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Johannes Seiler
Johannes Seiler

Ihr wollt zwei Monate euer Bett nicht verlassen und dabei noch Geld verdienen? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sucht Leute, die an einer Studie teilnehmen.

Doch ganz so einfach ist es leider doch nicht. In der Zukunft soll es vermehrt Flüge zum Mond und in naher Zukunft auch zum Mars geben. Dafür muss in einigen Bereichen aber erst noch geforscht werden, zum Beispiel wie sich die lange Reise in der Schwerelosigkeit auf den Körper auswirkt.

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt deswegen eine Studie durch, in der Forschungsteilnehmer 60 Tage in einem Bett verbringen sollen, das um sechs Grad nach unten geneigt ist. Das soll die Auswirkungen der Schwerelosigkeit im All simulieren: Die Flüssigkeiten im Körper schieben sich dabei Richtung Kopf und der Druck steigt, sagt der Studienleiter Edwin Mulder.

Stefan Möstl vom DLR erklärt in SWR3 MOVE, was für die Testpersonen erlaubt ist und was nicht:

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Nachrichten „Die wichtigste Regel: Dass eine Schulter immer auf der Matratze ist“

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Ihr wollt zwei Monate euer Bett nicht verlassen und dabei noch Geld verdienen? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sucht Leute, die an einer Studie teilnehmen.

Studie: 60 Tage im Bett – was hilft dagegen?

Nach der langen Reise bzw. der Zeit im Bett ist die Umstellung auf die Schwerkraft ein großes Problem und kann die Mission gefährden. Deswegen wird probiert, welche Gegenmaßnahmen helfen können: Eine Gruppe wird Kraft- und Ausdauerttraining machen, einer anderen Gruppe an Teilnehmern werden die Füße mit Gurten an das Bett gepresst, um dem Körper das Gefühl zu geben, er würde stehen.

Die Bedingungen für die Bewerbung

  • Bewerben können sich Personen zwischen 24 und 55 Jahren, die eine Körpergröße von 1,53 bis 1,90 Meter und einen BMI von 18 bis 30 haben. Sie müssen gesund sein, Nichtraucher und gut Deutsch sprechen.
  • Für die Teilnahme gibt es eine Aufwandsentschädigung von 18.000 Euro. Leicht verdientes Geld sei das nicht, sagt Studienleiter Mulder. Zwei Monate lang ununterbrochen zu liegen, sei eine „echte Herausforderung“.

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