Der Mann aus dem Landkreis Wesel war Teil einer fünfköpfigen Gruppe, die am Mittwochabend im Sulztal in Tirol unterwegs war. Laut Polizei hatte er sich an einer 25 Meter hohen Stelle abgeseilt. Was ihm dann passierte, ist noch nicht genau bekannt.
Seine Begleiter sahen nur noch, wie er verschwand: „Der Mann trieb mit dem Kopf voraus regungslos talwärts“, hat ein Polizeisprecher gesagt. Die Suche begann sofort mit Hubschrauber und Drohne.
Die meisten Canyoning-Touren gehen gut aus. Viele sind aber durchaus gefährlich:
Canyoning-Sportler wird einen Tag später tot geborgen.
Die restlichen Mitglieder der Canyoning-Gruppe – zwei Deutsche, eine Tschechin und der Bergführer – wurden am Mittwoch mit einer Seilwinde aus der Schlucht geborgen, nachdem sie den Notruf abgesetzt hatten.
Als die Dunkelheit hereinbrach, mussten die Bergretter die Suche bis zum Morgen aufgeben. Viel Hoffnung gab es schon da nicht mehr. Die mehrstündige Sulzlbach-Tour gilt laut Behörden als anspruchsvoll mit einigen Stellen, die zurzeit gefährlich sind.
Am Donnerstag kam dann die traurige Gewissheit: Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet, wurde der 40-Jährige tot im Sulzbach geborgen.