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AUTOR/IN
Daniel Isengard

Nicht nur die Menschen in SWR3Land kämpfen mit der aktuellen Hitzewelle. Auch Hund, Katze und andere Haustiere kommen nicht gut klar mit dem heißen Sommer. Hier gibts nützliche Tipps von einer Tierärztin.

Die 30-Grad-Marke hat SWR3Land in den letzten Tagen und Wochen ja relativ oft hinter sich gelassen – teilweise ging es eher ran an die 40 Grad. Nicht nur wir Menschen schwitzen und leiden häufig bei dieser Sommerhitze. Unsere vierbeinigen Freunde zuhause haben ebenfalls mit den Temperaturen zu kämpfen. Auch die SWR3-Hörer sorgen sich deswegen:

Ich sehe täglich Menschen mit ihren Hunden, die bei diesen Temperaturen spazieren gehen oder noch schlimmer, Fahrrad fahren. Der Asphalt ist sehr heiß und die Hitze halten die Hunde kaum aus [...] Wahrscheinlich ist es den Haltern nicht bewusst, was sie ihren Hunden damit antun. [...] Es tut mir im Herzen weh, wenn ich das mit anschauen muss. Leider werden die Hundehalter sehr ungehalten, wenn man etwas zu ihnen sagt.

Tierärztin empfiehlt: Nicht spazieren gehen, wenn die Sonne knallt

Tierärztin Dr. Susanne Weber kennt die Problematik und betont im SWR3-Interview: Vor allem Hunde sind besonders von der Hitze betroffen, gerade ältere und Rassen, die eher platte Nasen haben.

Es ist wichtig, dass die viel morgens spazieren gehen oder abends, in den kalten Stunden. Man kann sie scheren am Unterbauch, man kann auch ganz gerne mit ihnen ins Wasser gehen. Baden ist auch für Hunde etwas Wunderbares.

Katzen sind nicht so von der Hitze betroffen

Ins Wasser zu gehen ist mit einer Katze eher schwierig. Genauso dürfte es bei Freigängerkatzen problematisch werden, ihnen zu erklären: „Du darfst nur morgens und abends raus.“ Aber Katzen merken das selbst ganz gut und können selbst bestimmen, wann sie raus gehen und sich der Sonne aussetzen.

Aufpassen bei Kaninchen oder Meerschweinchen

Kleintiere wie Nager, die den ganzen Tag im Käfig hocken, leiden ebenfalls unter der Hitze – dazu heizen sich die Gitter noch zusätzlich auf.

Bei den Gehegen ist es wichtig, dass sie einen guten, belüfteten Unterschlupf haben, gerne im Schatten, wenn sie draußen sind. [...] Manchmal kann man denen auch einen Sandplatz machen und den vorher ein bisschen in den Kühlschrank stellen. Dann wird das schön kalt und dann gehen die auch manchmal ganz gerne in den Sandplatz rein.[...] Ansonsten einen kühlen Raum, einen Kellerraum, nutzen. Ein Schlafplatz aus Keramik wählen, man kann auch kalte Fliesen mal rein legen. Die kann man vorher auch in den Kühlschrank legen. Man kann auch mal nasse Fliesen reinlegen. Das mögen die auch ganz gerne.

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Daniel Isengard

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