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Patrick Schütz
Patrick Schütz (Foto: SWR3)

Der 4. Mai ist traditioneller Star-Wars-Tag! Und wir haben uns wie jedes Jahr gefragt: Was ist die beste Reihenfolge, die Filme zu schauen? Hier sind unsere Tipps. May the fourth be with you!

Luke Skywalker und Prinzessin Leia (Foto: dpa/picture-alliance)
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Es gibt viele, viele, verschiedene Möglichkeiten, die bisherigen Filme der Star-Wars-Saga anzusehen. Nicht alle davon sind besonders praktisch, sinnvoll oder gut für Neueinsteiger geeignet. Es soll ja noch noch Leute geben, die noch nie auch nur einen einzigen Star-Wars-Film gesehen haben und auch die größten Spoiler der Geschichte noch nicht kennen. Kinder zum Beispiel oder Menschen ohne Fernseher, Internet, Radio und Kontakt zur Außenwelt...

Denen wollen wir den Spaß nicht nehmen. Auch Star-Wars-Insider stellen sich die Frage: Wie am besten vorgehen? Zwei Reihenfolgen bieten sich sofort an, haben aber Vor- und Nachteile.

1. Star Wars in der Reihenfolge der Veröffentlichung

Zuerst wurden die Episoden IV, V und VI veröffentlicht, angefangen mit Krieg der Sterne im Jahr 1977. Hier geht es um den Kampf von Luke Skywalker, Prinzessin Leia und Han Solo gegen ein dunkles Imperium. Schaut man in der Reihenfolge der Veröffentlichung, kommen sie zuerst. Danach geht's weiter mit den Episoden I, II, III und VII, Rogue One: A Star Wars Story, VIII, Solo: A Star Wars Story und Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers.

Vorteil: Die großen Schocker der Trilogie bleiben überraschend.

Nachteile: Die überarbeitete (und damit offizielle) Version der ursprünglichen Trilogie enthält am Ende eine Szene, die nicht nur den Ausgang der ersten drei Episoden verrät, sondern für den Zuschauer auch verwirrend ist. Außerdem erfährt man wenig über die Hintergründe der Story.

Anakin Skywalker und Padme Amidala (Foto: dpa/picture-alliance)
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2. Star Wars in der Reihenfolge der Episoden

Die Episoden I, II und III kamen zwischen 1999 und 2005 in die Kinos und handeln im Großen und Ganzen von Anakin Skywalker und dessen Kampf gegen das Böse. Außerdem erklären sie, wie die Welt der zweiten (aber zuerst veröffentlichten) Trilogie mit den Episoden IV, V und VI zustande kommt. In der Reihenfolge der Episoden kommen sie zuerst, dann folgen – wenn man mag – die Spin-offs Rogue One: A Star Wars Story sowie Solo – A Star Wars Story. Letzterer erzählt den Werdegang des jungen Han Solo. Die Geschehnisse aus den beiden Filmen spielen vor den Ereignissen aus Episode IV – Eine neue Hoffnung. Dann folgt die ältere Trilogie und dann die Episode VII – Das Erwachen der Macht, Episode VIII Die letzten Jedi und das große Finale Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers.

Vorteile: Die Ereignisse passieren chronologisch, es ist offensichtlich auch die Reihenfolge, die Erfinder George Lucas sich ausgedacht hat.

Nachteile: Viele Fans halten die Prequels für den schwächsten Teil der Saga, besonders Episode I – Die dunkle Bedrohung ist unbeliebt. Für Star-Wars-Anfänger könnte es also langweilig werden. Schlimmer ist aber, dass die meisten großen Überraschungen vorweggenommen werden.

3. Star Wars in der Machete-Reihenfolge

Darth Vader (Foto: dpa/picture-alliance)
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Die Machete-Reihenfolge hat Tech-Blogger Rod Hilton entwickelt. Von den vielen Fan-Vorschlägen ist sie auf jeden Fall eine der einfachsten. Hilton schlägt vor, zuerst Episode IV, also den ältesten Krieg der Sterne-Film zu sehen, dann den darauffolgenden Film, Episode V – Das Imperium schlägt zurück. Danach wirds etwas chaotisch: Noch vor dem Finale der Ursprungs-Trilogie (VI) die Episoden II und III sowie das Spin-off Rogue One: A Star Wars Story einschieben. Dann folgen Episode VII und VIII und als großes Finale Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers.

Episode I fällt aus oder kann später zusätzlich angeschaut werden. Denn wie der Erfinder erklärt, ist sie nicht unbedingt notwendig, um die restliche Handlung zu verstehen. Die Saga ist auch ohne sie sinnvoll. Man kann sie also getrost weglassen. Wer will, kann problemlos auch nach den anderen Filmen noch mehr über Anakin Skywalker erfahren. Eine Alternative: Die „Flashback-Reihenfolge“. Sie schlägt vor, alle Prequels und auch das Spin-off zwischen Episode V und VI einzuschieben.

Auch das Spin-off Solo – A Star Wars Story entfällt. In der Machete-Reihenfolge steht vor allem die Geschichte der Familie Skywalker im Mittelpunkt. Für die ist der waghalsige Pilot des Millenium Falcon Han Solo und sein zotteliger Freund und Partner Chewbacca nicht von großer Bedeutung. Zumindest nicht, wenn sie ohne Skywalker unterwegs sind.

Vorteil: Die Prequels werden als Vorgeschichte in die Ursprungs-Trilogie eingeschoben. So lernt man zuerst die Star-Wars-Welt kennen und erfährt dann mehr über den Hintergrund und die Charaktere. Durch die Platzierung gibt es so gut wie keine Spoiler. Alle Überraschungen bleiben überraschend. Dann erst erfährt man, wie es dazu kam.

Nachteile: Die Optik springt ein wenig hin und her, weil die neueren Filme bessere Special-Effects haben. Theoretisch ist es auch möglich, dass jemand Episode I vermisst.

Ansonsten funktioniert die Machete-Ordnung erstaunlich gut, ohne verwirrend zu sein. Warum genau, erklärt der Erfinder ausführlich in seinem Blog-Post ausführlich erklärt – allerdings mit Spoilern. Deswegen die Empfehlung: Einfach mal ausprobieren! Neulinge und Kenner sollten damit gleichermaßen gut gerüstet sein.

Yoda Weisheiten am 4. Mai

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Patrick Schütz (Foto: SWR3)

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