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Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt (Foto: SWR3)

Die Titanic fasziniert viele Menschen. Ein australischer Milliardär will das Schiff deshalb wieder zum Leben erwecken.

Hinter dem Projekt „Titanic II“ steckt der 69-jährige Clive Palmer. Der Milliardär aus Australien hat im Opernhaus in Sydney eine Pressekonferenz gemacht, um seine Pläne vorzustellen. Dabei sagte er, dass der Nachbau sogar besser werden soll, als die eigentliche „Titanic“.

Das sind die Pläne für die „Titanic II“

  • Die „Titanic II“ soll genauso aussehen wie das Original – inklusive Ballsaal, Pool und Türkischem Bad.
  • Baubeginn soll Anfang 2025 sein. Welche Werft die „Titanic II“ bauen soll, hat Palmer aber noch nicht gesagt.
  • Die Jungfernfahrt ist für Juni 2027 geplant. Sie soll wie bei der „Titanic“ vom britischen Southampton nach New York gehen – allerdings ohne Zusammenstoß mit einem Eisberg.
  • Auf der „Titanic II“ soll es 835 Kabinen geben. 2.345 Passagiere sollen mitfahren können.

Palmer plant schon länger, die „Titanic II“ zu bauen. In diesem Video spricht er darüber und zeigt seine Vision:

Zwischen umgerechnet 300 und 600 Millionen Euro will Palmer, der sein Geld mit Bergbau-Unternehmen verdient hat, für den Titanic-Nachbau ausgeben. Das zu bezahlen, scheint für ihn kein Problem zu sein:

Ich habe zwei Möglichkeiten: Entweder gebe ich meiner Frau noch mehr Geld zum Einkaufen oder ich gebe es für die Titanic aus – und ich gebe es für die Titanic aus, weil sie genug eingekauft hat.

Nachbau der Titanic: Klappt es dieses Mal wirklich?

Palmer träumt schon länger davon, das Luxusschiff wieder zum Leben zu erwecken. Schon 2012 hat er das Projekt zum ersten Mal angekündigt. Dann kam es aber immer wieder zu Verzögerungen. Schuld war demnach unter anderem die Corona-Pandemie. Laut Medienberichten soll es aber auch Zahlungsstreitigkeiten mit einer beteiligten chinesischen Firma gegeben haben.

Schon 2013 gab es in Hamburg erste Tests für die „Titanic II“:

Eisberg-Kollision: Wie die „Titanic“ unterging

Die „Titanic“ war am 10. April 1912 im südenglischen Southampton mit mehr als 2.200 Menschen an Bord zur Jungfernfahrt nach New York ausgelaufen. Schon nach wenigen Tagen stieß der als unsinkbar geltende Luxusdampfer gegen einen Eisberg – und ging unter. Mehr als 1.500 Menschen starben.

Das Wrack liegt in rund 3.800 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund. Das Unglück fasziniert seither gleichermaßen Historiker, Filmemacher und Abenteurer aus aller Welt. So inspirierte die Tragödie 1997 Regisseur James Cameron zu seinem Oscar-prämierten Blockbuster „Titanic“ mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet als fiktives Liebespaar Jack und Rose.

Fluch der „Titanic“?! Drama um U-Boot „Titan“

Die Faszination hat aber auch schon einige Menschen das Leben gekostet. So war im vergangenen Juni ein Tauchboot mit fünf Insassen auf Erkundungstour zu dem „Titanic“-Wrack verschollen. Nach tagelanger Suche wurden Trümmerteile der „Titan“ gefunden. Das U-Boot ist implodiert. Die Menschen an Bord hatten keine Chance. 

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