-Vizepräsident Mike Pence öffentlich impfen lassen. Trump dagegen verknüpfte das Thema Impfen vor allem mit Eigenwerbung: Er sieht es auch als seinen Verdienst an, dass gegen das neuartige Virus so schnell Impfstoffe entwickelt wurden.

Donald und Melania Trump am Tag der Amtsübergabe. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon)
Donald und Melania Trump am Tag der Amtsübergabe. picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

2.3.2021, 8:42 Uhr – Neue Einreiseregeln für Region Moselle

An der Grenze zwischen der französischen Region Moselle und Deutschland gelten ab heute strengere Einreise-Regeln. Moselle ist als sogenanntes Virus-Varianten-Gebiet eingestuft. Wer von dort ins benachbarte Rheinland-Pfalz oder ins Saarland kommen will, muss einen negativen Corona-Test vorweisen.

Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz

Kampf gegen Corona-Mutanten Verschärfte Einreiseregeln für französisches Gebiet Moselle

Alle, die aus der französische Region Moselle nach Deutschland einreisen, müssen jetzt einen negativen Coronatest vorweisen. In der Region hat sich eine Corona-Mutation ausgebreitet.  mehr...

2.3.2021, 7:53 Uhr –Symbolische Ladenöffnung in Heidelberg

Im Vorfeld des für Mittwoch geplanten Corona-Gipfels mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will der Heidelberger Einzelhandel mit einer symbolischen Ladenöffnung auf seine aktuelle Situation aufmerksam machen. Zwischen 11 und 14 Uhr werden viele Geschäfte in der Innenstadt ihre Türen öffnen und ihre Verkaufsräume beleuchten. Den Laden betreten dürfen Passanten nach Angaben des Gewerbevereins ProHeidelberg allerdings nicht. Click&Collect-Abholungen seien aber trotzdem möglich. Mit der Aktion verknüpft der Handel vor allem die Forderung nach einer klaren Öffnungsperspektive, sagt Nikolina Visevic von ProHeidelberg.

2.3.2021, 6:19 Uhr – Knapp 4.000 Neuinfektionen in Deutschland

In Deutschland sind dem RKI innerhalb eines Tages 3.943 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 65,4. Am Montag hatte dieser Wert 65,8 betragen. Binnen 24 Stunden wurden den Angaben zufolge 358 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. Damit erhöhte sich die Zahl der seit Pandemie-Beginn in Deutschland registrierten Corona-Todesfälle auf 70.463. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg auf 2.451.011. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen bezifferte das RKI mit rund 2.264 Millionen.

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2.3.2021, 5:23 Uhr – Große Filmmesse Comic-Con in San Diego wegen Corona abgesagt

Die große Comic-Con-Messe im kalifornischen San Diego mit über Hunderttausend Besuchern, bei der Hollywood-Stars neue Filme vorstellen, fällt wegen Corona zum zweiten Mal aus. Die Veranstalter sagten das für Juli geplante mehrtägige Treffen am Montag ab. Eine große Menschenansammlung sei vor dem Hintergrund der Pandemie immer noch nicht möglich, hieß es zur Begründung. Comic-Con-Fans müssen sich mit einem Online-Event im kleinen Rahmen begnügen. 2020 war die berühmte Messe zum ersten Mal in ihrer 50-jährigen Geschichte abgesagt worden. 1970 in San Diego gegründet, gilt die Comic-Con als Mutter aller Comic-Conventions. Comic- und Fantasy-Fans kommen dort mit den Machern und Darstellern von berühmten Charakteren zusammen. Studios geben mit Trailern und Diskussionsrunden Einblick in ihre Projekte.

