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3 Uhr morgens.
Ich bin wach und stell mir Dein Gesicht vor, wie Du schläfst.
Wo immer Du auch grade sein magst –
Blaues Licht. Mondlicht.
Und durch die Fensterscheiben wird’s zu einem warmen, weichen Rot.
Ich lese in Deinen Gedanken.
Weil ich das kann.
Sollte ich nicht. Ich weiß.
Ich hab Dir nunmal mein Leben gewidmet.
Sollte ich auch nicht.
Aber ich bin , war und werde immer Dein treuester Gefährte sein.
Weil Du gut bist. Gütig.
Besonders dann, wenn alles andere rundherum nur noch böse ist.
Und weil Du stark bist. Und nicht aufgibst.
Besonders dann, wenn Du ganz unten gelandet bist.
Und weil Du ein perfektes Timing hast.
Da war ein Schatten über uns.
Ein trauriger Gedanke, der nicht weggehen wollte.
Den hast Du weggeschossen.
Halt jetzt bitte Kurs.

Ich lass Dir jetzt etwas da, damit Du manchmal lächeln kannst,
wenn ich ab jetzt nicht da bin.
Wenn Wüste ist.
Ich weiß selber manchmal nicht, ob ich es schaffe.
Aber wenn Du daran glaubst, dann wird es wahr werden.

3 Uhr morgens.
Komm jetzt bitte ins Bett.
Wo immer Du auch sein magst.

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