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Stefan Scheurer
Stefan Scheurer (Foto: SWR3)
SWR3

Weihnachtszeit bedeutet: Tatort XXL. Bis Neujahr werden wir bombardiert mit neuen Folgen. Den Anfang macht der Tatort aus Erfurt mit einem entflohenen Häftling den Anfang. Gibt's noch in der ARD-Mediathek. Ob sich das anschauen lohnt?

Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Die Kommissare Henry Funck (Friedrich Mücke), Maik Schaffert (Benjamin Kramme) und Johanna Grewel (Alina Levshin) verhaften Jochen Berner (Ole Puppe), den Komplizen von Timo Lemke. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Ein Unbekannter verschafft sich Zutritt zu der Wohnung von Nadine Schuricke (Franziska Petri). Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Henry Funck hat seine Tochter Claire (Maja Reinhardt) von der Schule abgeholt. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Volker Römhild (Christian Redl) warnt die Kommissarin Johanna Grewel vor dem entflohenen Häftling Timo Lemke. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Der Ex-Polizist, Ingo Konzack, (Oliver Stokowski) erwartet Timo Lemke in seinem Versteck. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Die Kommissare Johanna Grewel, Maik Schaffert, Henry Funck und der Beamte Schneider (Karl-Fred Müller) nach der Befragung eines Mithäftlings von Timo Lemke. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Jochen Berner verlässt den Club von Nadine Schuricke. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Die Kommissare Henry Funck, Maik Schaffert und Johanna Grewel beobachten den Club von Nadine Schuricke. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Kriminaldirektorin Petra Fritzenberger (Kirsten Block) wird entführt. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Die Kommissare Henry Funck (Friedrich Mücke), Maik Schaffert (Benjamin Kramme) und Johanna Grewel (Alina Levshin) verhaften Jochen Berner (Ole Puppe), den Komplizen von Timo Lemke. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Der entflohene Häftling Timo Lemke (Werner Daehn) passt Kriminaldirektor Volker Römhild in dessen Haus ab. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Die Kommissare Johanna Grewel und Maik Schaffert befragen Otto Lukowski (Frank-Otto Schenk) zu seinem Kollegen Ingo Konzack. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Die Kommissare Henry Funck und Maik Schaffert befragen Konzacks Sohn (Max Schimmelpfennig) Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Steffen Junghans)
Die Kommissare Henry Funck und Johanna Grewel befragen Jochen Berner zu Ingo Konzack. Bild in Detailansicht öffnen
Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Kommissar Henry Funck unterhält sich mit Marcus Konzack über dessen Vater. Bild in Detailansicht öffnen

Der Schwerverbrecher Lemcke sollte eigentlich im Knast sitzen. Macht er aber nicht, weil er bei einer Beerdigung getürmt ist. Allerdings nicht, ohne dabei ein paar Leichen zu hinterlassen. Ein klassischer Anfang für einen Tatort: Bösewicht auf der Flucht. Ein schlimmer Verbrecher, gerissen, brutal und und und – wird da behauptet. Nur leider merkt man davon überhaupt nichts. Denn irgendwie ist kaum eine Szene brutal, die Fahndung läuft und läuft und läuft. Und lange, lange, lange passiert nichts in diesem Tatort.

Fortschritt der Handlung gleich null

Szenenbilder Tatort „Der Maulwurf“ (Foto: MDR/Andreas Wünschirs)
Der entflohene Häftling Timo Lemke (Werner Daehn) passt Kriminaldirektor Volker Römhild in dessen Haus ab.

Die bis zum Stillstand ausgebremste Handlung wird lediglich durch drittklassiges Schauspiel mit drittklassigen Krimi-Schnulz-Monologen unterbrochen, ein „must-have-Satz“ nach dem anderen wird aneinander gereiht, wie zum Beispiel: „Wenn ich doch nur könnte, würde ich es rückgängig machen.“ Das stimmt nicht mal, denn dieser Tatort ist leider nicht rückgängig zu machen und so kommt es, wie es kommen muss: Die Krimi-Dialoge werden gegen Ende noch mit ein paar Plattitüden aufgebohrt:

„Wie konnte ich mich nur so täuschen lassen?“„Wichtig ist, etwas draus zu lernen.“„Es wird schon wieder.“

Der nächste Tatort kann nur besser werden

Wer also auf diese Art Poesie steht: viel Spaß beim Schauen. Ansonsten gilt: Es wird schon wieder… Spätestens mit dem nächsten Tatort wird alles wieder gut – hoffentlich. 1 von 5 Elchen – immerhin war die Musik ganz nett, das schützt vor 0 Elchen.

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