2.3.2021, 4:51 Uhr – Polizei und Militär in Tschechien im Corona-Einsatz

Zehntausende Angehörige von Polizei und Militär sollen in Tschechien kontrollieren, ob sich die Menschen an die wegen der Pandemie verhängten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit halten. Insgesamt etwa 30.000 Einsatzkräfte errichteten über das Land verteilt 500 Checkpoints, an denen die Kontrollen stattfinden sollen. Die Maßnahme ist Teil eines Aktionsplans, mit dem das Land die Ausbreitung einer zuerst in Großbritannien entdeckten, infektiöseren Variante des Coronavirus hemmen will. Ministerpräsident Andrej Babis begründete die Einschränkungen damit, dass ein Kollaps der Versorgung von Covid-19-Patienten vermieden werden soll.

2.3.2021, 3:51 Uhr – SPD-Chef wirft Kanzlerin Versagen in der Corona-Krise vor

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans wirft CDU-Kanzlerin Angela Merkel und den Unionsministern im Bundeskabinett Versagen in der Corona-Krise vor. „Wir haben eine Regierungschefin, die in der Koordinierung in dieser Krise einiges vermissen lässt“, kritisiert Walter-Borjans laut der Augsburger Allgemeinen. Gerade jetzt würden besonders geforderte Verantwortungsträger auf der Seite des Koalitionspartners ihrer Aufgabe nicht gerecht. Walter-Borjans kündigte einen harten Wahlkampf an.

1.3.2021, 22:52 Uhr – Studie: Astrazeneca und Biontech „hochwirksam“ bei Älteren

Eine britische Studie entkräftet Vorbehalte: Die Corona-Impfstoffe von Biontech und Pfizer sowie Astrazeneca haben sich demnach bei älteren Menschen als „hochwirksam“ erwiesen. Den Daten der britischen Gesundheitsbehörde zufolge wurde die Zahl der Krankenhauseinweisungen durch eine erste Dosis mit einem der beiden Vakzine drei bis vier Wochen nach der Impfung um 80 Prozent verringert.

Der Studie zufolge zeigte eine erste Dosis von Astrazeneca bei älteren Menschen einen Ansteckungsschutz von 60 bis 73 Prozent, während das Vakzin von Biontech und Pfizer zu 57 bis 61 Prozent vor Corona schützte. „Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Impfstoffe funktionieren, um Infektionen zu reduzieren und Leben zu retten“, sagte die Leiterin des Bereichs Immunisierung bei der britischen Gesundheitsbehörde, Mary Ramsay. Sie fügte jedoch hinzu, dass weiter unklar sei, ob geimpfte Menschen das Virus weitergeben können, auch wenn sie selbst nicht erkranken.

1.3.2021, 22:19 Uhr – Frankreich: Astrazeneca-Impfstoff auch für Über-65-Jährige

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie weitet die französische Regierung die Anwendung des Impfstoffs von Astrazeneca aus. Auch Menschen in der Altersgruppe von 65 bis 75 Jahren können nun den Impfstoff dieses Herstellers erhalten, falls sie beispielsweise an Diabetes oder Bluthochdruck leiden, wie Gesundheitsminister Olivier Véran am Abend im französischen Fernsehen ankündigte. Davon seien potenziell rund 2,5 Millionen Franzosen betroffen. In Frankreich hatte die oberste Gesundheitsbehörde bisher empfohlen, den Impfstoff von Astrazeneca vorzugsweise bei Erwachsenen unter 65 Jahren einzusetzen.

1.3.2021, 22:09 Uhr – WHO: Ende der Pandemie nicht in Sicht

Die Weltgesundheitsorganisation hält ein Ende der Corona-Pandemie in diesem Jahr für unrealistisch. Der Direktor des WHO-Notfallprogramms, Michel Ryan, nannte die Impfstoffe zwar eine Hilfe, Todesfälle und Krankenhausbehandlungen drastisch zu reduzieren. Aber es gehe noch darum, die Übertragung des Virus zu minimieren - erst dann könne es eine schnellere Kontrolle der Pandemie geben. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus kritisierte, dass in reichen Staaten bereits jüngere Menschen und gesunde Erwachsenen geimpft würden, während ärmere Länder noch nicht einmal Impfstoff für das Krankenhauspersonal hätten. Ghana beispielsweise beginne sein Impfprogramm erst diese Woche - drei Monate nach den USA, Großbritannien und Kanada.

