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Franziska Thees
Franziska Thees
Louis Leßmann
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Viele Länder sind schwer getroffen, die Zerstörung ist groß. Auch in Italien kam es zu verheerenden Überschwemmungen.

In der Nacht auf Freitag hat das Sturmtief Ciarán die beliebte italienische Urlaubsregion Toskana heftig getroffen. Laut Behörden sind sieben Menschen gestorben, ein weiterer wird vermisst. Auf X berichtet der Präsident der Toskana, Eugenio Giani, von historischen Regenfällen:

Noch nie hatten wir in so wenigen Minuten so viel Regen registriert.

Die Straßen in manchen Dörfern glichen einem Fluss, so stark waren die Überschwemmungen. 155 Millimeter Regen seien in nur wenigen Stunden gefallen, berichtet der Bürgermeister der Provinz Prato, Matteo Biffoni.

🚨 This is absolutely insane!!! SERIOUS flooding now in Figline di Prato north of Florence in #Italy pic.twitter.com/kFmZRRUPi8

Sturmtief Ciarán trifft den Harz heftig – Frau stirbt

Umstürzende Bäume und herab fallende Äste bergen bei einem Sturm die größte Gefahr: Vor den Augen ihrer Familie wurde am Donnerstag im Harz eine 46-jährige Frau aus Bayern von einem umstürzenden Baum erschlagen.

Mit extremen Sturmböen und Wellen hatte das Orkantief Ciarán in der Nacht zum Donnerstag vor allem den Nordwesten Frankreichs und den Südwesten Englands getroffen. Ausläufer des Sturms trafen auch Deutschland, und besonders im Harz stürmte es heftiger als erwartet. Die getötete Frau war mit ihrer Familie am Rammelsberg, einem etwa 600 Meter hohen Berg am Nordrand des Harzes.

SWR3-Reporterin Annika Fallak berichtet über den Todesfall und die Sturmauswirkungen auf Deutschland:

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Nachrichten Frau aus Bayern stirbt bei Sturm im Harz

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Frau aus Bayern stirbt bei Sturm im Harz

Sturmtief Ciarán kam mit extremen Sturmböen

In Le Havre in Frankreich stürzte ein 70-Jähriger von seinem Balkon, nachdem er inmitten heftiger Winde von seinem Fensterladen verletzt wurde.

Im belgischen Gent wurde ein fünfjähriges Kind beim Spielen von herunter stürzenden Ästen getroffen und starb wenig später im Krankenhaus. Insgesamt verloren sieben Menschen in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden ihr Leben.

Sturmtief Ciarán: Millionen Menschen ohne Strom und Telefonnetz

Es war so stürmisch, wie seit Beginn der Wetteraufzeichnung nicht: Mit Spitzenböen um die 200 Stundenkilometer und heftigem Regen hatte das Sturmtief Ciarán seit Mittwochnacht viele Menschen in Atem gehalten.

Mehr als eine Million Menschen waren ohne Strom, Flüge wurden gestrichen, Züge und Fähren fielen aus, auf einigen Straßen staute sich der Verkehr. Hunderttausende waren vom Mobilfunknetz abgeschnitten. Besonders betroffen waren die Länder England, Spanien, die Niederlande und Frankreich.

SWR3-Korrespondentin Stefanie Markert berichtet, was die Menschen in Frankreich erlebt haben:

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Frankreich und der Sturm Ciaran Frankreich und der Sturm Ciaran

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Frankreich und der Sturm Ciaran

Wie wirkt sich der Sturm in Deutschland aus? Alle Infos findet ihr hier!

So schlimm war der letzte Sturm an Nord- und Ostsee

Baum erschlägt Frau auf Fehmarn Jahrhunderthochwasser in Flensburg – Millionenschäden durch Flut

Die Sturmflut war heftig: Vor allem in Schleswig-Holstein hat das Wasser Höchststände erreicht und Häfen und Straßen überschwemmt. Auf Fehmarn kam es zu einem tragischen Unglück.

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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