STAND

Russland versucht weiter, die Ukraine einzunehmen: Während die Welt den Einmarsch verurteilt, zerstören russische Truppen Städte und Infrastruktur. Alle Infos dazu.

Auftakt der „Konzertierten Aktion“ mit Arbeitgebern und Gewerkschaften

Bundesregierung, Gewerkschaften und Arbeitgeber wollen heute beim Auftakttreffen der sogenannten Konzertierten Aktion über den Umgang mit steigenden Verbraucherpreisen beraten. Kanzler Olaf Scholz (SPD) sagte in der ARD, mit Vereinbarungen rechne er heute noch nicht. Forderungen nach raschen weiteren Entlastungen für die Bevölkerung erteilte er eine Absage. Auch Finanzminister Christian Lindner (FDP) hat sich gegen ein weiteres Entlastungspaket ausgesprochen, wie es zum Beispiel der Deutsche Gewerkschaftsbund verlangt.

Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine

Die ukrainische Regierung will heute erstmals ihre Prioritäten für den Wiederaufbau des zerstörten Landes präsentieren. Rund 40 potenzielle Geberländer wollen bei dem Treffen im schweizerischen Lugano die Prinzipien für den Wiederaufbau festlegen. Als Vorbild wird der Marshallplan nach dem Zweiten Weltkrieg genannt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt per Videoschalte an der Konferenz teil. Die EU drängt die Beitrittskandidatin Ukraine zu verstärkten Anti-Korruptions-Maßnahmen.

Ukrainische Armee: Rückzug aus Lyssytschansk

Die ukrainische Armee hat sich nach eigenen Angaben aus der umkämpften Stadt Lyssytschansk im Osten des Landes zurückgezogen. Man habe diese Entscheidung getroffen, um das Leben der Soldaten zu retten, teilte die Militärführung der Ukraine mit. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Armee werde dorthin zurückkehren, sobald es bessere militärische Ausrüstung gebe.

Russland hatte zuvor bekanntgegeben, Lyssytschansk eingenommen und damit die Kontrolle über die gesamte Region Luhansk zu haben. Lyssytschansk war die letzte große ukrainische Bastion in der Region. 

Krieg in der Ukraine Selenskyj bestätigt Abzug aus Lyssytschansk

Trotz des Rückzug der Armee will der ukrainische Präsident die Stadt nicht verloren geben. Russland hatte zuvor die vollständige Einnahme gemeldet. Lyssytschansk war die letzte gr…  mehr...

Steinmeier fordert Entlastung für Geringverdiener

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat angesichts steigender Preise gefordert, Menschen mit niedrigen Einkommen weiter zu entlasten. Man müsse überlegen, wie man insbesondere den Geringverdienern das Leben erleichtern könne, sagte Steinmeier im ZDF. Die Bundesregierung müsse diejenigen, die dringend auf Hilfe angewiesen seien, bei der Bezahlung ihrer Wohnung und Heizung unterstützen.

Gericht in Israel hebt Einreisebeschränkungen für Ukrainer auf

Israels Höchstes Gericht hat Einreisebeschränkungen für Menschen aus der Ukraine aufgehoben. Das Gericht entschied, ein Abkommen beider Länder über Visumfreiheit gelte auch während des Kriegs in der Ukraine. Demnach könnten Ukrainer für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten ohne Visumspflicht nach Israel einreisen. Das Gericht hob damit eine Entscheidung der Innenministerin Ajelet Schaked auf. Diese hatte die Zahl der ukrainischen Kriegsflüchtlinge, die mit einem Visum nach Israel einreisen dürfen, auf 5.000 beschränkt.

I commend the decision of the Supreme Court of the State of Israel, which obliges the government of 🇮🇱 to abolish any additional restrictions on the entry of citizens of 🇺🇦. The rule of law and respect for human rights is exactly what distinguishes a true, developed democracy!

Scholz zu Energiekrise und möglichen Entlastungen

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die steigenden Energiepreise als sozialen Sprengstoff bezeichnet. Er mache sich große Sorgen, wenn die Heizrechnungen für etliche Haushalte plötzlich um mehrere hundert Euro höher ausfielen, sagte Scholz im ARD-Sommerinterview. Die Regierung kümmere sich um dieses Problem – auch im Rahmen der so genannten konzertierten Aktion, die morgen mit einem Treffen im Kanzleramt beginnt. Daran nehmen Gewerkschafter, Arbeitgeber und Wissenschaftler teil.

Scholz dämpfte in dem Interview Hoffnungen auf baldige weitere Entlastungen. Man könne nicht ein 30-Milliarden-Euro-Paket umsetzen und gleichzeitig schon das nächste diskutieren. Die größte Herausforderung komme erst im nächsten Jahr.

