Die britische Prinzessin Kate ist an Krebs erkrankt. Das hat sie selbst mit einem emotionalen Video öffentlich gemacht. Viele Menschen fühlen mit ihr und wünschen ihr eine gute Genesung.

Lange Zeit wurden keine Informationen über Kates Gesundheitszustand veröffentlicht. Das hat dazu geführt, dass es viele Spekulationen, Fake News und Verschwörungstheorien gab. Dem Königshaus war unter anderem wegen eines bearbeiteten Fotos Bildfälschung vorgeworfen worden.

Am Freitag dann der Befreiungsschlag: In einer Videobotschaft erklärte Kate, dass bei ihr Krebs diagnostiziert worden sei und sie nun eine Chemotherapie durchlaufe.

Genesungswünsche aus aller Welt – auch aus SWR3Land

Das Video hat viele bewegt, das zeigen die zahlreichen Kommentare: Gute-Besserungswünsche, Mitgefühl und Trost. In einem der meistgelikten Kommentare schreibt eine Userin: „So mutig, was ein schrecklicher Schock. Mein Herz ist bei euch allen und ich hoffe, dass du schnell gesund wirst. Ich denke an dich und schicke Gebete.“

Ein anderer Kommentar kritisiert, dass Kates Privatsphäre in den letzten Wochen nicht respektiert worden sei: „Die Öffentlichkeit und die Medien haben sie dazu gezwungen, diese Information zu enthüllen, obwohl sie jedes Recht dazu hatte, es für sich zu behalten. (...) Gute Besserung, Kate. Du bist eine Kriegerin.“

Auch ihr habt Kate unter unserem Instagram-Post zahlreich gute Besserung gewünscht:

Ich wünsche ihr von Mutter zu Mutter und Frau zu Frau, dass sie wieder ganz gesund wird und ihre Kinder aufwachsen sehen kann.

Das ist keine gute Nachricht, ich wünsche ihr viel Kraft und Ruhe und der ganzen Familie drumherum gute Nerven. Es gibt nichts Schlimmeres als die Hilflosigkeit, wenn man helfen möchte und es nicht kann.

Schnelle und vor allem vollständige Genesung. Sie hat sicher beste medizinische Betreuung, einen Mann, der sie liebt und unterstützt, eine Familie, die sich kümmert. Und Kinder, denen sie noch sehr, sehr lange eine Mama sein will. Das sind auch gute Voraussetzungen, um sich dem Kampf zu stellen. Alles Gute.

Manche von euch können sich besonders gut in Kates Lage versetzen, da sie Ähnliches schon selbst erleben mussten:

Auch ich habe Lungenkrebs und die Chemo war die Hölle und ich wünsche dir, dass es bei dir nicht so schlimm wird. Ich wünsche dir ganz ganz viel Glück und eurer Familie.

Ich wünsche ihr Mut, Kraft, Hoffnung und Vertrauen. Da ich selber an Krebs erkrankt war, kann ich mitfühlen und verstehen. Ein harter Weg, der aber zu schaffen ist.

Spötter posten Sorry-Botschaften an Kate

Nach Veröffentlichen der Videobotschaft zeigten sich die Ersten selbstkritisch. Schauspielerin Blake Lively („Gossip Girl“) hatte sich vorletzte Woche über Kates angeblichen Foto-Fake lustig gemacht – mit einem eigenen bearbeiteten Bild, auf dem erkennbar vieles nicht stimmt. Jetzt hat sie sich dafür entschuldigt:

What kind of half ass apology is this #BlakeLively ? Anyway get better Kate, I’m rooting for you. pic.twitter.com/Gqno4cUnCX

Blake Lively schreibt: „Ich bin sicher, es interessiert keinen, aber ich glaube, ich muss hier mal ein Eingeständnis machen: Ich habe einen blöden Post rund um das ganze ‚Photoshop-Fails‘-Gedöns abgesetzt, und, oh Mann, jetzt schäme ich mich dafür. Tut mir leid.

In der Zeitung Independent schrieb der Autor Ryan Coogan, er schäme sich nun dafür, in Verschwörungstheorien geschwelgt zu haben: „Wenn es an dieser ganzen Sache ein Gutes gibt, dann, dass es uns dazu ermutigen könnte, zweimal nachzudenken, bevor wir uns das Maul zerreißen über das nächste ‚große Geheimnis‘.“

Internet-Aktivist: So fördern Soziale Medien Hass und Verachtung

Imran Ahmed, Chef der Anti-Hass-Initiative CCDH, warnt generell vor Stimmungen in den Social Media: Der Algorithmus sei so gestaltet, dass er möglichst süchtig mache. Es würden Kontroversen, Verschwörungserzählungen, Hass befördert.

Es würden auch absichtlich Beiträge nach oben gespült, mit denen Menschen nicht übereinstimmten und bei denen sie sich denken würden: „Das ist völliger Schwachsinn. Warum sagst du sowas?

