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Diese Woche ein Polizeiruf mit Matthias Brandt. Es wird sein letzter sein, ein letztes Mal Hanns von Meuffels, ein Name, der eher nach Fußschweiß klingt, als nach einem einfühlsamen Ermittler. Aber warum meckern, jetzt ist es ja vorbei. Also, Sonntag, nach dem letzten Fall – der übrigens gar nicht so schlecht ist!

Der letzte Fall von Kommissar von Meuffels scheint schnell gelöst, jedenfalls wenn es nach seiner neuen Kollegin Nadja (Maryam Zaree) geht: Der Ex-Mann soll seine eigene Ehefrau im Autokino erschossen haben. Und das, während das gemeinsame Kind noch im Auto der Mutter saß. Und auch die Beweise scheinen stichhaltig: Selbst das Kind will seinen Vater erkannt haben. Und die Eheleute stritten gerade um das Sorgerecht für die Kleine.

Doch von Meuffels ist skeptisch. Stimmt die Aussage des Mädchens, das nur über eine Psychologin befragt werden kann? Über diese Frage gerät er nicht nur einmal mit der jungen Kollegin in Streit. Überhaupt hat sie es nicht einfach mit dem in sich gekehrten von Meuffels. Der ist aber auch ein schwieriger Charakter. Und ein Mann des Dialogs ist er schon mal gar nicht. Das verleiht dem Polizeiruf zwar eine wohltuende Ruhe mit vielen Pausen, die nie zugetextet werden.

Das ist doch Scheiße, das ist wie im Fernsehen.

Aber die eigenbrötlerische Art des Kommissars sorgt auch immer wieder für Irritation und letztlich auch für einen sehr fatalen Zwischenfall.

Dass der Kommissar zudem ein unfassbarer Korinthenkacker ist, zeigt sich besonders in der On-Off-Beziehung mit seiner Polizeikollegin Constanze Hermann (Barbara Auer). So jammert er tatsächlich am Telefon, dass sie sein Dampfbügeleisen mitgenommen habe – wo er doch so gerne bügele.

Passable Geschichte mit einer Prise Wortwitz

Alles in allem aber haben wir hier eine gute Geschichte, der wir mühelos folgen können und die sauber um die Figur des von Meuffels herumerzählt wird. Straight, ohne Hast und mit einer Prise Wortwitz. Und so verabschieden wir uns von Kommissar von Meuffels und geben für eine passable Geschichte, für schwierige Momente im Zwischenmenschlichen und doch irgendwie dankbar für die Einblicke in die Abgründe eines vom Liebeskummer gebeugten Einzelgängers, drei von fünf Elchen.

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