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Was ist umweltfreundlicher: mit kaltem Wasser waschen oder spülen und dafür eines dieser neuen Wasch- oder Spülmittel verwenden oder mit warmen Wasser die bisher üblichen Mittel einsetzen? 

Es gibt eine Faustformel, die besagt: Bei geringeren Temperaturen wird schlicht und ergreifend auch weniger Energie eingesetzt. Um das bedeutet dann wiederum eine geringere Umweltbelastung.

Es ist so, dass es auch schon reaktive Waschmittel gibt, die gut funktionieren bei 20 Grad. Es ist allerdings so, dass 20-Grad-Wäsche sich vor allen Dingen für leichte Verschmutzung und Flecken eignet. Man sollte auf jeden Fall auf biologisch abbaubare Tenside achten. Das gilt für Waschmittel genauso wie für alle anderen Spülmittel.

Man muss aber leider für Handtücher, Unterwäsche und stark verdreckte Sachen dann doch auf höhere Temperaturen setzen. Mit einer reinen Kaltwäsche kriegt man das nicht in den Griff.

Antwort von Thomas Fischer, Bereichsleiter Kreislaufwirtschaft bei der Deutschen Umwelthilfe

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SWR3