1.3.2021, 20:12 Uhr – Österreich öffnet Biergärten ab Ostern

Trotz zuletzt deutlich gestiegener Corona-Zahlen in Österreich sollen am 15. März im westlichsten Bundesland Vorarlberg die Maßnahmen gelockert werden. Davon profitierten der Sport, die Kultur und die Gastronomie, erklärte Kanzler Sebastian Kurz. Für den Rest des Landes gelte das Ziel, dass ab 27. März zumindest Gastronomie im Freien möglich werden soll. Bei den Lockerungen sollten weiterhin Zutrittstests eine zentrale Rolle spielen. Österreich hatte bereits vor drei Wochen den Handel, körpernahe Dienstleister wie Friseure sowie die Schulen wieder geöffnet.

Test in Vorarlberg Österreich öffnet weiter - aber nur regional

Österreich setzt auf regionale Lockerungen: Weil die Inzidenz in Vorarlberg recht gering ist, sollen dort Gastronomie und Kultureinrichtungen wieder öffnen. Andere Regionen könnte…  mehr...

1.3.2021, 19:34 Uhr – Gesundheitsminister: Regeln für Altenheime lockern

Die Gesundheitsminster der Länder wollen die Besuchseinschränkungen in Senioren- und Pflegeheimen lockern. Den Menschen dort sollten nach Corona-Impfungen wieder mehr Freiheiten eingeräumt werden, teilte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nach Beratung mit seinen Amtskollegen mit. Der Vorschlag geht nun an die Ministerpräsidentenkonferenz, die an diesem Mittwoch über die weiteren Schritte in der Corona-Krise beraten will. "Die Menschen in den Pflegeheimen mussten in den vergangenen Monaten viel zurückstecken. Mir ist es wichtig, dass niemand in den Einrichtungen vereinsamt.", sagte Holetschek.

1.3.2021, 17:50 Uhr – Anstieg der weltweiten Corona-Infektionszahlen

Die Zahl der neuen Coronavirus-Infektionen weltweit ist vergangene Woche zum ersten Mal seit sieben Wochen gestiegen, sagte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus. Er sagte, der Anstieg sei "enttäuschend, aber nicht überraschend" und forderte die Länder auf, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Virus-Ausbreitung nicht aufzugeben.

1.3.2021, 16:52 Uhr – Regierungssprecher Seibert: Noch keine groß angelegten Öffnungen

Vor den Bund-Länder-Entscheidungen zu den nächsten Schritten in der Corona-Politik hat die Bundesregierung die Erwartungen an umfassende Öffnungen gedämpft. "Wir sind in einer Phase der Hoffnungen, es darf aber keine Phase der Sorglosigkeit sein", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

1.3.2021, 16:49 Uhr Ministerium: zwei Gratis-Schnelltests pro Woche für alle

Mit Blick auf mögliche weitere Corona-Öffnungen hat das Bundesgesundheitsministerium Überlegungen für deutlich mehr Tests für alle Bürger konkretisiert. Jedermann soll demnach zweimal wöchentlich kostenlos einen Schnelltest durch geschultes Personal machen lassen können - etwa in Testzentren oder Praxen, aber auch bei weiteren Dienstleistern. Das geht aus einem neuen Vorschlag des Ministeriums hervor, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.Diese Möglichkeiten zu "Bürgertests" sollen vorerst bis Ende Juni angeboten werden, für Anfang Juni ist eine Evaluation geplant.

Der konkrete Starttermin im März ist laut dem Vorschlag noch offen. Damit in kurzer Zeit ausreichend Testkapazitäten entstehen, solle der Kreis der damit zu beauftragenden Stellen um Dienstleister erweitert werden, die etwa schon an Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnen in kurzer Frist Testzentren aufgebaut haben, heißt es im Papier. Das Ergebnis eines solchen Schnelltests soll man schriftlich oder digital ausgehändigt bekommen - auch zur Vorlage bei Behörden nach der Einreise aus bestimmten Risikogebieten oder etwa beim Besuch von Pflegeheimen.