Das ganze ARD-Sommerinterview kannst du dir hier anschauen:

Kreml wirft Westen Kriegstreiberei vor

Die russische Regierung hat dem Westen Kriegstreiberei vorgeworfen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte im Staatsfernsehen, die westlichen Länder setzten alles auf eine Fortsetzung des Krieges. Friedensverhandlungen mit der Ukraine würden verhindert. Peskow reagierte damit auf Äußerungen westlicher Politiker, die Ukraine nicht zu Friedensverhandlungen drängen zu wollen.

Bürgermeister: viele Tote nach Raketenbeschuss in Slowjansk

Die Stadt Slowjansk in der Ostukraine ist nach Angaben des Bürgermeisters von mehreren Raketenwerfern beschossen worden. Dabei seien viele Menschen getötet und verletzt worden, schreibt Bürgermeister Wadym Ljach auf Telegram. 15 Brände seien ausgebrochen. Es handle sich um den schwersten Beschuss dieser Stadt im Gebiet Donezk in der jüngeren Zeit.

Lyssytschansk: Ukraine bestreitet Einnahme

Die Ukraine hat russischen Angaben widersprochen, wonach die Stadt Lyssytschansk im Osten des Landes von Russland erobert worden sei. Die Stadt stehe nicht unter vollständiger russischer Kontrolle, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kiew am Sonntag dem britischen Sender BBC. Die Situation sei seit einiger Zeit jedoch „sehr intensiv“, russische Truppen griffen die Stadt permanent an. Er sprach von möglichen taktischen Rückzügen.

Ukraine’s eastern city of Lysychansk is now the center of competing claims, with both Ukraine and Russia claiming to be in control of it. https://t.co/vL4eVq5jI7

Scholz verspricht Ukraine Sicherheitsgarantien – aber nicht im Rahmen von NATO-Beistand

Bundeskanzler Olaf Scholz hat der Ukraine erneut Sicherheitsgarantien für die Zeit nach dem Krieg mit Russland versprochen. Diese würden aber unterhalb einer NATO-Beistandsgarantie sein, sagt der SPD-Politiker in der ARD. Die Ukraine gehört nicht der NATO an.

Details stimme man derzeit mit den Partnern und der Ukraine ab, sagt Scholz. Dazu gehöre aber sicher, Sanktionen auch wieder in Kraft zu setzen. Er habe Russlands Präsident Wladimir Putin gesagt, dass dieser ohnehin nicht mit einer Aufhebung der Sanktionen rechnen könne, sollte er weiter einen Diktatfrieden nach dem Angriff auf die Ukraine anstreben.

Russland meldet Einnahme von Lyssytschansk

Russland hat nach Angaben von Verteidigungsminister Sergej Schoigu die einstige Großstadt Lyssytschansk im Osten der Ukraine eingenommen. Damit habe man auch die völlige Kontrolle über das Gebiet Luhansk, meldete Schoigu nach einem Bericht der Agentur Interfax an Präsident Wladimir Putin.

Wenige Minuten vor der Ankündigung des Ministers hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, noch mitgeteilt, dass in Lyssytschansk weiter gekämpft werde und die ukrainischen Truppen dort vollständig eingekreist seien.

Von ukrainischer Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Von unabhängiger Seite lassen sich Berichte aus den Kampfgebieten kaum überprüfen. Ukrainische Stellen hatten allerdings schon am Morgen mitgeteilt, die Lage in der Stadt sei „bedrohlich“. Russische Truppen hätten bereits in Lyssytschansk Fuß gefasst.

Gouverneur: Russen fassen in Lyssytschansk Fuß

Die russischen Streitkräfte sind bei ihrem Kampf um die Stadt Lyssytschansk in der Region Luhansk im Osten der Ukraine offenbar bis in die Innenstadt vorgerückt. „Die Besatzer haben all ihre Kräfte auf Lyssytschansk geworfen. Sie haben die Stadt mit unfassbar grausamen Taktiken angegriffen“, sagte der Gouverneur der Region, Serhij Hajdaj, am Sonntag. „Sie erleiden erhebliche Verluste, schreiten aber hartnäckig voran. Sie fassen Fuß in der Stadt.“ Moskau vermeldete am Mittag bereits die Einnahme der Stadt.

Kurz zuvor hatte ein ukrainischer Präsidentenberater eingeräumt, dass russische Einheiten den Fluss Siwerskyj Donez, der Lyssytschansk von Sjewjerodonezk trennt, aus nördlicher Richtung überqueren konnten. Dies habe eine „bedrohliche“ Situation geschaffen.

