Nach Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) fordert jetzt auch die Bundesschülerkonferenz, dass Schulausflüge zu KZ-Gedenkstätten Pflicht werden. Die neue Bundesregierung müsse sich für dauerhaft finanzierte Projekte gegen Hass und Rechtsextremismus einsetzen, sagte der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Quentin Gärtner, dem Portal web.de. Erforderlich seien „Pflichtbesuche nicht als nette Projektidee, sondern als unverhandelbares Bildungsziel“. Bildungsministerin Prien hatte für ihren Vorschlag Kritik aus mehreren Bundesländern bekommen. Pflichtbesuche seien pädagogisch weder sinnvoll noch zielführend, hieß es.