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Amelie Heß
Amelie Heß (Foto: SWR)

Wenn das Kind, äh, das Mobiltelefon ins Wasser fällt, kann man schon mal zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. Das dachte sich auch ein indischer Beamter und griff zur Wasserpumpe ...

Eigentlich wollte Rajesh Vishwas nur ein Selfie am Kherkatta-Stausee im indischen Bundesstaat Chhattisgarh machen. Doch dann fiel sein etwa 100.000 Rupien (etwa 1.200 US-Dollar) teures Mobiltelefon dabei ins Wasser und eine skurrile Rettungsaktion begann.

Indischer Beamter lässt Stausee abpumpen

Nachdem örtliche Taucher vergeblich in den Wassertiefen nach dem Handy gesucht hatten, wandte sich Vishwas eigenen Angaben zufolge an die Bewässerungsbehörde. Das berichtet India Today. Dort habe er die Erlaubnis erhalten, das Wasser aus dem Stausee zu pumpen. Ein Beamter habe ihm versichert, dass das abgepumpte Wasser den örtlichen Bauern zugutekomme, so Vishwas.

In #Chhattisgarh, an officer's I-phone fell into a dam reservoir. Two pumps of 30 horsepower, ran 24 hrs, and pumped out-hold your breath- 21 lakh litres of #water, this water could have irrigated 1,500 acres of land, & this is when "there is severe shortage of water i the area ! pic.twitter.com/vBSol7EafS

Drei Tage lang ließ er rund zwei Millionen Liter Wasser abpumpen. Erst dann wurde die Aktion gestoppt und Rajesh Vishwas suspendiert. „Wasser ist eine lebenswichtige Ressource und darf nicht auf diese Weise verschwendet werden“, sagte Priyanka Shukla, eine Beamtin des Bezirks Kanker, der Zeitung The National.

Stausee abgepumpt: Handy ist nun trotzdem kaputt

Laut BBC bestreitet Vishwas sein Amt missbraucht zu haben. Das Wasser, das er abgelassen habe, stamme aus dem Überlaufbereich des Stausees und sei „nicht brauchbar“. Sein Telefon habe er auf jeden Fall wiederbekommen müssen, weil sich dort „wichtige Kontakte“ und „sensible Regierungsdaten“ drauf befunden hätten.

Die Rettungsaktion ist aber voll nach hinten losgegangen. Nicht nur, dass der Beamte seinen Job verloren hat, das Handy ist auch kaputt. Nach drei Tagen im Wasser funktioniert es nicht mehr.

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