Lyssytschansk ist der letzte große Ort in der Hand des ukrainischen Militärs in der Region. Ukrainische Kämpfer versuchen seit Wochen, die Stadt zu verteidigen, um zu verhindern, dass sie wie das benachbarte Sjewjerodonezk an Russland fällt. Vom Samstag aber gibt es Bilder von russischen und tschetschenischen Kämpfern in der Innenstadt. Auch das Washingtoner „Institute for the Study of War“ zeigt die Stadt großteils rot, also in russischer Hand:

Eastern #Ukraine Update: #Russian forces will likely establish control over the remaining territory of #Luhansk Oblast in the coming days and will likely then prioritize drives on Ukrainian positions in #Siversk before turning to #Slovyansk and #Bakhmut. https://t.co/txd39Gq3gW https://t.co/g5GhxKtjcE

Ukrainer greifen von Russen besetztes Melitopol an

Die von russischen Truppen besetzte Großstadt Melitopol im Süden der Ukraine ist in der Nacht zum Sonntag von Dutzenden Explosionen erschüttert worden. Mehr als 30 Geschosse seien auf einen der vier russischen Militärstützpunkte in der Stadt abgefeuert worden, teilte der ukrainische Bürgermeister von Melitopol, Iwan Fjodorow, auf Telegram verbreiteten Videoansprache mit. Der Stützpunkt sei damit außer Gefecht gesetzt worden. Unabhängig lassen sich diese Angaben nicht überprüfen.

Laut Fjodorow wurden Militärgerät und mehrere Treibstofflager getroffen. Daher hielten die Explosionen auch Stunden nach den Angriffen noch an. Tatsächlich sind in den sozialen Netzwerken Bilder und Videos aufgetaucht, die Rauchwolken über der Stadt zeigen:

Im besetzten Melitopol gab es massive Angriffe auf den Flughafen, wo die Russen stationiert sind. https://t.co/Pl1cA26YAK

Zugleich wurde bekannt, dass Ein- und Ausfahrt aus der Stadt gesperrt wurden. Nach Aussagen Fjodorows wurde zudem ein russischer Zug zum Entgleisen gebracht. Dieser habe Nachschub für die russischen Besatzer in die Stadt bringen sollen.

Russische Grenzstadt meldet drei Tote bei Explosionen

Bei Explosionen in der russischen Stadt Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine sind nach Angaben des Gouverneurs der Region drei Menschen ums Leben gekommen. Das schrieb Wjatscheslaw Gladkow am Morgen auf Telegram. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, darunter ein zehnjähriges Kind. Die Angaben waren von unabhängiger Seite nicht überprüfbar.

Belgorod liegt gut 40 Kilometer nördlich der Grenze zur Ukraine und ist das Verwaltungszentrum der gleichnamigen Region. Seit Russlands Einmarsch in die Ukraine gab es immer wieder Berichte über Angriffe auf Belgorod und andere grenznahe Gebiete. Moskau wirft der Ukraine vor, hinter den Angriffen zu stecken. Dieses Video soll einige der Einschläge von vergangener Nacht zeigen:

There was an explosion in Belgorod, Russia. According to eyewitnesses, this was a fallen Russian missile from the Pantsyr S1 air defense system. #Belgorod #Ukraine https://t.co/yCRcC2bXCq

EVP-Chef Weber fordert EU-Sondergipfel zu Gas-Versorgung

Der Partei-Chef der Europäischen Volkspartei EVP, Manfred Weber, fordert wegen der gedrosselten Gaslieferungen aus Russland einen EU-Sondergipfel. Bei dem Treffen sollten die Staats- und Regierungschefs eine europaweite Notfallversorgung im Herbst und Winter vorbereiten, sagte er dem Berliner Tagesspiegel am Sonntag. Der Gipfel solle verbindliche Maßnahmen für eine gerechte Gasverteilung beschließen. Außerdem werde eine europäische Einkaufsgemeinschaft für Gas gebraucht, so Weber. Damit würden auch die Preise für die Verbraucher reduziert.

Fahimi: Energiepreise für Privathaushalte deckeln

Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Yasmin Fahimi, wirbt dafür, die Energiepreise für Privathaushalte zu deckeln. Für jeden Erwachsenen und jedes Kind könne ein fester Grundbedarf für Strom und Gas festgelegt werden, schlägt sie in der Bild am Sonntag vor. Alles was darüber hinausgehe müsse dann bezahlt werden. So könnte ein Anreiz zum Energiesparen geschaffen und Haushalte mit kleinem Einkommen entlastet werden. Außerdem fordert Fahimi, die Erhöhung des CO2-Preises auszusetzen.

Selenskyj bittet um Hilfe beim Wiederaufbau

Angesichts der massiven Zerstörungen in der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj um internationale Hilfe beim Wiederaufbau seines Landes gebeten. Es müsse nicht nur alles repariert werden, was die russischen Truppen zerstört hätten, es müsse auch eine neue Lebensgrundlage geschaffen werden. Das erfordere kolossale Investitionen, neue Technologien, neue Institutionen und Reformen, so Selenskyj.