1.3.2021, 15:12 – Einzelhändler rechnen mit Corona-Schnelltest in kommender Woche

Große Einzelhändler planen den baldigen freien Verkauf von Corona-Schnelltests zur Selbstanwendung. „Wir rechnen mit einer Verfügbarkeit für unsere Kunden frühestens ab dem 9. März, sofern die Lieferzusagen des Herstellers eingehalten werden können“, sagte der zuständige Geschäftsführer der Drogeriemarktkette dm, Sebastian Bayer. Man sei im engen Austausch mit dem Bundesgesundheitsministerium und mit anderen Behörden. Das Unternehmen betonte, dass die Tests bei richtiger Anwendung eine hohe Zuverlässigkeit hätten.

Andere Einzelhändler planen ebenfalls den Einstieg in dieses Produktsegment, machen dies aber von der Verfügbarkeit abhängig und nennen noch keinen Termin für den Verkaufsstart. Aldi Süd will den Verkauf „in Kürze“ starten. Auch Edeka sitzt an dem Vorhaben, macht hierbei aber keine Angaben für einen möglichen Verkaufsbeginn. Lidl und Rewe teilten mit, so eine Sortimentserweiterung zu prüfen.

1.3.2021, 14:43 Immer mehr Menschen nutzen Corona-Warnapp

Die Zahl der Nutzer der Corona-Warn-App steigt nach Angaben der Bundesregierung weiter. Die App sei mittlerweile 25,8 Millionen Mal heruntergeladen worden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. 97 Prozent der niedergelassenen Labore seien an die App angeschlossen, fast 9,4 Millionen Testergebnisse seien direkt an die App übermittelt worden und fast 263.000 Anwender hätten ihr positives Testergebnis über die App geteilt. „Das alleine zeigt schon, wie nützlich sie ist“, betont Seibert.

1.3.2021, 14:31 Uhr – Zahl der Covid-Intensivpatienten steigt wieder

14.31 Uhr - Die Zahl der in Krankenhäusern registrierten Corona-Intensivpatienten steigt wieder leicht. Nach Angaben des Divi-Melderegisters waren es am Mittag 2.862 Patienten. Am Vortag waren es 2834.

1.3.2021, 13:38 Uhr – Altmeier: Öffnungen auch über Inzidenzwert von 50 möglich

Oberhalb einer Inzidenz von 50 Infektionen je 100.000 Einwohner eines Bundeslandes, eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt sind Lockerungen zulässig, wenn sie in Verbindung mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen im Einzelfall vertretbar sind“, heißt es laut Handelsblatt in einem Papier von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). „Das Erreichen einer generellen bundesweiten oder regionalen Inzidenz von 35 oder darunter wird unter der Voraussetzung der zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen derzeit nicht für erforderlich gehalten.

1.3.2021, 11:56 Uhr – Südafrika-Variante: 150 Menschen im Kreis Ravensburg in Quarantäne

Weil sich ein Grundschulkind in Achberg im Landkreis Ravensburg mit der südafrikanischen Corona-Mutation infiziert hat, sind 150 Menschen in Quarantäne. Die Schule musste am vergangenen Freitag und damit nur knapp eine Woche nach deren Öffnung wieder schließen, teilte die Gemeinde mit. Betroffen von der Quarantäne seien Mitschüler und Lehrer des Jungen und deren Familien. Auch zwei Kindergarten-Gruppen mussten vorsorglich in Isolation, weil dort ein Geschwisterkind des Schülers betreut wurde. Wo sich der Junge infiziert habe, sei unklar, sagte eine Gemeinde-Sprecherin.

Weil auch die Lehrerin des Jungen positiv getestet wurde, mussten auch ihre Kontaktpersonen und deren Familien in Quarantäne. Noch ist aber unklar, ob es sich bei der Infektion der Frau um eine Virus-Mutation handelt.

