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Louis Leßmann
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Leo Eder
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Björn Widmann
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Von Glatteis über Schnee zu Regen und Wind: Die Woche war winterlich-chaotisch. In Rheinland-Pfalz fielen bis zu 35 Zentimeter Schnee. Jetzt wird es mild und stürmisch.

Seit Freitag haben Wind und Regen den Schnee abgelöst. „Die Wetterlage stellt sich in den kommenden Tagen grundlegend um“, heißt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD). In der Nacht zum Samstag gibt es Tiefstwerte zwischen minus fünf und minus 18 Grad. Zu Glätte kann es weiterhin kommen. Am Samstag selbst wird es in Baden-Württemberg erst einmal neblig doch dann kommt die Sonne raus! In Rheinland-Pfalz bleibt es auch trocken und teilweise windig.

Nach Hochdruckwetter am Wochenende mit Sonne in Süddeutschland und etwa ein bis vier Grad soll es ab Montag stürmisch werden. Das Sturmtief betrifft laut DWD vor allem den Norden und den Westen. Durch den Regen und die milderen Temperaturen wird dann wohl kaum noch etwas vom Schnee zu sehen sein. Es könnte trotzdem ungemütlich werden: Die deutlich gestiegenen Temperaturen bringen teils starken Wind und Regen.

Schneechaos in BW und RLP vorbei: Keine Unwetterwarnungen mehr

Das Schlimmste ist damit offenbar überstanden. Der DWD hat am Donnerstag alle Unwetterwarnungen aufgehoben. Seit Mittwoch hatte er in vielen Regionen zum Beispiel vor Glatteis gewarnt. „Die Gefahr von Glatteis durch gefrierenden Regen geht deutlich zurück“, hieß es am Donnerstag im Bericht zur Wetterlage.

Ist euer Ort auch vom Winterwetter betroffen? Hier könnt ihr checken, ob euch Schnee und Glatteis vor eurer Haustür betreffen!

Nach Verkehrschaos: Situation auf Autobahnen entspannt sich

Das eisige Wetter hatte sich auf die Straßen ausgewirkt. Besonders in Rheinland-Pfalz und Hessen ist es seit Mittwoch zu heftigen Staus und Unfällen gekommen. Mit dem Wetter beruhigt sich nun aber auch die Verkehrslage und es kommt nur noch vereinzelt zu Verzögerungen.

Hier erfahrt ihr, wie es auf eurer Strecke aussieht:

🌨 Wir halten euch informiert! Wo kommt es noch zu Verzögerungen? Alle Infos zu deiner Strecke

Glatteis hatte den Verkehr in SWR3Land teilweise lahmgelegt. Das Wetter sorgte für Unfälle, Sperrungen & Gefahrenmeldungen – jetzt wird es wieder ruhiger. Hier mehr Infos lesen!

Eis und Schnee: Bahnverkehr läuft wieder normal

Auch im Bahnverkehr kam es zu Verspätungen und Ausfällen wegen des Wetters. Die Deutsche Bahn kündigte an, die Höchstgeschwindigkeit ihrer ICE-Züge vorsorglich auf 200 Stundenkilometer zu begrenzen, was zu weiteren Beeinträchtigungen führen könnte. Der Fernverkehr zwischen Deutschland und Frankreich war von Mittwoch bis einschließlich Freitag stark beeinträchtigt: Viele ICE-Strecken von Stuttgart, Frankfurt und Saarbrücken nach Paris und zurück fielen aus.

Mehr als 1.000 Flüge in Frankfurt gestrichen

Der Frankfurter Flughafen hatte am Mittwoch knapp 700 Flüge und am Donnerstag rund 350 weitere gestrichen. Wegen Eisregens waren am Mittwoch zeitweise gar keine Flugzeuge in Frankfurt abgehoben. Die Situation habe sich am Freitag aber wieder stabilisiert, wie ein Sprecher des Flughafens berichtete. Die Anzahl der gestrichenen Flüge bewege sich wieder in einem üblichen Rahmen.

Die aktuelle Lage zum Wetter in SWR3Land gibt's bei uns rund um die Uhr im Radio – natürlich auch am Mittwoch und Donnerstag in der neuen SWR3 Morningshow mit Constantin Zöller und Rebekka de Buhr.

Unsere Quellen

Transparenz ist uns wichtig! Hier sagen wir dir, woher wir unsere Infos haben!

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist der nationale zivile meteorologische Dienst der Bundesrepublik Deutschland. Er erbringt meteorologische Dienstleistungen – zum Beispiel die Wettervorhersage – für die Gesellschaft und Wirtschaft. Dazu gehören zum Beispiel die Schifffahrt, die Landwirtschaft oder die Wissenschaft.

Der SWR ist der Südwestrundfunk. Er ist öffentlich-rechtlich und gehört mit anderen Sendern (wie zum Beispiel WDR und BR) zusammen zur ARD. Dort arbeiten Journalisten, die zu aktuellen Themen direkt mit Betroffenen sprechen und bei Behörden und Unternehmen kritisch nachfragen. Der SWR wird durch den Rundfunkbeitrag finanziert und arbeitet unabhängig von Werbung und Politik.

Der SWR ist der Südwestrundfunk. Er ist öffentlich-rechtlich und gehört mit anderen Sendern (wie zum Beispiel WDR und BR) zusammen zur ARD. Dort arbeiten Journalisten, die zu aktuellen Themen direkt mit Betroffenen sprechen und bei Behörden und Unternehmen kritisch nachfragen. Der SWR wird durch den Rundfunkbeitrag finanziert und arbeitet unabhängig von Werbung und Politik.

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

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