Am Montag wollen sich 40 potentielle Geberländer im schweizerischen Lugano treffen, um über Hilfen für die Ukraine zu sprechen. Die ukrainische Regierung will bei der Veranstaltung erstmals ihre Prioritäten für den Wiederaufbau des Landes vorstellen. Selenskyj erinnerte außerdem daran, dass der Krieg noch lange nicht vorbei sei. Die Brutalität nehme immer weiter zu. Nach russischen Raketenangriffen nahe der Stadt Odessa ermitteln ukrainische Behörden und sprechen von Kriegsverbrechen.

Sozialflügel der Union fordert Entlastungen der Bürger

Vor Beginn der so genannten Konzertierten Aktion im Kanzleramt gibt es Forderungen nach weiteren Entlastungen für Bürger. Der Arbeitnehmerflügel der Union ist nach einem Bericht der Funke-Zeitungen dafür, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel vorübergehend zu senken. Außerdem solle es Zuzahlungen für Hartz-IV-Empfänger und dauerhaft niedrigere Preise im öffentlichen Nahverkehr geben. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat für Montag Gewerkschaften, Arbeitgeber, Wissenschaftler und Vertreter der Bundesbank ins Kanzleramt geladen. Scholz rief die Bürger angesichts der aktuellen Herausforderungen zum Zusammenhalt auf.

Vor Krisentreffen bei Scholz „Unterhaken“ gegen die Inflation

Wie mit der hohen Inflation umgehen? Vor dem Krisentreffen im Kanzleramt mit Wirtschaft und Gewerkschaften fordern die einen mehr Entlastung der Bürger, andere dauerhaft höhere Lö…  mehr...

Städtetag: Stadtwerke absichern

Der Deutsche Städtetag hat den Bund aufgefordert, wegen der Energiekrise die Stadtwerke abzusichern. Nötig sei ein finanzieller Rettungsschirm, sagte der Hauptgeschäftsführer der Organisation, Helmut Dedy, im Deutschlandfunk. Die Stadtwerke dürften „nicht in die Knie gehen“, so Dedy. Würden sie die derzeitigen Marktpreise für Gas an ihre Kunden weitergeben, könnten sich viele Menschen die Belieferungen nicht mehr leisten.

Die Bundesnetzagentur warnte davor, dass alle russischen Gaslieferungen ausfallen könnten. Präsident Klaus Müller rief in den Funke-Zeitungen zu größeren Anstrengungen beim Energiesparen auf. Haus- und Wohnungsbesitzer sollten die Heizkörper effizient einstellen. Dadurch könne der Gasverbrauch um bis zu 15 Prozent gesenkt werden.

Energiesparen im Haushalt Kürzer duschen, richtig lüften

Wirtschaftsminister Habeck hat die Deutschen aufgefordert, kürzer zu duschen - um Energie zu sparen. Doch bringt das wirklich viel Ersparnis? Wo lassen sich Energiekosten am wirks…  mehr...

Hohe Erwartungen vor Krisengipfel bei Scholz

Vor dem geplanten Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Spitzen der Wirtschaft und Gewerkschaften wachsen die Erwartungen. Der Wirtschaftsweise Achim Truger sagte der Mediengruppe Bayern, das Treffen könne helfen, eine drohende Rezession in Deutschland zu vermeiden. Inhaltlich gehe es darum, dass die Gewerkschaften keine übertriebenen Lohnforderungen stellten, damit es nicht zu einer Lohn-Preis-Spirale komme. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, sagte im Deutschlandfunk, die Bundesregierung müsse gezielt Menschen mit geringem Einkommen entlasten. Unternehmen mit hohen Gewinnen müssten diese in Form von höheren Löhnen teilen.

Lyssytschansk laut prorussischen Kämpfern vollständig umzingelt

Die pro-russischen Kämpfer in der Ukraine haben nach eigenen Angaben die umkämpfte Stadt Lyssytschansk im Osten des Landes vollständig umzingelt. Zusammen mit russischen Truppen seien „heute die letzten strategischen Hügel“ erobert worden, sagte ein Vertreter der Separatisten am Samstag der russischen Nachrichtenagentur Tass.

Lyssytschansks Nachbarstadt Sjewjerodonezk war nach wochenlangen Gefechten vor einer Woche von russischen Truppen erobert worden. Beide Städte gehören zur Region Luhansk, eine der beiden Teilregionen des Donbass. Sollten die russischen Truppen auch Lyssytschansk einnehmen, könnten sie anschließend Kramatorsk und Slowjansk in der zweiten Donbass-Teilregion Donezk ins Visier nehmen.

