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Leo Eder
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49 Euro soll der Nachfolger für das 9-Euro-Ticket kosten. Doch wann kommt es? Klar ist bislang nur: mit Verspätung.

Am 1. April soll das 49-Euro-Ticket starten. Darauf einigten sich die Verkehrsministerinnen und -minister von Bund und Ländern am Dienstag bei einer Sonderkonferenz. Wie das Ticket finanziert wird, bleibt weiterhin offen. Darauf verwies die Konferenzvorsitzende, Bremens Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne). Ursprünglich sollte die Fahrkarte, die offiziell Deutschlandticket heißen soll, am 1. Januar starten. Begründet wird die Verzögerung mit noch notwendigen Vorbereitungen und der Frage, wie mögliche Mehrkosten zwischen Bund und Ländern aufgeteilt werden.

Der Verband der Verkehrsunternehmen ging davon aus, dass es nicht vor Mai eingeführt werden kann. Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff begründete das in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit der Umstellung der Tarifsysteme in den Verkehrsverbünden.

In diesen Regionen im Südwesten lohnt sich das 49-Euro-Ticket

49 Euro im Monat klingt nicht mehr ganz so günstig wie das 9-Euro-Ticket im Sommer – auch wenn das Abo monatlich kündbar ist. Allerdings ist es – verglichen mit Abo-Preisen in den großen Städten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz – günstiger als die dortigen Abo-Tarife. Mit Abstand am größten ist die Ersparnis in Mainz. Aber auch für Menschen in Ludwigshafen und Mannheim ist das 49-Euro-Ticket deutlich günstiger als die Monatskarte. Bezogen auf den Südwesten spart man ungefähr 20 Euro, erklärt Levin Sallamon aus der SWR-Wirtschaftsredaktion.

Noch mehr Infos gibt es im Artikel von unseren Kollegen von SWR Aktuell.

Baden-Württemberg

49-Euro-Ticket im ÖPNV kommt In welchen Städten im Südwesten es sich am meisten lohnt

Ein ÖPNV-Ticket für 49 Euro: Lohnt sich das? Der Vergleich der Abo-Preise für das Deutschlandticket und je fünf große Städte in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zeigt Sparpotential.  mehr...

DASDING DASDING

49-Euro-Ticket: Minderheit hält den Preis für zu hoch

Die Meinungen zur Höhe des Preises für das geplante 49-Euro-Ticket für Busse und Bahnen sind in der Bevölkerung geteilt. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov halten 38 Prozent der Menschen in Deutschland die vorgeschlagenen 49 Euro pro Monat für zu teuer.

Zu teuer? Für manche ja, für andere nicht

Ebenfalls 38 Prozent schätzen diesen Preis für ein bundesweit gültiges Nahverkehrsticket als genau richtig ein. 8 Prozent der Befragten gaben an, 49 Euro seien zu preiswert. 16 Prozent machten keine Angabe. Insgesamt 62 Prozent halten den Preis demnach nicht für zu hoch.

9-Euro-Ticket war ein voller Erfolg

Das 9-Euro-Ticket der Bahn selbst ist seit Ende August Geschichte. Dabei war es ein voller Erfolg: Insgesamt wurden von Juni bis August 52 Millionen der günstigen Nahverkehrstickets verkauft, hatte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) Anfang September mitgeteilt.

Regionales Monatsticket 9-Euro-Ticket: Handy-Daten zeigen, ob es ein Erfolg ist

Seit gut einem Monat gibt es das 9-Euro-Ticket. Das Statistische Bundesamt hat untersucht, ob es ein Erfolg war und wann das Ticket am stärksten genutzt wurde.  mehr...

Zehn Prozent aller Fahrten mit dem 9-Euro-Ticket hätten das Auto ersetzt, hieß es weiter. Bezogen auf alle Verkehrsmittel außerhalb des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) liege der Anteil der Umsteiger auf S-Bahn, Regionalexpress oder Bus bei insgesamt 17 Prozent.

Die Ergebnisse der Marktforschung belegen deutlich: Die Menschen wollen den öffentlichen Nahverkehr, wenn das Ticket einfach und verständlich sowie überall flexibel nutzbar ist.

Wenn ein derartiges Angebot nicht nur über den Zeitraum von drei Monaten bestehe, seien die Menschen bereit, ihr Auto dafür stehenzulassen, sagte sie. Vom Bund forderte Schaefer konkrete Vorschläge, wie ein Nachfolger des 9-Euro-Tickets aussehen und finanziert werden kann.

9-Euro-Ticket: günstiger Preis Hauptgrund für Kauf

Die Bahn und das Umfrage-Institut Forsa haben 78.000 Menschen befragt. In der Umfrage kam heraus, dass der günstige Preis das Hauptargument für den Kauf des 9-Euro-Ticket war.

Für 43 Prozent der Befragten, war der Verzicht auf das Autofahren ein weiterer Kaufgrund. Auch die Flexibilität und die bundesweite Gültigkeit wurden als wichtige Kaufargumente genannt.

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