1.3.2021, 10:12 Uhr – EU: Entwurf für digitalen Impfpass noch im März

Die EU-Kommission will noch im März einen Gesetzesentwurf zur Einführung eines digitalen Impfpasses vorlegen. Dies kündigt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Video-Konferenz mit deutschen Unionspolitikern an.

1.3.2021, 9:48 Uhr – Große Handelsketten fordern Ladenöffnung

Große deutsche Handelsketten, Betreiber von Shopping-Centern und Modehersteller haben gemeinsam ein Ende des Lockdowns gefordert und auch ein Konzept für mögliche Öffnungen vorgelegt. „Der Handel muss am 8. März wieder öffnen“, sagte Heinrich Deichmann, Chef des Verwaltungsrats von Europas größtem Schuheinzelhändler dem Handelsblatt. 50.000 Händler und 250.000 Arbeitsplätze seien in Gefahr. Handelsunternehmen wie Deichmann, Kik und Thalia haben daher ein Sieben-Punkte-Konzept für sichere Öffnung entwickelt. Das Papier, aus dem die Zeitung berichtet, sehe einheitliche Zugangsbeschränkungen für die Läden, Abstandsregelungen, umfangreiche Hygienemaßnahmen und strikte Kontrollen vor.

SWR Aktuell, Logo (Foto: SWR, SWR)

Handelsketten fordern Lockdown-Ende

Dauer

1.3.2021, 8:30 Uhr – Gelockerte Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz

Die Rheinland-Pfälzer können sich ab heute über erste Lockerungen im Corona-Lockdown freuen: Termine beim Friseur und der Fußpflege sind wieder möglich. Darüber hinaus dürfen auch Blumenläden, Gartencenter und Baumärkte wieder öffnen. Das gilt allerdings nur für den Außenbereich und nur für Gartenartikel wie Pflanzen, Gartengeräte oder Dünger. Außerdem sind Termineinkäufe in Geschäften möglich. So kann man sich zum Beispiel in einem Modegeschäft anmelden und dann bei einem Einzeltermin einen Anzug oder ein Kleid unter Hygieneauflagen anprobieren. Zoos, Tierparks und botanische Gärten dürfen ihre Außenanlagen wieder öffnen. Zudem ist Einzelunterricht in Musikschulen sowie der praktische Unterricht in Fahrschulen wieder möglich.

Mainz

Aktuelle Corona-Regeln Einzelhandel in Rheinland-Pfalz kann am 8. März wieder öffnen

Rheinland-Pfalz wagt die nächsten Schritte Richtung Normalität: Wenn die Zahlen stabil bleiben, dürfen Einzehöndler am 8. März wieder öffnen. Und auch für Restaurants gibt es endlich Perspektiven.  mehr...

1.3.2021, 7:30 Uhr – Baden-Württemberg: Friseure und Gärtnereien öffnen

Ab heute tritt die neue Corona-Verordnung in Baden-Württemberg in Kraft. Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumenläden dürfen wieder öffnen. Auch Friseurbesuche sind nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Termine für die kommenden 14 Tage seien in den meisten Friseursalons in Baden-Württemberg bereits ausgebucht, sagte Herbert Gassert, Landesvorsitzender des Fachverbands Friseur und Kosmetik, dem SWR. Für die dritte Woche gebe es dann aber schon deutlich weniger Buchungen. Gassert kritisierte, der Bedarf an Friseurterminen sei auch deshalb nicht so groß, weil es während der Zeit des Lockdowns viel Schwarzarbeit gegeben habe. Seit Mitte Dezember hatten die etwa 16.000 Friseursalons im Land wegen Corona geschlossen.

Stuttgart

Aktuelle Corona-Regeln Neue Regeln in BW: Öffnungen im Einzelhandel und mehr Präsenzunterricht

Baden-Württemberg wagt sich nach langen Lockdown-Wochen an erste Öffnungsschritte. Ab dem 8. März darf der Einzelhandel unter Auflagen wieder öffnen. In der Woche darauf sollen die 5. und 6. Klassen in den Wechselunterricht kommen.  mehr...