Schlinge um Lyssytschansk zieht sich offenbar weiter zu

Die russischen Truppen haben am Samstag nach Angaben des Regionalgouverneurs ihre Attacke auf die ukrainische Großstadt Lyssytschansk und das umliegende Gebiet vorangetrieben. Russland versuche, das letzte Bollwerk ukrainischen Widerstands in der Provinz Luhansk im Donbass mit allen Mitteln einzunehmen, sagte Gouverneur Serhij Hajdaj.

„Den vergangenen Tag über haben die Besatzer das Feuer mit allen verfügbaren Waffenarten eröffnet“, sagte Hajdaj auf Telegram. Ukrainische Kämpfer versuchen seit Wochen, die Stadt zu verteidigen, um zu verhindern, dass sie wie das benachbarte Sjewjerodonezk vor einer Woche an Russland fällt. Hier die Situation um Lyssytschansk (rechte obere Bildhälfte), wie sie das Washingtoner „Institute for the Study of War“ bis Freitagabend darstellt:

Eastern #Ukraine Update Thread: #Russian forces continued to conduct offensive operations in settlements south and southwest of #Lysychansk in an effort to encircle the city and sever Ukrainian logistics routes on July 1. 1/3 https://t.co/MQ7HHDQ5qM https://t.co/HCnFhsCH0U

London: Zivile Opfer in Ukraine wegen ungenauer russischer Raketen

Russland setzt nach britischer Einschätzung bei seinen Angriffen in der Ukraine zunehmend auf ungenaue Raketen. Grund sei vermutlich, dass die Vorräte an modernen, zielgenauen Waffen schwinden, teilte das Verteidigungsministerium in London am Samstag mit.

Analysen von Überwachungsaufnahmen hätten ergeben, dass das Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk sehr wahrscheinlich von einer Rakete des Typs Ch-32 getroffen worden sei, hieß es unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse:

"Absolute terrorism" – says @ZelenskyyUa and publishes a video of a deliberate missile strike on the Kremenchuk shopping center with people inside. Russian propaganda always lies: there is no coincidence, it is a deliberate blow to intimidate the population and mass victims. https://t.co/Gx1f90cMta

Kiew: Russische Angriffe auf breiter Front

Im Osten der Ukraine setzt Russland nach Angaben aus Kiew seine Angriffe auf breiter Front fort: Im Raum Charkiw versuche die russische Armee, mit Unterstützung der Artillerie verlorene Positionen zurückzuerobern, teilte der ukrainische Generalstab mit. Zahlreiche Orte würden beschossen, um die ukrainische Armee dort zu binden.

In der Region Donezk sei eine russische Attacke abgewehrt worden, hieß es. Aus dem Raum Awdijiwka wurden russische Luftangriffe gemeldet. Im Schwarzen Meer wiederum blockiere Russland weiterhin die Seeverbindungen der Ukraine.

Krieg gegen die Ukraine Keine Ruhe für Charkiw

Russland ist im Osten der Ukraine weiter auf dem Vormarsch. Sowohl aus dem Raum Charkiw als auch aus der Region Donezk werden neue Attacken gemeldet. Bei Slowjansk soll die russis…  mehr...

Hamburger Umweltsenator: Im Notfall Warmwasser nur zu bestimmten Tageszeiten

Der Hamburger Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) hat für den Fall eines Gas-Notstandes in der Hansestadt eine Begrenzung der Warmwasser-Mengen für private Haushalte angekündigt. „In einer akuten Gas-Mangellage könnte warmes Wasser in einem Notfall nur zu bestimmten Tageszeiten zur Verfügung gestellt werden“, sagte Kerstan der Welt am Sonntag. Auch eine „generelle Absenkung der maximalen Raumtemperatur im Fernwärmenetz“ käme in Betracht.

Explosionen in der ukrainischen Stadt Mykolajiw

Am frühen Samstagmorgen sind in der ukrainischen Stadt Mykolajiw Detonationen zu hören. „Es gibt starke Explosionen in der Stadt! Bleibt in den Schutzräumen!“, schreibt Bürgermeister Oleksandr Senkevich in der Messaging-App Telegram. Die Ursache der Explosionen ist noch nicht bekannt.

Bundesnetzagentur warnt vor Totalausfall russischen Gases

Die Bundesnetzagentur warnt vor einem Totalausfall russischer Gaslieferungen nach Deutschland. Hintergrund sind die anstehenden Wartungsarbeiten an der Pipeline Nord Stream 1. Agentur-Chef Klaus Müller sagte den Funke-Zeitungen: Die Frage sei, ob Russland den Gashahn nicht wieder aufdrehe. Deshalb müssten die zwölf Wochen bis zum Beginn der Heiz-Saison für Vorbereitungen genutzt werden. Haus- und Wohnungsbesitzer rief Müller dazu auf, ihre Heizungen effizient einstellen zu lassen und schon jetzt zu überlegen, ob im Winter manche Räume auch etwas kälter sein könnten.

