SWR3 Kurzmeldungen

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15. Dezember 2018

28 Verletzt bei Straßenbahnunglück in Lissabon

In der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist eine historische Straßenbahn verunglückt. Nach Angaben der Rettungskräfte wurden 28 Menschen leicht verletzt. Unter den Verletzten seien auch ein Baby und ein Kind aus Großbritannien gewesen. Auf einer abschüssigen Strecke verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über den Waggon, ein Bremsmanöver vor einer engen Kurve schlug fehl. Der Wagen sprang aus den Schienen und prallte schließlich gegen ein Gebäude. Die historische Straßenbahn ist vor allem bei Urlaubern beliebt. Die berühmten gelb-weißen Züge fahren quer durch die Innenstadt.

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15. Dezember 2018

Trump ernennt neuen Stabschef

US-Präsident Donald Trump hat einen Nachfolger für seinen gefeuerten Stabschef Kelly gefunden. Trump hat mitgeteilt, dass sein bisheriger Haushaltsdirektor Mick Mulvaney den Job vorübergehend übernehmen soll. Es ist schon das zweite Mal, dass Präsident Trump seinen Stabschef wechselt. John Kelly hatte den Job erst im Sommer 2017 übernommen und sollte Ordnung in die Abläufe des Weißen Hauses bringen. Sein Verhältnis zu Trump hatte sich zuletzt aber immer mehr verschlechtert.

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15. Dezember 2018

Australien erkennt Jerusalem als Israels Hauptstadt an

Nach den USA erkennt jetzt auch Australien West-Jerusalem als Hauptstadt Israels an. Das hat Premierminister Scott Morrison mitgeteilt. Die australische Botschaft in Israel werde aber so lange in Tel Aviv bleiben, bis es ein Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern gebe, sagte er. US-Präsident Donald Trump hatte Jerusalem vor einem Jahr als Hauptstadt Israels anerkannt und später die US-Botschaft dorthin verlegt. Daraufhin gab es heftige Proteste von Palästinensern.

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15. Dezember 2018

Frankreich: Vorbereitungen auf neue Gelbwesten-Proteste

Frankreich bereitet sich auf ein weiteres Protestwochenende der „Gelbwesten“ vor. Die Behörden befürchten wieder Ausschreitungen. Allein in Paris werden 8.000 Sicherheitskräfte und mehr als zehn Panzerfahrzeuge zum Einsatz eingesetzt. Im Gegensatz zum vergangenen Wochenende bleiben Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm oder der Louvre geöffnet. Paris solle nicht den Eindruck einer „toten“ Stadt erwecken, lautete die Begründung des Präfekten. Um den Konflikt mit den „Gelbwesten“ zu entschärfen, hat Präsident Emmanuel Macron ein Paket Erleichterungen im Sozialbereich versprochen, darunter eine Erhöhung des Mindestlohns um monatlich 100 Euro.

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15. Dezember 2018

Bahn und Gewerkschaft EVG einigen sich

Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben sich im Tarifkonflikt auf einen Abschluss geeinigt. Das haben beide Seiten bestätigt. Warnstreiks seien damit abgewendet. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet, man habe sich auf 6,1 Prozent mehr Geld in zwei Stufen plus eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro geeinigt. Bahn und Gewerkschaft kündigten eine Stellungnahme für den späten Vormittag an. Unklar ist, wie und ob die Gewerkschaft der Lokführer (GdL) auf den Abschluss reagiert. Sie vertritt das Zugpersonal und ist mit den gleichen Forderungen wie die größere EVG in die Verhandlungen gegangen. Allerdings hatte die GdL die Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt und gedroht, dass die Lokführer über die Weihnachtsfeiertage Überstunden abbauen könnten. Das könne ähnliche Auswirkungen wie ein Streik haben.

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14. Dezember 2018

Drogeriemarkt ruft Reis zurück

Der Drogeriemarkt dm ruft Reis zurück. Betroffen ist „dm Bio Langkorn Reis Natur“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 26. Oktober 2019 und 23. November 2019. Es könnten in den Produkten Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen sein, teilte dm mit. Kunden erhielten den Kaufpreis der Reispackungen zurück.

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14. Dezember 2018

EU-Staaten einigen sich auf Eurozonen-Haushalt

Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich auf ihrem Gipfel auf eine Reform der Eurozone verständigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte zum Abschluss des Treffens in Brüssel, dazu gehöre auch ein eigenes Budget für die Eurozone. Das sei zwar weiter umstritten. Trotzdem würden die Finanzminister der Euro-Länder nun Details dazu erarbeiten. Ein gemeinsames Budget für die Euro-Länder innerhalb der EU soll helfen, wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Staaten zu mindern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

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