Spott und Häme waren der Grund für die Videobotschaft

  • Im Internet hätten sich lächerliche, absurde Theorien verbreitet, sagte Königshausbeobachterin Jennie Bond dem Fernsehsender Sky News.
  • Sie hoffe, dass sich die Trolle in sozialen Medien schämten.
  • Auf die Frage, ob der Palast die Entscheidung wegen des Drucks getroffen habe, sagte Bond: „Ja, wahrscheinlich. Und ich finde, dass Kate niemals das Gefühl hätte haben sollen, dass es deswegen notwendig ist, sich vor eine Fernsehkamera zu setzen und sich zu ihrer Gesundheit zu äußern.“
Logo SWR3 (Foto: SWR, SWR)

Nachrichten Viel Zuspruch für krebskranke Prinzessin Kate

Dauer

Die britische Prinzessin Kate konzentriert sich auf ihre vollständige Genesung von der Krebserkrankung - das hat sie in einem Video erklärt. Nach der Veröffentlichung gestern, bekommt sie im Netz viel Zuspruch und gute Wünsche.

Prinzessin Kate hat Krebs – das ist ihre Videobotschaft

In dem Video sitzt Kate auf einer Bank in einem Garten und erzählt, wie es ihr seit ihrer Bauch-OP im Januar ergangen ist: Alles verlief erfolgreich und damals gingen die Ärzte davon aus, dass die Frau von Thronfolger Prinz William krebsfrei sei. Doch nach der OP kam der Schock: Tests zeigten, dass sie doch Krebs hatte. Ihr medizinisches Team riet ihr daraufhin an, eine präventive Chemotherapie zu machen – und genau die hat Kate jetzt begonnen.

Prinzessin Kate gibt KrebsdiagnoseIn einem emotionalen Statement äußert sich Prinzessin Kate zu ihrer Krebsdiagnose und wie es ihr aktuell geht. Das Video mit deutscher Übersetzung seht ihr hier. 👇Posted by SWR3 on Friday, March 22, 2024

Eine Übersetzung des Videos haben wir euch auch hier zum Anhören zusammengefasst:

Ein vom Kensington-Palast zur Verfügung gestelltes Foto von Kate, Prinzessin von Wales, bei der Aufnahme ihrer Nachricht, dass nach ihrer Bauchoperation im Januar „bei den Tests nach der Operation Krebs festgestellt wurde“. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/PA Wire | Bbc Studios)

Prinzessin Kate hat Krebs Das sagt Kate in der Videobotschaft zu ihrer Krebserkrankung

Dauer

Die britische Prinzessin Kate ist nach eigenen Angaben an Krebs erkrankt. Sie macht nun die Diagnose selbst öffentlich.

Kate im Video über ihre Krebs-Diagnose: „Mir geht es gut“

„Das alles kam natürlich als großer Schock“, erzählt Prinzessin Kate in dem Video. Sie und ihr Mann William würden alles tun, um die Nachricht privat zu verarbeiten, ihrer jungen Familie zuliebe. „Das braucht Zeit.“ Zeit, um sich soweit von ihrer großen Bauch-OP zu erholen, dass sie die Chemotherapie beginnen konnte. Zeit, um sich zu sammeln. Aber vor allem:

Wir brauchten Zeit, um George, Charlotte und Louis alles in einer für sie angemessenen Weise zu erklären und ihnen zu versichern, dass es mir gut gehen wird.

Genau das betont sie im Video: Ihr gehe es gut. „Ich werde jeden Tag stärker, indem ich mich auf die Dinge konzentriere, die mir bei der Heilung helfen.“ Ihr Mann William gebe ihr Kraft, genauso wie „die Liebe, die Unterstützung und die Freundlichkeit, die so viele von euch gezeigt haben“.

Kate fühlt mit allen mit, die von Krebs betroffen sind

Woran Prinzessin Kate in dieser Zeit auch viel denkt: an alle Menschen, deren Leben von Krebs betroffen sind. Für sie hat sie eine ganz besondere Nachricht.

An alle, die mit dieser Krankheit zu kämpfen haben – verliert bitte nicht den Glauben und die Hoffnung: Ihr seid nicht alleine.​​

Kate und William sehr gerührt von Genesungswünschen

Kate und William seien sehr gerührt über die Genesungswünsche aus aller Welt, teilte ein Sprecher des Kensington-Palasts der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge in der Nacht zum Sonntag mit. Die genaue Diagnose hat der Palast übrigens nicht öffentlich gemacht. „Die Prinzessin hat ein Recht auf medizinische Privatsphäre, wie wir alle“, teilte ein Sprecher des Kensington-Palasts mit. Ähnlich ging die Royal Family auch bei der Krebserkrankung von Kates Schwiegervater, König Charles III. (75), vor. Auch der Monarch wird wegen einer nicht näher genannten Krebserkrankung behandelt.

Großbritannien

Charles wendet sich an die Öffentlichkeit „Freundliche Gedanken sind der größte Trost“ – bewegende Botschaft von König Charles

König Charles hatte sich bisher nur indirekt zu seiner Krebsdiagnose geäußert. Jetzt hat er eine Dankesbotschaft an alle Menschen verfasst, die in Gedanken bei ihm sind.

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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