Um Engpässe bei den Handwerkerterminen zu überwinden, rief Müller alle Handwerker dazu auf, sich auf Heizung und Warmwasserversorgung zu konzentrieren. Müller betonte zugleich, die Netzagentur sehe „kein Szenario, in dem gar kein Gas mehr nach Deutschland kommt“. Deutschland könne unter anderem aus Norwegen und aus den Niederlanden versorgt werden.

Nach einem Bericht der Bild-Zeitung empfiehlt die Bundesregierung Unternehmen, sich Notstromaggregate anzuschaffen, um mögliche Stromausfälle wegen der Energie-Knappheit aufzufangen. Insbesondere Betreiber kritischer Infrastruktur sollten sich damit ausstatten.

Energiesparen im Haushalt Kürzer duschen, richtig lüften

Wirtschaftsminister Habeck hat die Deutschen aufgefordert, kürzer zu duschen - um Energie zu sparen. Doch bringt das wirklich viel Ersparnis? Wo lassen sich Energiekosten am wirks…  mehr...

USA sehen bei Schlangeninsel Erfolg für Ukraine

Die USA sehen den Abzug Russlands von der Schlangeninsel als Zeichen der Stärke der ukrainischen Armee. Ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums sagte, die Behauptung Russlands, der Abzug sei eine Geste guten Willens gewesen, sei unglaubwürdig. Das ukrainische Militär habe es den Russen sehr schwer gemacht, ihre Operationen dort aufrechtzuerhalten – deshalb hätten sie die Schlangeninsel verlassen. Russland hatte die strategisch wichtige Insel im Schwarzen Meer kurz nach Kriegsbeginn besetzt und am Donnerstag angekündigt, von dort abzuziehen.

Selenskyj: Raketenangriff bei Odessa war „russischer Terror“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Raketenangriff auf ein Wohnhaus bei Odessa als „gezielten russischen Terror“ verurteilt. In einer Videobotschaft sagte er, es sei ein einfaches Haus gewesen, in dem Zivilisten lebten. Bisher seien 21 Tote und etwa 40 Verletzte gezählt worden.

Palina Milling (ARD-Studio Moskau) über die zunehmenden russischen Angriffe im Süden der Ukraine:

Logo SWR3 (Foto: SWR, SWR)

Nachrichten Ukraine-Krieg: Verstärkt russische Angriffe im Süden

Dauer

USA sagen Ukraine weitere Waffen zu

Die USA haben der Ukraine weitere Waffenlieferungen im Wert von 820 Millionen Dollar zugesagt. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums umfasst die Lieferung zwei Luftabwehrsysteme, Munition für Mehrfachraketenwerfer und vier Radargeräte zur Artillerieabwehr. Es ist schon das 14. Rüstungspaket, mit dem die USA die Ukraine unterstützen. Die Summe aller US-Zusagen von Waffenlieferungen seit Kriegsbeginn beträgt nun fast 7 Milliarden Dollar.

The security assistance to Ukraine 🇺🇦 continues. We just announced a new package that includes National Advanced Surface-to-Air Missile Systems. We’re also sending more ammunition for 155mm Howitzers and HIMARS — two systems already providing powerful battlefield capability. https://t.co/9kFYBehY2b

Unmut über Melnyks Aussage

Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, steht international in der Kritik. In einem Interview hatte er den ukrainischen Nationalistenführer Stepan Bandera in Schutz genommen und gesagt, er sei kein Massenmörder an Polen und Juden gewesen. Genau das wird aber den Truppen vorgeworfen, die Bandera im Zweiten Weltkrieg unterstanden.

Bertram Quadt über die internationalen Reaktionen auf Melnyks Aussage:

Logo SWR3 (Foto: SWR, SWR)

Nachrichten Reaktionen auf Melnyks Aussagen

Dauer

1/ Stellungnahme der zu den Äußerungen des 🇺🇦 Botschafters Andrij Melnyk: Die Aussagen des ukrainischen Botschafters sind eine Verzerrung der historischen Tatsachen, eine Verharmlosung des Holocausts und eine Beleidigung derer, die von Bandera und seinen Leuten ermordet wurden. https://t.co/YRU4CrcNfe

Ukraine exportierte mehr Getreide als zuvor – bis Juni

Trotz des russischen Angriffskriegs hat die Ukraine im ausgelaufenen Wirtschaftsjahr acht Prozent mehr Getreide und Hülsenfrüchte exportiert als im Jahr davor. Das teilte das Agrarministerium in Kiew mit. Der kriegsbedingte Einbruch kam allerdings im vergangenen Monat. Im Vergleich zum Juni 2021 wurde da 80 Prozent weniger Weizen exportiert als in den beiden Jahren davor. Insgesamt brach der Export von Getreide und Hülsenfrüchten um 44 Prozent ein. Die Ukraine gehört zu den fünf wichtigsten Agrarexporteuren der Welt und exportiert aktuell nur auf dem Landweg, weil die Häfen blockiert und vermint sind.

