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Christian Kreutzer
Christian Kreutzer
Louis Leßmann
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Nachdem er einen Geldautomaten gesprengt hat, flieht der mutmaßliche Täter auf die A6 – in die falsche Richtung. Drei Menschen sind schwer verletzt, die Autobahn war gesperrt.

Seit 3 Uhr am Samstagmorgen stand der Verkehr still: Auf der A6 zwischen Bad Rappenau und Heilbronn-Untereisesheim ging stundenlang in beide Richtungen nichts mehr. Der Unfallfahrer hatte laut Polizei zuvor mit zwei anderen vermutlich einen Geldautomaten in Wiernsheim (Enzkreis) gesprengt.

Hier könnt ihr euch über die aktuellen Verkehrsmeldungen auf eurer Strecke informieren:

Die #A6 zwischen Bad Rappenau und #Heilbronn-Untereisesheim ist derzeit gesperrt. Laut #Polizei ist ein mutmaßlicher Geldautomatensprenger verunglückt. Er hatte in der Nacht einen #Geldautomaten in #Wiernsheim (Enzkreis) gesprengt. #Sperrung https://t.co/SJwY4D3lVs

Täter bedrohten vor der Flucht offenbar Feuerwehrleute

An der Geldautomatensprengung gegen 2 Uhr waren laut Polizei drei Männer beteiligt. Kurz nach der Tat kamen nach SWR-Informationen Feuerwehrleute an den Ort, die in der Nähe gewesen waren. Sie wurden aber von den Tätern bedroht und wichen zurück.

Dann trat die alarmierte Polizei auf den Plan. Das Ergebnis war eine halsbrecherische Jagd auf die mutmaßlichen Täter.

Der gesprengte Geldautomat in Wiernsheim.
Der gesprengte Geldautomat in Wiernsheim.

Deren Fahrer rammte erst bei der Autobahnauffahrt Sinsheim-Steinsfurt einen Polizeiwagen. Dann fuhr er in falscher Richtung auf die A6 Richtung Nürnberg.

Falschfahrer baut Unfall mit Kleintransporter: drei Schwerverletzte

Beim Rasthof Bauernwald hätten Polizisten es geschafft, die Verdächtigen kurz zu stoppen. Dabei seien zwei Männer geflohen, konnten aber gefasst werden. Später teilte die Polizei mit, dass es zwei 21-Jährige aus den Niederlanden seien.

Der Fahrer selbst raste stattdessen mit seinem Golf in falscher Richtung auf dem Standstreifen weiter. Kurz darauf verursachte er einen Unfall, in Höhe Heilbronn-Biberach frontal mit einem unbeteiligten Kleinbus.

SWR-Reporter Sven Huck zum nächtlichen Unfall:

Logo SWR3

Nachrichten Frontalcrash hinter Rasthof Bauernwald

Dauer

Drei Schwerverletzte.

Am Morgen danach:  Die beiden Unfallwagen liegen am Rand der A6 bei Bad Rappenau.
Am Morgen danach: Die beiden Unfallwagen liegen am Rand der A6 bei Bad Rappenau.

Dessen Fahrer sowie der Beifahrer, 45 und 47 Jahre alt, wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Ebenso der Unfallverursacher. In dem Wagen wurde laut Polizei Sprengstoff gefunden. Das Landeskriminalamt ermittelt.

In Richtung Heilbronn war die A6 bereits am späten Vormittag wieder frei. Die Spur in Richtung Mannheim blieb für die Unfallmaßnahmen noch mehrere Stunden gesperrt, ehe sie am Nachmittag auch freigegeben wurde.

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