1.3.2021, 6:27 Uhr – BW-Kreis mit höchster Inzidenz: Tendenz steigend

Der Landkreis Schwäbisch Hall hat weiter mit Abstand die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in ganz Baden-Württemberg. Gestern ist der Wert laut Landesgesundheitsamt erneut gestiegen: von rund 138 auf aktuell 156,5. Seit dem Wochenende gibt es im Landkreis wieder eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Sie gilt laut Landratsamt vorerst bis zum 7. März. Ebenfalls gestiegen sind die Werte im Landkreis Heilbronn auf 56,6 und in der Stadt Heilbronn auf 43,4. Leicht gesunken sind die Sieben-Tage-Inzidenzen im Main-Tauber-Kreis auf 51,4 und im Hohenlohekreis auf 79.

1.3.2021, 4:15 Uhr – Maas: Keine stationären Kontrollen an Grenze zu Frankreich trotz Virusvarianten

Bundesaußenminister Heiko Maas hat versichert, dass es trotz der Einstufung der französischen Grenzregion Moselle als Gebiet mit besonders gefährlichen Coronavirus-Varianten dort keine stationären Grenzkontrollen geben wird. „Kaum eine Region ist so vom grenzüberschreitenden Leben und Arbeiten geprägt wie die zwischen Saar und Mosel. Ich habe den Maßnahmen deshalb nur unter der Bedingung zugestimmt, dass es keine erneuten Grenzkontrollen gibt“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Das Robert-Koch-Institut hat die Region Moselle als Virusvariantengebiet eingestuft. Einreisende benötigen ab Dienstag einen aktuellen negativen PCR-Test und müssen zudem legal in Deutschland leben.

Neue Einreiseregelung Staus wegen Corona-Testpflicht an Grenze zu Region Moselle

Lange Schlangen an Teststationen: Alle, die aus der französische Region Moselle nach Deutschland einreisen, müssen seit Dienstag einen negativen Coronatest vorweisen. In der Region hat sich eine Corona-Mutation ausgebreitet.  mehr...

1.3.2021, 3:25 Uhr – Johnson & Johnson-Impfstoff in den USA erst am Dienstag

Die ersten Dosen des in den USA neu zugelassenen Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson sollen in den Vereinigten Staaten nun am Dienstag ausgeliefert werden. Bundesbeamte würden eine gerechte Verteilung überwachen, erklärt ein Regierungsvertreter. Zuvor hieß es, das Vakzin könne bereits am Sonntag oder Montag ausgegeben werden.

1.3.2021, 1:10 Uhr – Braun: Corona-Schnelltests werden kostenlos sein

Die Corona-Schnelltests in Deutschland sollen laut Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) für die Bürger kostenlos sein. In der ARD-Sendung Anne Will sagte er, geplant sei, dass die Menschen die Tests in kommunalen Testzentren, bei Ärzten oder Apothekern durchführen lassen könnten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte zuletzt für mögliche Lockerungen in der Corona-Pandemie auf deutlich mehr Tests gepocht. Ursprünglich hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigt, dass ab 1. März das Angebot für alle Bürger kommen solle, sich kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests testen zu lassen. Nun soll erst beim Bund-Länder-Treffen am Mittwoch darüber beraten werden.

1.3.2021, 0:30 Uhr – Österreich: Ab heute kostenlose Laien-Schnelltests

In Österreich werden ab heute kostenlose Corona-Laientests verteilt, die sogenannten Wohnzimmertests. Jeder Sozialversicherte ab 15 Jahren kann sich dann einmal im Monat eine Packung mit fünf Corona-Schnelltests in einer Apotheke abholen. Die Tests gelten aber nicht als Eintrittstest, der zum Beispiel für einen Friseurbesuch gültig ist. Sie sind zur Eigenkontrolle gedacht. Die Österreichische Apothekerkammer wies darauf hin, dass wegen der Organisation nicht alle Berechtigen gleich am 1. März ihre fünf Tests bekommen könnten. Sollte der „Wohnzimmertest“ positiv ausfallen, muss man sich an die Behörde wenden und einen PCR-Test machen.

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