Unesco: Borschtsch jetzt Immaterielles Kulturerbe

Die Unesco hat die ukrainische Zubereitungsart von Borschtsch zum Immateriellen Kulturerbe erklärt. Nach Angaben der deutschen Unesco-Kommission ist ein entsprechender Dringlichkeitsantrag der Ukraine bewilligt worden. Darin steht, dass durch Russlands Krieg gegen das Land der Erhalt der traditionellen Kulturtechnik bedroht sei. Die Rote-Beete-Suppe gilt auch in Polen, Rumänien, Belarus und Russland als beliebte Mahlzeit.

🔴BREAKING: Culture of Ukrainian borscht cooking inscribed on the List of Intangible Cultural Heritage in Need of Urgent Safeguarding. This #IntangibleHeritage is threatened by the fragmentation of communities due to war but is a symbol of hope for them. https://t.co/ksqkoSTMjD https://t.co/idcVcR7R8t

Generalstab: Ukrainische Stellungen unter schwerem Beschuss

In der Ost- und in der Südukraine sind Stellungen der ukrainischen Armee entlang der ganzen Frontlinie von russischen Truppen mit Artillerie beschossen worden. Dutzende Orte in den Gebieten Charkiw, Donezk, Luhansk, Saporischschja, Mykolajiw und Cherson wurden am Freitag in dem bei Facebook veröffentlichten Bericht des ukrainischen Generalstabs aufgezählt – eine Front, die sich über 1.000 Kilometer erstreckt.

Vereinzelt seien auch Angriffe von Flugzeugen und Hubschraubern geflogen worden, hieß es. Ukrainische Einheiten hätten einen russischen Angriff bei einem Gelatine-Werk bei der Industriestadt Lyssytschansk im Gebiet Luhansk abgewehrt. Details zum Geschehen um die letzte unter ukrainischer Kontrolle stehende Stadt in dem Gebiet wurden nicht genannt. Hier das jüngste Update des Frontverlaufs vom britischen Verteidigungsministerium:

The illegal and unprovoked invasion of Ukraine is continuing.   The map below is the latest Defence Intelligence update on the situation in Ukraine - 01 July 2022   Find out more about the UK government's response: https://t.co/94E5eEDqiw   🇺🇦 #StandWithUkraine 🇺🇦 https://t.co/6058tJcjiq

Zahl der Toten nahe Odessa steigt auf 21

Bei russischen Raketenangriffen nahe Odessa sind nach neuesten ukrainischen Angaben mindestens 21 Menschen getötet worden. Darunter sei ein zwölfjähriger Junge, erklärte ein Vertreter der Regionalbehörden am Freitag. Dutzende weitere Menschen wurden demnach verletzt, als die Raketen mitten in der Nacht ein Wohngebäude und zwei Ferienanlagen nahe der Hafenstadt trafen.

Die russischen Truppen hätten Raketen aus alten Sowjetbeständen vom Schwarzen Meer aus abgefeuert. Die Bundesregierung verurteilte die Angriffe „auf das Schärfste“.

Krieg gegen die Ukraine 21 Tote bei Raketenangriffen bei Odessa

Bei einem russischen Angriff sind nach ukrainischen Angaben mindestens 21 Menschen getötet worden. Die Geschosse sollen ein Wohnhaus und ein Freizeitgelände getroffen haben. Präsi…  mehr...

Von der Leyen fordert von Ukraine verstärkten Kampf gegen Korruption

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den Beitrittskandidaten Ukraine zu einem verstärkten Kampf gegen die Korruption aufgerufen. Durch die bereits erlassenen Reformen und die Errichtung von Institutionen habe die Ukraine „eine beeindruckende Anti-Korruptions-Maschinerie“ geschaffen, sagte sie am Freitag in einer per Video ins ukrainische Parlament übertragenen Rede.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach seinerseits von einem neuen gemeinsamen Kapitel für die EU und den Beitrittskandidaten.

