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Leo Eder
Leo Eder (Foto: SWR3)
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt (Foto: SWR3)

Der aktuelle Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat seit Mittwoch für Tausende Zugausfälle gesorgt. Seit der Nacht auf Montag fahren die Züge im Fern- und Regionalverkehr wieder.

Der Güterverkehr rollte bereits am Sonntagabend ab 18 Uhr wieder an. Im Personenverkehr ging es um 2 Uhr am Montagmorgen los. Die Bahn warnt aber vorsorglich schon, dass es im Laufe des Montags noch „zu vereinzelten Einschränkungen im Angebot des Fernverkehrs“ kommen kann. Das gelte auch für den Regionalverkehr. Ulrike Ufer berichtet:

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Nachrichten GDL beendet Streik vorzeitig

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Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL bei der Deutschen Bahn ist auch im Personenverkehr vorzeitig vorbei. Die Gewerkschaft hatte ihre Mitglieder aufgerufen, den Ausstand um zwei Uhr am Montagmorgen zu beenden. Ulrike Ufer berichtet.

Die Bahn hatte seit Mittwoch mit einen Notfahrplan eingesetzt. Dabei fuhren im Fernverkehr rund 20 Prozent des üblichen Angebots.

Bahn und GDL: Keine Streiks bis Anfang März

Ursprünglich sollte der Arbeitskampf sechs Tage dauern und bis Montagabend 18 Uhr gehen. GDL und Deutsche Bahn sollen in vertraulichen Gesprächen den Wiedereinstieg in die Tarifverhandlungen gefunden haben, heißt es. Beide Seiten haben in der Nacht auf Samstag miteinander gesprochen. Dabei haben sie sich auf eine Friedenspflicht bis zum 3. März geeinigt. In den nächsten fünf Wochen wird also nicht mehr gestreikt.

„Endlich wird wieder verhandelt. Unsere Kunden haben Planungssicherheit und unsere Mitarbeitenden Aussicht auf baldige Lohnerhöhungen“ Der #Streik endet im Personenverkehr vorzeitig am Montag um 2 Uhr. Keine Streiks bis mindestens 3. März: https://t.co/92LYIFsiC0 pic.twitter.com/pMZbxiF02S

Das fordert die GDL von der Bahn

Der aktuelle Streik war der vierte Ausstand seit Beginn des Tarifkonflikts. An ihren Forderungen will die Gewerkschaft weiterhin festhalten. Die GDL fordert mehr Geld und kürzere Arbeitszeiten für die Mitarbeiter. Schichtarbeiter sollen statt 38 Stunden nur noch 35 Stunden arbeiten – und das bei vollem Lohnausgleich. Die Bahn wies diese Forderung bislang zurück.

Ab 5. Februar soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit über die Tarife verhandelt werden. Ziel ist es den Angaben zufolge, bis Anfang März einen Tarifabschluss zu erzielen.

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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