Stand
AUTOR/IN
SWR3
KÜNSTLER/IN
Annie Lennox

Die Straßen, die ich gehe wie an jedem Tag, sind regennass.
Der Himmel grau, wenn du den ersten Blick des Tages auf ihn richtest.
All meine Farben sind verblasst zu einem Schwarz, all meine Träume flach.
Ich geh nach nirgendwo und bleibe zehn Schritt hinter mir zurück.

Und Zeit und Raum fliegen vorbei an uns und zieh’n vorrüber,
wenn wir uns nicht mehr Aug’ in Auge gegenüberstehn.
Die Welt hätt’ ich gegeben und getan, hätte uns das das Glück zurückgebracht.
Doch nicht einmal mehr in den Rissen im Asphalt zeigt sich die Liebe noch.
Kaum dass ich meine Spuren noch verwischen kann, so geh’ ich fort.
Mein Ziel heißt Nichts und ist noch Lichtjahre entfernt.

Doch frag’ ich mich und frage täglich: Wie?
Wie kommt es, dass ich immer noch auf Besserung warte,
dass ich noch warte, und mit welcher Kraft?

Wo ist mein Ruheplatz?
Einfach ein Ort, der meiner ist und bleibt?
Denn alles, was ich jemals wollte sein,
zerbricht und kommt in Trümmern über mich.
Auch in den Rissen im Asphalt find ich kein Zeichen mehr,
find keine Spur von mir.
Nur du und ich, nur wir können das alles ungeschehen machen.
Ich wünsch’ dir Glück...

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