Lindner: Staat wird bei akuter Gaskrise nicht alles ausgleichen können

Bei ausbleibenden Gaslieferungen aus Russland wird der Staat Finanzminister Christian Lindner zufolge nicht alle negativen Folgen für Bürger und Unternehmen auffangen können. Er werde nicht mehr Schulden machen, als wirklich nötig: „Schulden treiben auch die Inflation.“ Er wolle die ohnehin schon hohe Inflation aber nicht weiter befeuern mit übermäßigen Staatsausgaben.

Wirtschaftsminister rufen zum Gassparen auf

Die Wirtschaftsminister der Bundesländer haben nach ihrer Frühjahrskonferenz an Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger appelliert, angesichts der im Winter drohenden Engpässe Gas einzusparen. „Wir sind uns einig: jede Kilowattstunde zählt“, sagte die Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz, die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne), nach dem Treffen in Dortmund.

Russlands Militär meldet Kontrolle über Ölraffinerie in Lyssytschansk

Nach der Einnahme von Sjewjerodonezl rückt Russlands Militär in dessen schwer umkämpfter Nachbarstadt Lyssytschansk eigenen Angaben zufolge weiter vor: Mittlerweile sei die Ölraffinerie der Großstadt im Luhansker Gebiet unter russischer und prorussischer Kontrolle, sagte der Sprecher des Moskauer Verteidigungsministeriums. Die ukrainische Seite hingegen bezeichnete das Raffineriegelände am Morgen weiter als umkämpft.

Die Umzingelung Lyssytschansks schreitet immer weiter fort. Das zeigt auch die jüngste Grafik des Washingtoner „Institute for the Study of War“. Fällt sie, dürfte die Oblast Luhansk komplett unter russische Kontrolle fallen.

Eastern #Ukraine Update: Geolocated footage showed #Russian and LNR forces within the #Lysychansk Oil Refinery. Russian forces are likely trying to drive through the northeastern corner of the refinery in order to advance into Lysychansk proper. https://t.co/kxShRh87EL https://t.co/KCyS6KM1d1

Zahl der Toten nach Angriff bei Odessa steigt

Bei russischen Raketenangriffen auf Wohngebiete in einer Küstengemeinde nahe der ukrainischen Hafenstadt Odessa sind nach Behördenangaben mittlerweile mindestens 19 Menschen getötet worden. Weitere 38 Menschen wurden nach Angaben des Sicherheitsdienstes verletzt, darunter sechs Kinder und eine Schwangere.

Videos des Angriffs am frühen Morgen zeigten die verkohlten Ruinen von mehrstöckigen Gebäuden in Serhijiwka, 50 Kilometer südwestlich von Odessa.

STAND
AUTOR/IN
SWR3 Nachrichten (Foto: SWR3)

Radionachrichten 4. Juli, 4:00 Uhr - SWR3 Nachrichten

Dauer

Meistgelesen

  1. 23-Jähriger hat zweimal Riesen-Glück Betrunkener in Karlsruhe stürzt 20 Meter tief – und überlebt

    Betrunkene und Babys landen weich, heißt es. Dieser Mann in Karlsruhe hatte auch noch Glück: Zwischen ihm und dem Boden gab es zwei hilfreiche Hindernisse.  mehr...

  2. Magdeburg

    Polizeiruf-Kritik: Brutal spannend „90 Minuten, bis zum Zerreißen gespannt.“

    Das ist harter Tobak: Im Polizeiruf Magdeburg gehts um die nackte Manipulation von Menschen, um Machtspielchen und verdrängte Erlebnisse. Auf der Couch einschlafen ist da nicht drin.  mehr...

  3. Liveblog zum Krieg in der Ukraine Ukrainische Armee verkündet Rückzug aus Lyssytschansk

    Russland versucht weiter, die Ukraine einzunehmen: Während die Welt den Einmarsch verurteilt, zerstören russische Truppen Städte und Infrastruktur. Alle Infos dazu.  mehr...

  4. Hunderte Stunden nähen und Putin anstarren Tief im Regime-Knast: So wehrt sich Nawalny gegen die Psycho-Folter

    Putin-Gegner Alexej Nawalny wird in seinem russischen Gefängnis schikaniert und gedemütigt, sagen er und seine Anhänger. Auf Facebook beschreibt er, wie er überlebt.  mehr...

  5. Kopenhagen

    Kopenhagen Mindestens drei Tote nach Schüssen in Einkaufszentrum

    In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen sind mindestens drei Menschen erschossen worden. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.  mehr...

  6. Landkreis Ludwigsburg

    Insgesamt vier Verletzte bei Ludwigsburg Ethanol-Ofen explodiert: Brüder erleiden schwere Brandverletzungen

    Bei einer Explosion an einem Ofen haben sich im Kreis Ludwigsburg zwei Männer schwere Brandverletzungen zugezogen. Einer musste mit dem Hubschrauber in eine Klinik gebracht werden.  mehr...